Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 18 (1.5.1854)
- Date
- 1854-05-01
- Page
- Seite 224 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Sprache nebst Paradigmen von Lp- David .Ca sse l. Berlin, 1854. Es ist hier das einfachste Maaß dessen gegeben,was der Schüler, um sich auf die Lection selbst vorzubereiten und durch ein Schriftstück, wenn es nichtzu den schwierigeren gehört, ..sich hindurch zu finden, nörhig Hai: neben dem hebräischen Worte die gewöhnlichste Bedeutung, wo angemessen, einige Nebenbedeutungen^ bei den Verben die verschiedene Bedeutung der einzelnen Conjugationen. Der Verfasser sagt selbst: „daß in einem rein für den Schulgebrauch bestimmten Buche die wissenschaftliche Forschung nichts Neues gewonnen, wird in diesem Zwecke feine Rechtfertigung finden" — hingegen ist durch die Kürze und Bestimmtheit, so wie durch dir so ermöglichte Wohlfeilheit deS Buches (mit den Paradigmen faßt eS 120 S.) der zwiefache Vortheil erlangt, daß der gewöhnliche Schüler es leicht handhaben kann, nachdem er eS leicht erworben hat. 7-?- Grammatica della lingua ehraica del Prof. 8. D. Luzzatto. Fase. II. Padova 1854. . Wir verweisen auf unser ,Referat über das erste FaScikel in Nr. 4. d. I. Dieses zweite Heft (pag. 81 bis 164) bringt den ersten Theil zu Ende und beginnt den zweiten, d. i. „Die Etymologie oder über die Redetheile und ihre Flerion.V Der erste Abschnitt über die untrennbaren Partikeln in Kapitel I. die Präsiren, in Kapitel II. die Suffiren. .Der zweite Abschnitt behandelt daS Verbum, im ersten Kapitel die Formen und Zeiten. Hiermit endet dies Heft. Am Schluffe des Werkes werden wir näher darauf eingehen. . JNagdeburH, 17. April. Wenn auch nM langer Dauer freuet man sich doch, wenn ein tüchtiges Werk endlich zu Ende gelangt ist. Im Jahre 1841 erschienen die ersten Lieferungen einer neuen Ausgabe des 1BD unter dem Titel: „Das Buch Kusari des Jehuda-ha-Levi, nach dem hebräischen Terte des Jehuda Jbn -Tibbon herausgegeben, übersetzt und mit fortlaufendem deutschen Eommentar, so wie mit einer allgemeinen Einleitung versehen von H. Jolowicz und David Cassel." Das Werk erschien damals bis II, 8V., und ist nunmehr in anderem Verlage von Herrn ffr. D. Cassel allein vollendet. Daß durch diese Übersetzung und die vielen Sach - und Worterklärenden Anmerkungen der Kusri für einen bei weitem größer« Leserkreis eröffnet wordenist allerdings keines der genugereu Verdienste dieser Ausgabe. Jnsonders heben wir noch die ausführliche Einleitung hervor. Nach - kurzer Anga.be des Wenigen, waS sich Mer Jehuda-ha-; Levi'S Lebensverhalmisse hat erforschen lassen, wird der Inhalt: des- Buches Kusri sehrausführlich dargelttzt, w-vt auf eine chronologisch geordnete ZusmnmrüMlmchc VM PearbeiMMY-r-OebFrsetzungen, . Erklärungen- MSgÄblM) Anführungen- und B-enutzüngen des Buchet vors 1'1tz»V bis 18r5$ folgt. Mann werden -der. , erste undzwettk Theil von ScheyerS More Nebuchim erfcherüenH n .n 1- , ir;„■■ ■ _ Anjei g e n. ^'■ , Jüdisch <theologischrA SMmar Fränckelsche Stiftung. Der Hierselbst verDtbene: MdiKl.- ^-KoUMrzieiiÄtt^ . Jonas.Aramckel hqt letztwisiig die Errichtung'-rinesi j „Seminars, zur Heranbildung von fjdSÜRP, und : ' Lehrern" . , /.; angebrdnet. : In Würdigung der größtztr BeMtünß ' elM sölW s Anstatt für Glauben und Wissenschaft Hae daV ünterzelch'K l ncte Myratorium -dahin. g.eßxM^ - .Yeyp.:MlbewndeS) Leßü^ tors eine dem hohen Zweck entsprechende Verwirklichung :zü schassen. / V...-..’’ Nachdem nun durch Allerhöchste CäbiiietsoMe ä., Potsdam den 31. August 1847 die Eriichtünff ## minars genehmigt, und die Bestätigung der btztrsffendiü° Statuten durch hohes Regierungs-ReftriptvomiAI. Jä< nuar e. ausgesprochen worden ist,, wird zu BreSla« Im August v. I- ".;V'”".:-V - -,r. das jüdisch-theologische Seminar unter der Leitung des «erztzichnMn 0d. öffnet werden. --- Nächst ihm werden als Hauptlchrer die HorvenE F. Bernayg und H, Grötz ftiygire^, .. Der Unterricht wird dtle zur jüdischen,, The.olchgie ge-. -hörenden Discipttn^n und kn Verbindung dümit auch dre^ classischen Sprachen und Realien von der Secundrr üö umfassen. >■!- v;v?,v> kv>--.-.- Er ist durchweg unentgMich. Für Breslauer Schüler des Seminars sind v^ep alljährlich zu vergebende Fränckelfche Stipendien L 5tz llithlr. ausgesetzt, doch stshrn auch fäi auswärtige Schület, welche durch Fleiß und gute Fühküng stch'auszeichtwn, Stipendien zur Verfügung. . . r Jünglinge, welche für den BeWftejnks^Rabbiners M ausbilden wollen, und den. zum stsnlritlin dgS.Semingr - -unumgänglichen Erfordernissen: Keyntniß dex heiligen Schtist, -MmMscheS' LljMkDettß Sttündii-' reife gcnÜUen vtrMoKeti ,- lkönnkw zük AüMhms^' Prüfung, in Breslau den. 6. mnd V. Juni c. ün Gebäude .des jüdisch - theologischen SemiMs-.WaMtaß^- Kr.: ifo,: sich einfinden; vorläufige AnP^bp^en. awunchrzeichniten vr.'Frankel in Dregden zu richten. " Dasdie Lehrer- Abtheilü'trg des SejüInatS BetMenhe ' wird chätev öffentW bekaMt >KMacht-weMn.! Vi:-