Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 21 (22.5.1854)
- Date
- 1854-05-22
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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18. Jahrgang. A l l,g e m e i n e JW 21 ..; .- Mn unpavteiisches Orgm sÄr alles jüdische. Zntereffe. 7^ -- Herau.Sg ergeben von . - m'; Rabbiner Dr. Lu-witzJ PhLlrppfon in Magdeburg. Leipzig, den -22. Mai 1854. Diese Aettung erscheint wöchentlich.einmal, Montags, und umfassen. In Genräßheitiselben die all'gen mit 3 Thlr. für den Jahrgang; — ..l Thhe. ,15 Ngr. (1 Thlr, angesetzt worden. Alle'Buchhandlungen, Postämter und. Zeitungs-Expe! ' . hat sichbitzkönigl. sachs. Zeitstnz wird jährlich Bogen in Quart incl. des Titels, Registers u. s.'.w. lst« Verbreitung-zu geben, ist der Preis a-uß-erst ni'edrig-r gGr.) für sechs Monate ry 22 Va- Ngr. (18. gG.) für das, Vierteljahr editionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspeditkon für" beide Letztere lgs-Gxpedition allhier ünterzögen. - -- > ' I ii halt. Leitende Artikel: Was ihut Noth? — Jüdisch - religionsphilosophische Briefe. II. (Schluß-) Zeitungsnachrichten: D e u tschla n d: Worms, Worms. Preußen: Berlin,, von der Elbe, Breslau, Wongrowice, aus , dem >. Dppstherzogthupr Posen. ■ Oest,erreichjjsch.e f Kaiserstaat: Kjeq,/remberL. remhep's..,A,1e Sch wri,zir aus dem Äargau. "Frankreich»: daris. Großbritannien: London. Rußland: aus Polen. Nordamerika: Mlv-Ro>rk->WilttdelMa.- ' '? Abhändluußen verschiedenen Inhalts r Die Äinivehmbnumerite. .(Schluß»,) Literarische Nachrichten: Biblisch-talmudische' Medicin. . Korrespondenz: Otterndorf im Königreich .Hannover. Le^Mnde Artikel: Magdeburg, 10. Mai. Was thut Noth? So wie. die Dinge jetzt in Europa liegen, kann es für die Jude«!-nur ein Heil mnd eine Aussicht geben, nämlich <£&::se 1 bst ihren Gegnern Respret ab z unöthig en. Weder die Ueberzeugungskraft des Rechts, noch' die Forderung der Humanität und Liebe kann uns für eine Zukunft, -welche wir nach Decennien rechnen wollen, Bürgschaft geben, sondern allein, daß man in uns auch eine -nicht zu verachtende - Potenz anerkennt. Diese Potenz. kann aber allein zur Anerkennung gebracht werden, indem wir eine gewisse Einheit, Einigkeit, ein Zusammenwirken für die Zwecke bewähren, für-welche wir als Glaubens -'und Stammesgeuossenschast nach dem Leitartikel in Nr. 17 allerdings einesolidarische Verpflichtung tragen. Wie überall, so ist inMders für uns. als Hre so weit und fehr -zerstreite, HöerdeidieMcheitdie aMkiDMm- M «chm-Md «ollen einheitlich witken, aber nur' in den drei Stücken, welche die Selbstständigkeit unseres Glaubens, die Cultur aller Theile des Stammes Israel und^diWOüfgeMche^ Berechtigung betreffen in nichts Anderem; aber in diWn ganz und kräftig. Alles Uebrige sei den Socälgemeinden überlassen — diese drei sind die Aufgabe der Gesammtrgemeinde Jeschuruus. Gewahren unsere Gegner, daß ein einheitliches Streben fürdiese Aufgabe durch unsere ganze Glaubensgenossenschaft geht, sschöck sie dabei immer mehr die Entwickelung eines religiös-iniellectnellen und eines religiös-sittlichen Geistes — dann fürwahr! haben; wir selbst für die nächste Zukunft Bürgschaft'genug, daß wir nicht ganz in den Staub fallen! . V '■: Und welche Gelegenheit haben wir. nungerade hierfür in der. jüdischori-entalisched Angelegenheit!! Darum-' ist diese - so überaus' wichtig - darum Mrd diese von einer unberechenbaren Einwirkung auch auf! und ssür uns in Mittel- und im westlichen Europa, sein. Wenn die Welt sieht, mit welchem Zusammenwirken' wir. für die Wiedererweckung eines großen TheileS unserer Glaubensbrüder -für die Culturumwandlung ünftrer orientalischen