Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 31 (31.7.1854)
- Date
- 1854-07-31
- Page
- Seite 395 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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m alle Welrtheile und erst in diesen Tagen z. B. begegneten sich bei-ihm in derselben Stunde die Vollmacht einer jüdischen Gemeinde in Nordamerika, ihr einen Geistlichen zu senden, und ehrwürdige Reliquien aus Jerusalem zum Geschenk. Aber auch in seiner nächsten Umgebung fand Philippson Anerkennung seines humanen Strebens. 1848 ward er vom Neuhaldenslebener Kreise zum Stellvertreter in die deutsche Nationalversammlung gewählt, hatte aber keine Veranlassung, in dieselbe einzutreten; 1849 in Magdeburg zum ersten Secretair des Gewerberathes; 1850 zum Mitgliede des städtischen Gemeinderathes; die Zuhörer seiner Vorlesungen, so wie die Innungen Magdeburgs gaben ihm wiederholt durch Ueberreichung schöner Geschenke ihre Achtung zu erkennen. Wir schließen diese, kurze.Skizze mit dem Wunsche, daß es Philippso n, der jetzt 42 Jahre zählt, noch lange gegeben sei, mit seiner unermüdlichen Energie, wie bisher zu wirken*)! Das Portrait des Herrn Rabbinen 0r. Philippson ist separat für 7^/2 Ngr. zu haben. *) Eine genauere Biographie Philippsons, aber nur. LiS 1844 reichend, findet man in Kleins Museum; gegenwärtig erscheint eine sehr ausführliche in italienischer Sprache vom Professor della Torre in Padua im Eclucatore israelila; außerdem Skizzen in den ConversationslericiS, z. B. Pierers. 3111501^^ N. C3T Durch den Abgang unsers bisherigen Rabbiners, des Herrn vr. Landsberger, nach Posen, ist das hiesige Rabbinat vacänt und soll wieder besetzt werden. Es werden demnach hierauf Reflectirende, die regelmäßig ihre Studien zurückgelegt, eine von. anerkannter Autorität ausgefertigte r»mri rnnin besitzen und außerdem befähigt sind, der Jugend den Religionsunterricht zu ertheilen, hiermit ersucht, , ihre Zeugnisse. an den Unterzeichneten Vorstand einzusenden. . Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von circa.400 Thalern exel. Nebenrevenuen verbunden. Reisekosten zu den Probepredigten werden nicht vergütet. Brieg, den 13. Juli 1854. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Die hierorts, vacänt gewordeneRäb b ina ts - und Prcdigerstelle mit einem feststehenden jährlichen / Gehalt von 450 Thlrn. soll' nunmehr besetzt werden. Diejenigen Herren -Prediger, respr Doctoren',' welche durch vollkommene Promovirung dieses theologische-Fach stüdirt, aber auch , sn7laMWistiHer'--MUenschLftlichkeit die^-Rabbinatsstufe. erlangt haben, wollen. pyter...pono(revd ^mreMng^ Hrer" UniversitätS-und Rabbinatszeugniffe sich beim Unterzeichneten Vorstande melden. Reiseerstattungskosten für abzulegende Probepredigten bleiben unberücksichtigt. Schwetz an der Weichsel, den 2. Juli 1854. Der Synagoaeu- und Gemeinde-Vorstand S. Grunmach. Die hiesige Cantor- und SchäLterstelle, welche mit einem firirten Gehalte von 120 Thlrn.. verbünden ist, und deren Nebeneinkünfte circa 200 Thlr. betragen, ist sofort zu vergeben. Individuen, wo möglich' Musikä-. lisch ausgebildet , werden aufgefordert, sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse über Moralität und technischer Fähigkeit bei unS zu melden, wo lieber sofort Uns persönlich vorzustellen. Eine Vergütigüng für Reisekosten kann jedoch nicht stattfinden. Tzücheld, 17. Juli 1854. 5 ' ' Der Gemeinde-Vorstand: Lehmann. Fabian. Die Cantor- und. Religions-Hehrerstelle in unserer Gemeinde-rst vacant und soll sofort wieder besetzt werden. Qualificirende wollen sich in portofreien Briefen oder auch persönlich bei dem Unterzeichneten Vorstande mel^ den; doch werden keine Reisekosten vergütigt. Das'Gehalt -dieser Stelle beträgt 4— 500 Thlr. circa jährlich. " „ D4 r sch,a,w,. .iin IM f854. Der Vorstand der Syuagogen - Gemeinde: . Götz I. Kleinmann. Ä. Fürstenwalde. ‘ Die' sieben Familien stärke israelitische Gemeindezu Oerlinghausen bei Bielefeld sucht auf nächsten bibrr einen Lehrär, der nur 7 Kinder einige Stunden des Tages in Religion zu unterrichten und außerdem das Vorbeten und Schachten zu versehen hat, gegen ein Gehalt von 70 Thlrn. jährlich bei' freier Kost bei den Gemeindegliedern und freier Wohnung. Hierauf Reflcctirende wollen sich gefälligst an.Unterzeichneten wenden. I. Meyer. Ein Rabbinats-Candidat, der eben auf einer preußischen,Universität promovirt hat, wünscht eine Haus - l ehr erst eile anzunehmen, am liebsten in einer Stadt, wo er sich theologisch noch fortbilden kann. Wer? wird Herr Rabbiner Philippson in Magdeburg gütigst beantworten. Zwei Lehrlinge, welche'Schülkenntnisse besitzen müssen, können .zu Michaelis.cv^'einer.Ihr bedeutenden Manufactur-Detailshandlunq pläcirt werden. ' W o? wird gefälligst Herr Dr. Philippson; in Magdeburg mittheilen.... % Der, geehrten jüdischen ^GMeinde. zu Markisch- FrUhland, bei dcr ich sieben Jahre als Cantor und Schächter^fu'ngirt,..Dle/H.mich^ das Wohlwol-