Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 47 (20.11.1854)
- Date
- 1854-11-20
- Page
- Seite 590 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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590 cher Inhalt, warme Sprache. Auch der originalen Idem ermangeln diese Predigten nicht. „Das. Sühnopfer ein Bild der Unsterblichkeit," „das tägliche.Opfer", find geistreich;, die Gchabhath - Vachmu--Predigt: ,,wir müssen die Religion - in der freien bürgerlichen Entwickelung erhalten, und die freie Entwickelung in der Religion" vortrefflich. — ^Hieran schließen wir eine Reihe- /einzelner Predigten.- .Voran: Das Vorbild der Väter und Berg/ Thal und Haus. -Abschieds- und Weihrede, gehalten in der alten und neuen Synagoge zu Greifenberg in Pommern am 12. September 1854/ von vr. W. A. Merfeld Rabb. in .Stettin.. Stettin, 1854. /VortreMiche, musterhafte .Reden! - Mit - einer Fülle geistreicher, nicht gewöhnlicher - Gedanken, die dem Hörer sofort i etwas Ungewöhnliches verrathen , ein ., markiger Ausdruck.. Was festet. Ihr aus dem alten .Gotteshause mitnehmen? .Die alte Glaubenswärmedie ererbte Begeisterungdir: dankbare Erinnerung..: Was! findet Ihr in dem neuen Gottes.hause? und .wodurch, macht . Ihr Euch bic@: zu . eigen? Die geistreiche Weise, in welcher hier/ gezeichnetwird, was der. Mensch, in der Natur nicht findet, sondern allein in der geoffenbarten Religion, hat uns! ganz besonders angesprochen., — Anttittspredigt, gehalten in der Synagoge zu Endingen am 10. Juni . 1854 von Dr. Julius Für ft> Rabb.. Baden, 1854. „Wie kann der Rabbiner einen wirksamen Segen der Gemeinde geben?" über den Ahronitjschen Segen: „indem er vor der Sünde warnt, die-Erkenntniß fördert, den Frieden erstrebet," ein frommes/ .stattliches- Erstlingswort an, die. Gemeinde/ die sich Wahrlich! -des Weitern gewärtig sein kann! — Der heilige Schmuck an der Stirn und auf der Brust des hohen Priesters, - oder Bestimmung und Aufgabe des menschlichen Lebens.). -Predigt, gehalten in der Synagoge zu Waren vouM.M i elziner-. Prediger Waren, 1854. Da der ttefflichk Mann von.-feiner ihn verehrenden Gemeinde aus höheren principiellen Gründen scheiden nmßte, so gab er Ihr/dies- Wort als > Ahsckiedswort. Abgesehen von dem Widerspruch, / daß der Redner erst der - hohenpnesterlichen Gewandung -den symbol lschen .Charakter abspricht, ihn /aber dann, in dem ^liosiken und im- Stirnblechdennoch sucht und findet — ist die. Predigt' einfach, ruhig und finnig enüvMelnd, anziehend,' ohne zu fesseln, ohne Hinzureißen. .Set,/.stark-und fest!: Predigt, gehalten bei der Zu- . sammenkunft ter Brüderschaflseereine zu Praschnoaugezd unv'Tereschau von Solomon G ras- - Rabb.' Prag/ 1854. Eine brave Rede über ptn, nämlich: yn« ^n-i2 ,5-ibEra - Predigt zur Gebcichtnißseier Sr. K."Maj.k deS'Höchstsel. KönigS FE drkch August II/ am 2. September/4854 in der Synagoge zu Dresden gehalten von vi-. W/. Lündau,- Stellvettreter 'des Ober- Rabbiners. Leipzig.Den sehr würdigen Gegenstand würdig: und mit Würdet besprochen nach Spr. Sal. 20, 28: Rede am Grabe deS Herrn S. M. Shrenberg, gehalten am . 24. Ocfober/1853 von A! I. Cohn.- Braunschweig, 1854.— Predigt, gehalten am ersten Tage des Wochenfestes - im israelitischen Tempel zu Eiwanowitz von Karpeles, Rabb. Wien, 1852. „Das Fest der Gesetzgebung - ist ein Verklärungsfest der Menschheit'sehr brav entwickelt.: ^Was lehrt -uns der Hinblick auf düs Erntefeld? Predigt am Schmini Azerethfeste, 24. October 1853, gehalten von vr. H/ J/ölowicz. Posen^ 1853: „Beschämt vör-Jhm zu stehendankend zu Jhm'zu schäüen/ vsrtraüend '^üuf-ihn zü hoffen und entschlossen M sein, Ihm uüd - dem Geiste seiner-heiligen Lehre zu folgen." Hiermit-wären wir zu Ende. Aber es liegen uns noch drei Bände Reden in italienischer Zunge vor, und für diese behalten wir uns noch einen Nachtrag vor.- ' Zeitungsnachrichten. Palästina. Gaben für die Armen in Jerusalem. . Herr S. B. in Denstetten: 2 Fl. (Seinen anerkennenden und beistimmenden -Worten unfern Dank. Red.) ' Herr Israel Behrendt in Nauen 2 Thlr. Die Redaction. New-Uvrk, im October. Der N.■ Y. Express berichtet: Gerschem Kurscheedt, Esq., einer der Teftamentserecutoren des verstorbenen Judah T o uro von New> Orleans, ist jüngst von -England zurückgekehrt, welches er in der Absicht besuchte, mit Sir MoseS Montefivre zu berathen, wie nach dem Willen des Testirenden die Lage der Juden im / heiligen Lande am besten durch die hinterlassene Summe verbessert ' werden könnte. Es wurde nun beschlossen, ein Ho Sp ittttl jzü err i ch t en von genügenden Dimensionen, um circa hundert Patienten aujzunehmen, so wie dasselbe zu fund iren und für genügende Medicin, 'Nahrung und Bedtenüng zu sorgen. Das: Gebäude soll von Stein fern, welches Material Jerusalem in Uebcrfluß verschafft; Synagoge, Garten u. dergl. soll