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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-01-14 · Heft 3 (14.1.1856) · p. Seite 38

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 3 (14.1.1856)
Date
1856-01-14
Page
Seite 38 (sequence 10)
Language
German
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nvch'Herr Piek sichihrer'äfd;zärtlich NÜf Mine Kosten aNnimmt/ so ist drese'Zärtlichkeit nicht Product seiner geübten Klugheit, welche ihn leitet, W mit keiner Partei zu verderben, sonderrr das Product' feines sanften Herzens, welches ihm gebietet, sich auf die Seite der armen Unglücklichen zU stellen? ' - ^-''SchWkfilGAanriar: WtiiiatLtiitth.s Obschon hier Und hört Juden als SchiedsmäNmr 'zügelassen würden,' sö war es immer noch^ zweifekhast ’j ob! die Zulassung' als bloße Begünstigung oder als nüf gesetzlichem Boden süßend anzufehen sei---u- - Dieser Zweifel ist endlich gehoben? ' Der hiesigen StatverordneteN - VersaMMüng ist die Abhaltung der Wahl eines Schiedsmannes aufgegeben- und - von dem - konigl. Land - Raths - Amte zu Posen ausdrücklich'angeordnet worden, daß der Schieds- Männ der christlichen Confession angehören müsse. Der Stadtverördnete Baruch protestirte, sich auf die Verfassung berufend, gegen diese Anordnung. Diesem Proteste1 schloffen sich die übrigen, auch die christlichen Stadtverordneten an und wurde das hierüber aufgenommene Protokoll dem konigl. Land-Raths- Amte behufs Einholung der Entscheidung höhern Orts zügestellt. Hierauf hat die konigl. Regierung zu Posen folgende Entscheidung erlassen-: - -; „Ew. Hochwohlgeboren erwiedern wir auf den '' Bericht vorn v. M., daß nach einer Mittheilüng des hiesigen konigl. ÄpMatioNsgerichts ' - vom 28. Juni 1853 ddr Herr Justizminister die Frage, ob Juden als Schiedsmänner wählbar ' ' seien, auf geschehene Anfrage b ejaht hat, da sich die Affirmation schon aus dem Gesetze vom 23. Juli 1847 (Gesetzsammlung 1847 S. 263) und aus den ihm vorhergegangencn Siaatsnnnisterial - Verhandlungen ergiebt. ■ Das Staaisministerium hat bei der Berathung über den Entwurf des Gesetzes beschlossen, dieJudeNzu SchiedSmännern allgemein zuzulaffen. Posen, den 7. September i855. Konigl. Regierung Abth. des Innern. . - - v: Prittwitz. Nn' " den KöNigl. Land -'Rath. Herrn vy Hindenburg ' ' HochwohigeboteM -^/s. i: - - 'chier^ '" Merkwürdig' ist es seden Fallit, daß' die Zülassüttg der'Juden zu SchiedsmäNnern. nicht auf dir Verfassung, sondern auf das alte Gesetz vom Ä?JÜti 1'847 bafirt wird und daß? diese gesetzliche PefttMMÜiig' ÄS jetzt noch so wenig bekannt war. ' Bei dieser 'Gelegenheit dürfte wohl noch des der Erwähnung Werth sein. u 'rl Bei der am 19.' d?M/ hier in der dritteüMäh!- ler-Abtheilung stattgefündenen ErsatzwahlWeierStadt- VerordNeten sind die beiden durchs 4'öo's/aüsgeschiedenen jüdischen Stadtverordneten Baruch 'Und Äwdüitz einstimmig auf sechs Jahre wiedergewählt worden?' :? Es liefert dies keinen geringen Beweis 'der Äebkralität unserer' christlichen Bürger. V BÜtuch? Oesterreichischer Katferstäat. Wien, 1. Januar. (Privatmitth. von Ä. M) ' Ihr hiesiger Correspondent theilt Ihnen so ziemlich Mrs mit, was 'ans jüdischem' Gebiete in der Restdeüz'!vdr> geht. Doch scheint es, daß er vielleicht absichtlich ^isieN Gegenstand zu erörtern vermeidet. Ich' gkciüde Ä'er, daß zur Kenntniß der hiesigen Verhältnisse folgende Bemerkungennicht' überflüssig: sein dürsten.' Herr MrinnhWer HM'M dem' heurigen 'WMer einen Pcedigtcyelüs, der sich an daS Beste anrekhet, was der ManN auf diesem Gebiete geleistet hat. 'Mt Scharfblick' und; M' Schärfe geißelt er die'Schwächen Und ThorheiteN'der Zeit, und halt seinen ZühÄern ein Bild von dem vor, was Israels Pflicht Und Beruf ist. Es' fragt sich nur, ob jeder Gegenstand Äüch dazu gehört, - aus der Kanzel besprochen zu werden/ Voll Hegel wird erzählt, er habe gesagt : Unter allen seiü'en Schülern habe ihn blos einer verstanden. Dieser aber habe ihn mißverstanden.'' ^em Prediger geschieht das gar häufig. Das Publikum hält 'sich an das eine oder andere Schlagwort / was itzitt gebäde paßt"und gefällt und läßt das andere ganz 'aü's 'dem Spiele. So richtete Herr Mannheimer, einmal das Wort gegen die Art und Weift der KindörerziehüNg; ganz recht. Dünn gegen die Schulen oddr eigentlich gegen die Institute/ Wir wissen sikber stur^zu gut, welche Mängel die hiesigen Institute haben.' DieaNwesenden Ettern nehmen ssd dies aber aü'S der Predigt Mit? M Institute täügeü,'üichts , düihÄ behcilte man die Mndtr ^tr1 Hauseerziehe 'sie treibhMsaüig vde? schicke sie'in Wie WstlMn SchE^eM

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