Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-03-06 · Heft 10 (6.3.1854) · p. Seite 124

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 10 (6.3.1854)
Date
1854-03-06
Page
Seite 124 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3224737-3225877-3225888--13726-3243183
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

klassischen Sprachen und Realien voü der Sekunda ab umfassen. - Er iss durchweg unentgeltlich. Für Breslauer Schüler des Seminars sind vier alljährlich zu vergebende Fränckelsche Stipendien ä 50 Rthlr. ausgesetzt, doch stehen auch für auswärtige Schüler, welche durch Fleiß und güte Führung sich auszetchnen, Stipendien zur Verfügung. > Jünglinge, welche für den Beruf eines Rabbiners sich ausbilden wollen, und den zum Eintritt in das Seminar unumgänglichen Erfordernissen: Kenntniß der heiligen Schrift, talinudisches Wissen ünb Mindestens ^ecundarctfe — zu genügen vermögen, können zur Aufnahms- Prüfung in Breslau den 6. und 7. Juni c. im Gebäude des jüdisch-theologischen Seminars Wallstraße Nr. 1^. sich einfinden; vorläufige Anmeldungen find an Unterzeichneten Di*: Frankel in Dresden zu richten. Das die Lehrer-Abtheilung des Seminars Betreffende wird später öffentlich bekannt gemacht werden. Näheren Aufschluß ertheilt das Programm» welches von dem Unterzeichneten Curgtorium auf Begehren gern mitgetheilt wird. Breslau, im März 1854. Dr. I. Frankel, Das Cüratorium der Oberrabbiner zu Commerzienrath Fränckell- . Dresden, scheu Stiftungen. GSr“ Laut Beschluß des hiesigen Repräsentanten- Collegii soll von ein promovirter Theolog als Prediger, der zugleich nächst zweien hiesigen Cultus - Beamten dem Religionsunterricht sich zu unterziehen hat, angestellt werden. Das Gehalt ist auf 350 Thlr. nebst Accidenzien und freier Wohnung festgesetzt. — Qualificirte Kandidaten, welche zu beiden Aemtern sich befähigt fühlen, und. wo möglich eine i-jfinri besitzen, wollen sich baldigst bei dem Unterzeichneten Vorstande unter Ueberreichung ihrer OualificationS-Zeugnisse melden. Graudenz, den 26. Februar 1854. Der Schulvorstand. Moritz Hirschberg, Adolph Friedländer, M. Manteuffel. O , o g XJß* Auf Ostern, spätestens Johannis, d. I. wird A g in Hiesiger israelitischer Gemeinde ein Religionslehrer, Z g Vorbeter und Schochet gesucht. PaS Gehalt, außer s o freier Station rc„ ist .80 Thlr. Court. Reflektanten S g sollen sich gefälligst an unteneichneten Vorstand, un- 3 g ier freier Einsendung ihrer Atteste, wenden. Z g Wittenburg (in Mecklenburg), Februar 1854. § g ■ M. W«lffsohn. a Ein junger, unperheiratheter llnw kann sofort Anstellung mst 50 Thlrn, Sqlajr und freier Station erhalten. Reflectirende wollen sich, in portofreien Briefen wenden an C. Goldschmidt in Halle a. d. S. am rothen Thurm. Söhne anständiger Eltern,, welche die hiesigen höhern Schulansialten besuchen, können unter angemessenen Bedingungen Wohnung und Beköstigung, so wie die nöthige Beaufsichtigung und Leitung ihrer Studien, erhalten beim Dr. Brug, pract. Arzt, Schmiedestraße Nr. 206. Halberstadt. Zu einem Pensionair aus gutem Hause, der eine hiesige höhere Schulanstalt besucht, möchte ich noch einen zwejten - hinzufügen. Israelitische Eltern, die hierauf Rücksicht nehmen, können das Nähere brieflich bei mir erfahren. Danzig, im Februar 1854. IZr. A. Stein, Rabbiner, Ein sehr braves und gewandtes Mädchen, '24 Jahre alt, Töchter würdiger Eltern, sucht alsWirthschafterin oder G esellschafterin, in allen häuslichen Beschäftigungen und gewöhnlichen Handarbeiten sehr bewandert, eine Stelle in einem Häuft, wo sie besonders guter Behandlung gewärtig ist, und'wird dringend empfohlen durch den Rabb. Lbv. Philiptzson in Magdeburg, ün den man deshalb sich adressiren üröge. G3T- In der hiesigen jüdischen Gemeinde wird zum 1. April o. die Stelle eines Cantors, SchächttrS und üfnp vacant. — Mit diesen Stelle ist, außer freier Wohnung, ein baäres Gehalt von 150 Thlrn., angemessenes Schlachtgeld und übliche sonstige Emolumente verbunden. — Qualificirte Bewerber belieben fick» schleunigst unter Einsendung ihrer Zeugnisse bei uns zu melden, wo dann sie die näheren Bedingungen erfahren können. Reisekosten werden nicht vergütigt. Schw ersenz, den 21. Februar 1854; Der Synagögen-Vorstand. Bemerkung. Vor einiger Zeit erhielten Mr von einem Herrn vr. W ei se le s aus Pra g einen Brief; unsere Antwort kam retour, weil er „in Prag nicht zu finden ist." —- , Jüdisches Volksblatt No. 21. Major Burg, ein modern-jüdischer Charakter. Anfragen und Antworten 10 —12. Eine Tälmudstelle. — Anekdoten. M. Dürch jede Buchhandlung üiid jedes Postamt zu beziehen. Jährlich: 1 Thft. Biertejjährig lk Tblr. r :; Verantwortlicher Redacjeur: G. Miencholb. Verlag von Daumtzartnets Buchhandlung m Leipzig. Druck von I. D. Hirschfeld.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.