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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-09-11 · Heft 37 (11.9.1854) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 37 (11.9.1854)
Date
1854-09-11
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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18. Jahrgang. A11 gerneine JW 37. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Heraus gegeben von Rabbiner Dr. Ludwig Philippfon in Magdeburg. Leipzig, den 11. September 1854. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Montags, und wird jährlich 78 Bogen in Quart incl. des Titels, Registers u. s. w. umfassen. In Gemäßheit des Zweckes derselben die allgemeinste Verbreitung zu gebenist der Preis äußerst Niedrig'; mit 3 Thlr. für den Jahrgang; — t Thlr. 15 Ngr. (1 Thlr. 12 gGr.) für sechs Monate— 22'/n Ngr. (18 gG.) für das Vierteljahr angesttzt worden. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungs-Expeditionen nehmen Bestellungen an; derHauptspedition für beide Letztere - hat sich die königl. sachs. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. I n 1) a l t. Leitende Artikel: Zur jüdisch-orientalischen Frage. — Aus der Schweiz (Schluß). Zeitungsnachrichten: Deutschland: Frankfurt a. Frankfurt a- M., Hamburg. Preußen: Berlin. Oesterreichischer Kaiserstaat: Wien, aus Ungarn. Franbreich: Paris, Paris. Literarische Nachrichten: aus der Altmark. Leitende Artikel. Magdeburg, 1. September. Aue jüdisch-orientalischen Frage. Nur keine Täuschungen, keine Illusionen! Wenn irgendwo, so ist dies in der Frage, welche uns setzt vorliegt, festzuhalten. Wir können es uns nicht verhehlen, daß diese Frage nur zeitweise die ganze Welt interessirt) aus diesem Interesse ist das Möglichste zu ziehen. Machen wir der Welt weiß, es ist geschehen, was zu geschehen brauchte — sie ist dies sehr schnell zufrieden — aber nach kurzer Zeit zeigt es sich als Blendwerk, so halfen wir "es verschuldet. Gerade also weil sich Einiges realisiren zu wollen scheint, müssen wir unpartesisch bei der Wahrheit stehen bleiben. Bevor wir nach Paris kamen, bevor wir daselbst mit Schrift und Wort die Geister anregten> dachte weder VaS Centralronsistorium, noch Herr MettKohtt (der nach fei* item Landsitz in Fontainebleau gehen wollte) all Me' Mission im Orient, mit Ausnahme, daß das erstere au den Kaiser Napoleon eine Petition wegen Gleichstellüntz der türkischen Juden gerichtet, und — so viel wir wissen — keine Antwort erhalten. Herr Kohn entschloß sich, eiligst nach Jerusalem zu gehen, und die Gebrüder RotP fchild gaben ihm eine Summe von 50,000 Frcs. nlik- Da Frankreich sich als der Beschützer der katholischen Küche im Orient gerirt, und schon in der Damasker Angelegenheit gegen die Juden agirte, so ging Herr Kohn nach Wien, und erhielt Empfehlungen nach dem Orient. Schnell beschlössen und schnell ausgeführk — denn den 2. Juli kam Herr Kohn in Alerandrien an, den 7. reiste! er von Alerandrien ab, den 8. in Jaffa, den 9. in JerU* salem, den 26. Juli weihte er das Hospital daselbst ein, reiste dann über Smyrna und Constantinopel zurück, und schreibt uns bereits den 25-August von einem Schiffe im Piräus (bei Athen). Bei solcher Eile kaün weder an richtige und erschöpfende Beobachtungen, noch an dauernde' Schöpfungen gedacht werden. In Alerandrien in fünf Tagen eine Schule gegründet — das geschah schon vor zehn Jahren einmal und erlosch nach kurzer Zeit wieder — in Jerusalem Hospital, Mädchenschule, Wöchnerinnenverein- Brodvertheilung, Handwerkerlehrlingsunterricht gegründet auf vier Monate was dann? — in Eonstanu tinopel — bei 100,000 Juden -— schnell eine Schule gegründet (und woher die Lehrer?^ und dann wieder ab* gereist -,.. wid betzrüßM Msr mit ÄttecktzNMND mld Dank

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