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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-01-21 · Heft 4 (21.1.1856) · p. Seite 44

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 4 (21.1.1856)
Date
1856-01-21
Page
Seite 44 (sequence 4)
Language
German
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u ■! r D a stzh:k n d:i g-e W/o v t i n dep Synagoge!: for-? derten wir-jüngst' als eines der unumgänglichsten! Bedürfnisse. ches Judmchums .nach innen und; Mßen.üi Man. Hat m^dex; rMesttzr /Zeit' viel).annder: Predigt :grmäkelt, .man hat von.ude.rmeinen: Seite-.die Menge!• künstlerische Form verlangt,, von? derandern: zurückgewiesen; hiev allenunnöMgen-Schmudk von. zahllosen Bibel--: und Midraschstelle.n »entferntz,-hört'-gerade - hedb eigewünscht uns kymmtzi.es ans MeS. udies-nicht-mn:! fp.T-e cht/s rufen 'Witz und Ich pH öpet; fp re chL g u t, DrechGaud, sprecht mitzfde.geistt'vtem Herzenfy,r.eß't jüdisch.^ u-n'd daS Weiterejfei unS;gleichgültig^.ch.'ör e tf ßig-, Mt offenem >H>enz-en, mit geneigtem Geiste r-rr und in welcher.Weife, es Euch amgeeignetsten ist,/ danach fragenwir wicht: .. Denn .auch hier gilt;; daß: iw der EntwiMuNg selbst: die Ausbildung!.zum /Höhern gegeben ist,', und/zuletzt/ die''Gesetze:-der Logik über das Angeordptzte. und ^Formlose /den Sieg.dävon tragen. - m i h t;; Man:hatz< geltend gemacht^ daß auch die. Predigt' die Gotteshäuseri: am-". Sdbbath nicht', zufüllen! vermag, daßmehxinals--gehört^ sie:dieuLeute^ nicht!mehr anzieht.! Es mag se.M.', : Es: rgilt /dasselbe -wie mit dem Religiotttzunterrrchte.', -Me,Früchtedessen -liegen nicht rauf der'Siraße zum Ausiesen: -Die -religiös-Mliche Haltung der Jugend zeigt die:entscheidende: Wirkung'nicht: ri;/ r s; iT.in - o. Ich -rstHe:> gerade darum -predigt: imäter' Mehr/ l immer lauter.immer eindringlicher-, /gerade daruiw'«Aftktz -iwmep mehr. um-, dens-Religionsunterricht, üwenvet' -Eure besten Aräfte darauf!:!:.'' .Es/isti.keine. Kunst,--tu Zeiten der religiöjen Geneigtheit, wo 'die^Mitgliedep der Gemeinden aus Lust anud'E fnaira, aus Furcht vor' dev in: sich selbst uUE den-nverwörrensten Pitpulsieni Maaren, -die Menge zll.versammelniafcer je/religiönsloser die Zeit ist»desto weniger davss! der Lehrer»und? Diener -des Wortesermüden- ^verzagen, desto feurigev muß : seine Rede, desto flainwander-der Geist seines -Unterrichtes sein!! Die.'Prebigt/ hat'in: dem letzten Blerteljahrhundert Großesgeleistet;/ siehat die- Lehre: des IudeNthüMs ans Licht! -gewandt- und,;! da die religiöse Pravis immer mehr abschwächte, wenigstens dem Gevankeninhalt des Judenthums sein Recht verschafft; sie hat inmitten der unfruchtbaren beiden Extreme die'-große Classe Derer geschaffen, welche, dem Alten abgewandt, auf dem Wege, zum,reli- Aöfen Nichts still!. hielten; ste^ ha^tdaß, 8ewu!ßtsem des scheu Dichtwerke verschieben wir auf eine der nächsten MüniMern', da uns noch Einiges! fehlt/- - ü 9 Red act. Beke'üntniffes r$0(tty<t und-- das' ist l -von kr tinLrMeßlichW Werthe/iu-einirüZeiV-, wie/-die -unsrige. ^»ui Gut/- - Jhp saget: / die /-Zahl l/Derrr-,!- welche^ chöchsteus n'^;urld!Ä> -die Synagoge besuchen,-'wird imMvIgröster ^-:/abdrich 'habe doch-Mött von-s,diesen 7gtzsehin^ wel'chb miteiner: großenoBeftiedigüng:.'an<diefen Lagtzn! döA weild dürch! Predigt,- -Lied und Gesang, und -welcheohKe diese! bäld> auch i an- - den genannten /Dagen MichP--meht'.M kommenr-Wären!-'-i-- &aa xn-.srra u; iwnfcini!' ■ '.-'Doch kommen wiri zu - Anserm- Berichte^-!' Unsere Oeit ist 7 dernAskese nicht - günstig. -Man! verlangte- -noch. - vor zwei/!Decennien >- Gebetbücher ,! Erbauungsbücher^ Predigtbücher, religiöse.Betrachtungen mr-s. f: - M-tst-jetzt-/W lrs/:vorhanden., wirhaben, rclasfische:! Werke auf -diesem ^Gebiete.' Aber die -Benutzung! isteine schwachs-d- und. es ist-mehr der gute Wille :dev 'Autoven,;. als .dle/Uutckstützung 'des-Publikums, welche diefeu-Literaturzwerg/ im mersort berekchert. o --»: ü 3 -hu? u nuun; Unttr' den' neuesten Mscheiffttygen'7asketischer-Art:ränsmen wir'freudig -dew rr-ste-n Platz, folgendem: Werke nein!: ni27 -HomilieUüber die Sprüche der -Bäterl rii2rr)-' zur erbauenden: Belehrung ÄbeL/Perufi. und- Psticht des Israeliten von .0r- .W dl.f- A loy s M-et seÄ., - Rabbinerin Stettin. -' Stettin,'! 1855. -XL und 7.12u@.;gr. 8jV<, rin Werk , das an Inhalt:- und- Sprache zu! den -b est eÄ Erzeugniffew -der 'deutschen Literatur < auf chreseinMebÄte gezählt werdenumüßund' -das,»!wenn.-! es;imcht>' das Werk eines-jüdischen Theologen.' wäre, ::md - doch-twAnlüge:unp Ausführung sich.'vorzugsweise innerhalb des-Judenchums bewegte, sicher! einen großen Allgemeinen,!-Erfolg uhaben würde.. - - Wenni-;Ke -Sprüche der Väter"- - schon lM- 'sich ein Schatz!, sind/' dessen jedes Volk;/jede -Religronsgenoffen schaft stolz -sein kann,: so viel--Lebensweisheitfo viel Humanität, "fr viel /Gerechtigkeit'und: Mld'e, und jfo. iviU wahre -Religiosität, - Frömmigkeit,. GottesfürchG.usonvLül Richtung! zum Höhern, zum Wahren- und./Eolen - ist Parin ausgeprägt!,: -wenn siedann-noch - den -hohen-! geschWM^ ch en i Werthi h a den, den- Leb ensin halt. einer- '. glänzenden Reihe', von 'Lehrern und Wersen -unsres Stammes' in kurzen -Aussprüchen zu überliefern-/, das, /was -eiyeirlgnge -Fkü'chd von -Generationen hüs --den - -vielfach uvevworrEn Verhältniffen des) damalige,rrLobens), -Wo!-das Altertzhlum -aüf.fernen-Piedestalen /zu-.'wanken und.Msiürzewbegann, als -die ' wahre:Weisheit7 h.eraüsho.b>':'dem,is«rnepn,Mnkel zü7.'tieferm"Bedenkrä ^w^Wergeb'en-.^n.sdiMMKebtrdW neue 'Erklärung und rAusdeut'üng: diese.i//Sprüchv^ Mt einem'/so reichen--Gewande/ngleichsanr -daK/Knöchengerüste

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