Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1854)
- Date
- 1854-11-13
- Page
- Seite 585 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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können daher seine-gegen unfern' Prediger Herrn Np. Apolant vorgebrachte Beschuldigung nur als eine solche bezeichnen,. die aus.Neid oder andern nnlautern Motiven hervorgegangen ist, was, dem Publikum wohl um so -einleuchtender.,sein dürste, als der. Herr Correspond ent es nicht gewagt'hat, offen als ehrlicher Mann, sondern unter der Maske - der Anonymität' hervorzütreten. ' Schließ-' lich dem Herrn Redacteur noch die Bemerkung/ daß weder Herr Dr. Apolant noch der Unterzeichnete Vorstand von ^den in den Berliner.Zeitungen. enthaltenen. Berichten vori'd er e n"V eroffen'tli chün'g" irgend eine Kenntniß hatte*). P ot s da m, den 5. November 1854. Der Vorstand der indischen Gemeinde: . ■ . (L. 8.) : * *)'Das mag sein, aber das Factum bleibtdasselbe, und wer hats gethän? Was un s betrifft, so zeigt der Bericht aus Berl in-in Nr. 40; daß w ir völlig unparteiisch find, auch haben wir gar kein Urtheil über die fragliche Predigt, da wir kein einziges Eremplar zu Gesicht bekommen. haben. R e d a c t. - /,Bei den Gemeinden:in Old enburg und Varel — Großherzogthum Oldenburg — werden im nächsten Frühjahre die Stellen eines Lehrers., Cantors und Schächters erledigt.. Ertrag der Stelle zu Oldenburg 280 bis 300 Thlr., der Stelle zu Varel 240 bis 260 Thlr. Der Unterricht erstreckt sich auf dasjenige, was in einer güten Volksschule zu leisten ist. Wer in fremden Sprachen, besonders im Englischen, unterrichten kann, hat in Varel viel Gelegenheit zum Privatunterricht. Nähere Auskunft' ertheilt der Unterzeichnete, an welchen portofreie Anmeldungen zu richten sind. SB. Wechsler, Landrabbiner. Bei der unterfertigten Gemeinde soll sobald als irgend thunlich, ein Religionsl'ehrer angestellt werden, der zugleich den Beruf eines WaisenvaterS erfüllen kann. . Derselbe muß gründliche Kenntniß der polnischen Sprache besitzen, die. gesetzliche Lehrerprüfung bei einer preußischen Schulbehörde bestanden haben, sich über streng sittlichen und religiösen Lebenswandel ausweisen können und mit einer Frau verheirathet sein, welche fähig ist, die leibliche Pflege und Erziehung verwaister Kinder selbst zu leiten. Außer freier Wohnung gewährt dieses Amt jährlich 460 Thlr. Portofreie Meldungen unter Beifügung beglaubigter Zeugnisse nehmen bis zum 1. December 1854 entgegen: Dr. Meisel, Rabbiner, A. Rosenheim, Vorsteher des Waisenhauses Vorsteher derisr. Gemeinde zu Stettin. Mehrere Familienväter hiesigen Ortes wünschen: für ihre Jugend einen, israelitischen Lehrer, ledigen Standes, §85 in provisorischer/Eigenschaft aufzunehmenmit < folgenden Ansprüchen: 1 (. 1) gehörigen allgdnieinen^Unketricht in den Elementen und hstheEen-MetzenPyM^/infonderS. stych.im Französischen; 77- ' 7". "/7"' .. 2) den Unterricht. im Hebräischen, selbst in Mischna und Talmud; ,;:K V,J,: ,S’J 3) Musik möchte sehr eMpsehlttngswerth sein. Ueber diese Kenntnisse ' muß 'derselbe mit genügenden Zeugnissen sich auSweisen. Bezüglich 'des Gehalts, Kost und LogiS möge man; sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten wenden. ' '; ' Neuster» in Tr e uch tl i n g e n / ■' (Mittelfranken). Bassist. Ö“ Ein unverheiratheter junger Mann mosaischen Glaubens, der im Besitze einer Baßstimme wie auch der nöthigen Musikkenntnisse ist, kann im hiesigen Synagogen-Chore sofort eine Anstellung finden..— Der Gehalt wird zwar für'S Erste nicht sehr groß ansfallen, daher würde auch Jemand, der sich zugleich als Handwerker, Lehrer u. dergl. zu beschäftigen wüßte, besonders berücksichtigt werden. — Näheres darüber erfährt man beim Unterzeichneten. — Anmeldungen und Zeugnisse werden in: portofreien Briefen binnen 14 Tagen erbeten. Copenhagen, 1. November 1854. I. Rysenfeld in Copenhagen. In einer Handlung en gros (mit feinen Kurzwaaren) in Hannover wird ein Lehrling gesucht. Offerten beliebe man der Redaction dieses Blattes gefälligst franco einzusenden.; CSr* Eine Hebamme jüdischen Glaubens, welche 14 Jahre des segensreichsten Wirkens in ihrem Berufe aufzuweisen und vom Kreisphysikat bestens attestirt hat, ' wünscht Familienverhältniffe wegen ihren jetzigen Wohnort zu verändern, und bittet um gefällige Zuschriften von Orten, wo sie ihrem. Berufe ihre weitere Thätigkeit widmen könnte, unter der Adresse B. C. No. 100 franco, auf welche die Expedition dieses Blattes sofort die genügende -Auskunft geben wird. C3T Der Unterzeichnetewelcher seit einer langen Reihe von Jahren stets auswärtige Knaben in Erziehung und Unterricht gehabt und insbesondere Viele derselben für den kaufmännischen Beruf, nach den gegenwärtig e n A n fo r d e r u ng en, ausgebildet hat, empfiehlt sich auch fernerhin zur Annahme von Zöglingen. Alles Nähere wird auf Verlangen brieflich mitgetheilt. Hannöv.-Münden, im October 1854. S. Mauer, Lehrer und Prediger.