Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 2 (7.1.1856)
- Date
- 1856-01-07
- Page
- Seite 19 (sequence 7)
- Language
- German
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IS dürfen M nicht ^,Mor^mtz..hären;/affftl*),./deutsche TrinÄiedep singen-wir nicht in unseren.gebildeten Gesellschaften und. Familienkreisen u. f. w./Das. muß anders werden!*; •$$ mehr. d^:-^utMen-, kein^nnderes Gemeingut /haben - als -ihre, MchM ynd ihre Lieder,., je mehr , müssen - ^ir^un^ daM - bxtheiligen., In. vielen Ländern,.-z.^B^jn England,, -jn Schotlland , in Amerika, - .erwartet. man unbedingt von^Wem/, Deutschen mehr oder-, weniger, daß - er. Musikalisch singen Wye- und da, jNms^n unsere, Kinder. nichN.zurückstehen., Es ryird,?ha^',-erste Erforderniß seitz,daß$>ii:-.mehr - für die MW,- — nicht gerade für.die.ft-nagogale-— thrm, tt>ir,muffen Eristenzen--gründen für jüdische.;praktische MuMr-, wir Müssen - Prämien stiften, wir müssen, die Kinher-sbftderGeschlechter/Mhr zum,ozdentlichen mehrstimmigen^ Pesangq-'.anhalten,/ wozu allerdings/der beim Gottesdienst ein nützliches. Moment, bleibt.Wo - -keine Liedertafeln/ sVereürr .oder ^Schulen den Juden, Zugang-? :da,uiüffM Mir..selbst. welche^.stisten. ^Ünd wenn- Einmal wieder..einr jMsche^Liedertafel, wie im Mjgerz.,.AMe /die..ssn Lauphym. in. SchwabenMm Preis? erhält,. so müssen wir Alle, ihr-unsexe -Theilnahme bezeugen. -, Ich hoffe,. durch diese Zeilen Anlaß zuceiyW Mternehmen in diesem Sinne, zu geben,- und bin gern Mötjg,: -chi er - dasur. mitzuwirken, -obgleich h i e r bereits Manches.geschieht.**) - . .. -r; , , , Leipzig, 11. December. (Privatmitth,) Herr Rabbiner. Fa sse.l in Groß-Kanischa erhielt folgendes Schreiben. vom.Ministerium deskönigl. sächsischen HauseS: „Auft Ihr- GchrMen. vom 24. November d. A ermangeltdas Ministerium des Königl. Hauses nicht, Sie ergebenst-, zu benachrichtigen, daß Se., Majestät der König von Sachsen, die von Ihnen herausgegebenen Werke: .„Tugend- und Rechtslehre mach den Principien des Talmuds" und „Das mosaisch-rab.binische Civilrechtls^anzunehmen geruhen.wollen und. Ihnen im Vor-- aus, dafür Ällerhöchstihren. verbindlichen Dans andurch ausdrücken zu lassen. Dresden, den 29. November £855..:. Ministerium des Königlichen/ Hauses.^ ..v> Zeschau." .--M ist Mannt,-.- daßder König .von. Sachsen! *) An Zielen"Orten, sz.' Ä Magdeburgwird dies nicht 'mehr-beachtet, Und die" Mädchen siüd. vir'eifrigsten UndutüchtiWU Glieder des^ 'Chors, schon'weil die Knaben .wenigereZeit haben. / ■- ,, .Red.. -?); Pnfrage:. Besteht- Vas Chor des' Tempels. in^ Hum>- birrg M/j stoischen.-Gängern-? 91.« nicht, blossem ^usg^ejchneter. .Kenner ^luiittelafter^ ttcfym ipoefic amt^ qu^ f eiiji lich er Jurist und-als ,Herzog/vpn Dachsen hat D.er-, sefbr,dir juristischen Werke des^Herrn Frankel-mn-/ zunehmyl gemht.^ Bej-Seiner-jüngsten Anwesenheit in - Leipzig, gedachte Er much:,dieses^Wehrten-,m sehr huldvoller uyd: .rühmlicher Mise<.7m Erlauben, Die. mir yupj dje-HtstneMmkejt Jhrex Left^ auf^eineu . bescheidenen. Gelehrter -chiuzulenkew/ ..der un/ L/e.m b erg/; febft Es-ist cherr Da.lo,nro^BA-b-ep-üein ^ausgezeichneter Kenner M-biblisch-ax^wMchm Uebexfttzungen, von dem ein . schönes Werk üM,Hra)näismm, über Fremdwörter in-Talmud und^Midrasch,bald in hebräischer Sprache erscheinen .. Obwohl; einwohlhabender/Kaufmann,. Mnef/^MeMuße-, sprachlichen.FyMWgen,^vpn hWM-eine,KMe M UHM-derchebräischM/Monats- M) finden 7777.:Heute.wi.rd ein?/,große Symphonie ^M-dem. WusikerM-Ind-E s.oh;y aufgesührt,. d^-an^hIN Mtm Festen d.en.Ehor ünhiesigen-WUMTfiMl. dirigjMf 7, Auch ist die Musik am /-hjesigeu E.onscrvato,WMs von -.Seiten-$der-.Juden ziemliche vextreten.. - Wer. dM-/Schülern? desselben befindet -sich /.auch, her Mohn Rahbinersj j vr. Lewtz; in Efteßen,. hesselt,-WsskMche^.TaW^ soll.,-: ..Er/Hgfdi^FestsEMtate, für,.y.ieMiMMung der Mannheimer.SynagogeeaMtznirt,-:, r,;; . . 1 ' :) ü;;,o’; iiij ■ Preußen.;,. '/(Wiyatm!tj.h.)u!'Das -am vorgestrigen .-Tage stattgehabte - Festmahl, in Verbindung .mit/ dcr Generalversammlung - des Vereins zur Unterstützung jüdischer Lehrer, . in Preußen n bsldetein Ereigniß, eine-EpocheinvG Laufbahn der-jüdischen Lehrer, die -mit-gehobenem:lGefühle-M/ dieftm-Mönen Tage .erfuhren,,vaß/jihr.iBeruf -dex.Mittelpunkt-der Feier ^und sie' selbst Mgenstäude. gechachsenerr.Achtung, Wohlwollens und Theilnahme in dem aus allen/ Ständen zusammengesetzten Kreise der Versammlung waren. Und um Chanuckamäßig:zuMecheß,Mge ich, das bisher;-von. denFeiuden/getrübte'.Oel dpr jüdischen Schulmänner stand durch. fnnMN und unblutigen Sieg: ge-? reinigt /Unp/sgcheiligtdaum; fortan ührem Berufe Lichtglanz und -Hrem LebenMstrmei zu leihen^ Der zeitige.OkMenpe^tzßKMertzins,^Kp wenHe.rz, trug unter Rührung der Freude, ja mit tiefer Ergriffenheit und THMey djss.:blühendM Ergebnisse: des letzten zJah-