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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-10-23 · Heft 43 (23.10.1854) · p. Seite 547

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 43 (23.10.1854)
Date
1854-10-23
Page
Seite 547 (sequence 11)
Language
German
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eben so gut jedeS^ badende Weih dgrstellen könnte. — Drei Werke gehören noch in das Gebiet unserer Betrachtung: das Urtheil Salomons, Tuschzeichnung von Franz Schuberth in Berlin;' Hagar und 3smael, Kupferstich nach Köhler; und die Aussetzung Mofis, Kupferstich nach Köhler, von Jakob Felstng in Darmfiqdt. Von Bedeutung ist nur das letztere. Den Beschauer empfängt eine herrliche Landschaft,; das Ufer des alten Nil von der ganzen üppigen Fülle tropischer Vegetation umwüchert, von Denkmälern eines reichen Culturlebens umgeben. Am Rande deS Wassers find die sorgenden Mädchen' eben mit dem blühenden Säuglingbeschäftigt, der lächelnd seiner grossen Zukunft entgegenträumt. Ihre Augen schweifen ängstlich umher,.keinSpäher sich nahe;/die^marmorne Sphinr blickt bedeutungsvoll hernieder, als sollte sie die Räthselsprache. der Vorsehung führen, die diesem Wunderknabendem Findling des Nil, so königliche Geschicke bereitet hat.' —. Im «Hintergründe schreitet die schöne Tochter der Pharaonen, umgeben'von ihren Frauen, dem Flüsse zu.' Ihr Auge, voll Milde und Scharfblick,' hat die Scene bereits überschaut und den Zusammenhang errathen; doch hon ihrer Nähe ist kein Verderben zu befürchten. Sie kündet sich schon von ferne an als die, deren sich die Gottheit bedient hat, um ihren großen Diener der Verkündung ihrer Wahrheiten und seiner glorreichen Laufbahn zu bewahren. — Diesen Moment hätte der Künstler uns näher vor's Auge führen sollen: nicht dir nahende, sondern die findende und reitende «fto* nigSiochter galt es darzustellen. Er, der so viel des künstlerischen Geistes aufgeboten, seinen Gedanken zu verschönen, ließ sich' die nächste Gelegenheit entgehen,: ihm die Krone aufzusetzen. — Doch auch so bleibt es ein herrliches Denkmal Me.r und kelsscherK.ünsilerauffassung; ein würdiges Gegenstück jener romantischen Unart, welche fremde Elemente in die schlicht erhabenen Gestaltungen peS atzen Testaments hineinmischt und z. B. die Patriarchen imd Propheten. zwingt, den Trimnph deS Auserstandene»6zlÜLttchM2chein^ — Beiläufig sei noch eine Landfchaft^-erwühwtr Qtto-Georgi in Vorbrück hat -den -Jordan dWestM^ ^ch-^Wiux äufgmpÄmen^ >5- Wer unsterblichen griechischen Landschaften des großen Rottmäun gesehen hat , dem kann diese Darstellung nach der Pätür nW gmÜgen.. 71? Mch dse einer wüsten und öden Landschaft bann großartiger, poetischer gedacht werden. — GlüÄich wefbjj] K Usch Hätzep, jpeny diK Zeilen' in einer edlen.KüMrrftebe dev Entschluß reifenkgsseu,. einen Theil seines Strehens d§p Erfüllung jener großen Aufgabe zuzuwenden, ln msguio voluisse 8M est. Z. Ä n z e i gen. (Erledigte Stelle.) Die Stelle des israelitischen R.eligions - und Elementarlehrers in aushülfsweiserVerbindung des Vorsängerdienstes dahier ist in Erledigung gekommen. Dieselbe ist mit einem firen Gehalt von 300 Gulden und 4 Klaftern Holz zur Beheizung des Schulzimmers verbunden. Bewerber um dieselbe, welche Inländer sein müssen, wollen ihre dessallsigen mit den erforderlichen Zeugnissen und darunter namentlich mit dem des betreffenden Seminars belegten Gesuche bei dem Unterzeichneten Kultus- Vorstände innerhalb 4 Wochen portofrei einreichen. Dabei wird noch bemerkt, daß die zu besetzende Stelle noch weitern Ertrag durch Privatunterricht bietet, und auf musikalische Tüchtigkeit der Bewerber besondere Rücksicht genommen werden wird. Gunzen hausen in Mittelfranken Baierns, den 26, September 1854. Der Cultnsvorstand. Seemann. § Mit Bezugnahme auf das Inserat in Nr: 66, 37 und 38 der Zeit. d. Judenth. ist bis jetzt die Stelle | eines Predigers und Religionslehrers in hiesiger Ge-? mcinde noch vacant, soll aber, penn nicht zu Weih-? | nachten d. I., 'doch zu Ostern k. I.' Wtestms befttzt 4 2 werden« — Darauf Reflectirende wollen nach be-m | I eben angezogenen Inserat verfahren. —-" t Der Vorstand der israelitischen Gemeinde zu tz .. Maxen., im Großherz. Mecklb.-Schwer. J | Im Monat Octpber.;;. ~ | Einem unverheiratheten Lehrer, der neben Ertheilung des Eleurentar- Unterrichts die Leitung eipes Wprs zu übernehme« vermag,känn.MH'..Portpjftti.er Uehexchlttelung der Certificate.. eipe auMmmftche Sftlle nschgewiesen werden . . .. " .V3öö£ .ÄöHmLek.FrLnkel zu LraMm a, O. > / .. . "'f iw ,. g. u i-n ii-wr* Bei mir können dem Gymnasium oder der höher» Bürgerschule zu überweisende.Knaben Aufnahme- Pflege und Erziehung finden. . . ■ §*atj£el,Hjtei;M.'Mel. .0 . Gemeindeschule zu FrLUlkfmta. O. Zerfahrene'MiMe'HlZchin sucht eine angemessene ^Stell^. .Näheres MjSBfäfeß)Hstksch in Aken an ./7'; 7 7 j;7;■ y. 7. '

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