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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-03-31 · Heft 14 (31.3.1856) · p. Seite 184

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 14 (31.3.1856)
Date
1856-03-31
Page
Seite 184 (sequence 4)
Language
German
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Beschneidet muß sich einer Prüfung 'unterwerfen, und; HÄch-dieselbe deN''Nächweis'führm^däss er nicht -nur - eme^eiiMtKenntMß''der!Thleile/söndernl äüch'd'ie zür' Äüsführüngwer Operation 'erforderliche technische und! mänüell'e FNigkeit besitze,'3j-bas AüSsaWn der Ope- \ Midnswünde^nüß gänzlich üNtersägt Kerden- Ml dä-j durch daS Blut nach der Wunde hin geleitetalso ge-i räde'Väs Gbgdntheil bM'dem bewirkt wird, was er-! zielt -werdeü sollt-'- Däzst^ommh 'daß'dürch!bie‘ innige i Berührung' dek-Lippenschleimhäük'mit derW'ündfläche! die 'Übertragung"voN'-Anstecku'Fgsstössen'begünstigt wird,' 4^: zü'r-Stillung der'Blütüngnäch der' Operütkon'dürfön leine styptrschen Pulver'. an^ewdndet'we'tdens MnN^wllenUebelstMden begegnet werden,' welche irr Fo^ge "der" Beschneidüng Nöch" züweileü 'äüstreten. 5Zchlr Heile ^abet' Mitdem ehrdnwerthen Verfasser die Ansicht,''-daß vit RäbbiNeN vermöge ihrer Autorität j viel $tfc‘ 0ctTt^' 7f<t^^gemaf^ert 'und der Wis- ^senschM'teNtspte'che'nden-AüsfühmNg der Beschneidüng «trägen *‘f ' Df. I. Ki^schstern^ -■'l 3 r--1 ■ . 4*: ilir/’Mv1; rr?,!?'"EöHlin,-'im Febrüar.' ^(PrivatmitG) ' Wie wohl M-Mele^Gemeinden /'si> 'auch bei' uns , befinden' sich\ in' Unsrer kleinen aus noch nicht 40 rfämilienbestehendeN. G eMeinde: Juden inl Men - Sch ättirüngeü, vvm M- \ former bis - zück streng Orthodoxen. Um Allen' zu; genügen, würde" im Jahre 1846' unter Leitung des! 'damals' M uns angestellten Dü Jöllowitz der Berj -tilwr MförMgöttesdieNst hier ein'gefflhrt. Während "zü-! gleich -i^ derselben"Synagoge der ebräische Gottesi dienst ganz nach ciltem Ritus, jedüch geläutert "von - allen'-übersiüssigen Elementen, ftrtbestand.'' Die' Ge-. meinte bönntüjevöch'sür die' Langt der Zeit den KostmäüfwMV nicht erschwingen , sie mußte mit vielem 'VedaüeiN dem Dü Jollowitz kündigen, und-seit'der "Zeit ist der" deutsche Gottesdienst 'gefallen. Schwer müßte die' Gemeindedie eingeführte Spaltung büsseN. Die Reformer,' da sie den deutschen Gottesdienst Nicht; mehr Hatten, zogen sich' gänzlich zürücks zählten'keine Beiträge, ein Gesetz, sie zü zwingen^ war "nicht vorhanden, und da diese die reichen Gemeindemitglieder: waren,-so musste die Gemeinde sich gänzlich äuflösen. Mit vieler Mühe und Noth 'konnte unter deü üngün- - stigsten-Verhältnissen für denselben kaum ein Schochet erhalten werden. 'Da ka'm : tmv Zähd? i 664' 'der Befehl - v on der'Königs Regierung, d as 'Gesetz v om 23. Juli 1847 solle zur Ausführung gebracht Werden. Sofort wurde-eS inunserer 'Gemeinde" eiNgeführt,raäch^Verlaüf von einigem- Wdchen würde dir'GiMeinde schon nach Masigabü des * Gefctzesrverwattet/'? ü'NdNwrchÄi'ch vielen 'Segen' hak 'es Mselbew gebracht^'? Dirk ganze Gemeinde bildet snun! wieder'eiw eKörpevschäft/- und was Gutes geschehen kann, geschieM U^'^ iivJv Der Gottesdienst wird ganz nach altem Ritus auSgeführt, aber in würd-evMster-VMse. Sämmtliche Jozeroth für das ganze Jahr, ausser einigen für das 'Neujahrs und Verföhnungsfest.,'siW abgeschüssk, der Vörbeker allein, mit' Weglaffüng jedes profan'en'SissZsangs^ trägt deutlich '>vor llnddiäganze Gemeinde' betet still 'mitt'"Mzwoth" werdeü - nicht' vrrkauMund es herrscht die größte RüheWähr'end deüAüdachü Leider fehlt es uns - daran/'daß Niemand wa ist, der "das Work Gottes von der Kanzel werkündet/ldiese -steht verwaist da. ' ESMegt.-üVer nicht am guten Willen, wie Gemeinde-ist zu klein/ ste"kanwwaS Wpfer.lnicht ttragen^' mr i -n-- -k ' Unsere ReligidNsschüle lag im Argek-lis mangelte ' ganz besonders an ° eiwem5.geeig«e'ten Locale."- D'a Mndete - der -Vorskänd sich-än unsert7städtischen Behörden wegen Einräümüng 'eines C-lasseMimmersm der Stadtschule. Mit großer Bereitwilligkeit 'wurde uns unentgeltlich' ein Glaffenz imnter mit ällen'-züm Unterricht nothwendigen Utensilien eingeräümt. i - Auf uttsers' fernere Bitte, die Behörde^möchtewen christlichen Religionsunterricht in .allem' Glassin auf''erne Stünde 'verlegen, damit die Kinder jüdischen Bekenntnisses, ohne eine andere Lectmit -zuversaümen,' irt - derselbenlStunde den jüdischen- Religionsunterricht' geüießenl könüen-',befriedigte sie - auch hierin, - so wert eS' ihr' möglich" war/kunsern' Wünschr' oHrerM str ihr nochmals öffentlich ^unser 'herzlichster Dank" aus gedruckt.-'Unser Cantvr'und Lehrer Vogel ertheikt nun' den--jüdischem Religionsunterricht nebst allen -übrigen dahin einschlagmden'Lehrlectionen inmitten' seiner christlichen Eollegen,- und'die Schule hat" den? besten Erfolg^- - -r " - Herr' Vägel/' der sein Eramen - als Lehrer gemacht häk und''außerdem rin 'taleNtvollernMäün M-fhät es übernommen, an FesttageN^aus "PredigtsaMmlüngen "Erbäüüngsreden 'abzultseN',-'auch ertheilt-er den 'Kindern 'GoNfirMationsünterricht'ünd -segNet sieam" Wochettfestes. ein/''- Diesesl wollbringk wrr.' Männ'iäuf. so schöne Weise, daß Jeder, und wenn er seine Anforderungen noetz so hoch steigert ^von^ihm'befriedigt werden muss. - ' - : '- - -

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