Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1854-03-06 · Heft 10 (6.3.1854) · p. Seite 120

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
18 (1854)
Issue
Heft 10 (6.3.1854)
Date
1854-03-06
Page
Seite 120 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
77% known words query
IRI
…/3224737-3225877-3225888--13722-3243179
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

von derselbenMaction bewies eine offene Spältuntz, für 'deren Schließung 'sich kein Cttrtius zeigen -wollte, obgleich - die Neuorthodorie in mancher Hinsicht ächt - römische 'Gesinnung zeigt, wie z. B. in ihrer Feinöschaft gegen Juden und Judenthum. Aber die thäfigen Anhänger bearbeiteten'die Wähler im Sondersinüe, und so wird eS wahrscheinlich, daß ihr etwaiger Sieg mangelhaft und ohne dauernden Erfolg bleibt. Andererseits machten die Candidatenliste der - mit angesehenen Namen Unterzeichneten Liste der Resornlfteunde, so wie die gleichfalls Unterzeichnete Liste der Reformgenoffen einen sehr günstigen-Eindruck schon; wegen der friedlichen, anfpruchlofen und offenen Worte \ ihres Programms. Und -endlich fand eine den Zei-! tungen einverleibte Liste, angeblich vom Seidensäbn-! -kanten Geheimen-Commerzienrathe Joel Wölff Meyer! ausgehend in ihrer eclectischen Zusammenstellung vre-\ len Arikläng. j k. 'S. So eben erfahre ich, däß chie bereits verl glichenen Stimmzettel iein vorläufiges Ergetniß zü j Gunsten der Besseren bergen. F. Lt. J Rußland. Knlisch, 12. -Februar. (P. Z.) Am 'l.*würde ein Transport jüdischer Recruten wdn hier äbgeführt, die in dem hiesigen Bezirk nachträglich auSgehMjr worden wären; eS waren meist Kiriver. In Ralifch hätte man 9 äUSgehoben, von denen -der jüngste Knäbe 9 Jahre, derälteste 14 Jahre zählte: Auf mehreren Wägenim -größten Schneegestöberwurden Messe -Kinder/unter gehöriger EScdrte, und begleiM von 'dem Lamento der Verwandten und Eltern fortgebracht. > Diese Aushebungen; von Unmündigen, Re sür's Einstelleü in's Heer noch gänzlich untauglich, erst noch eiüe Zeitläng in andere Militäir-Erziehung'sanstalten untergebracht und herangevildet werden müssen, ist wohl 'weniger - sin Beweis von Üstzüfänglich-- feit waffenfähiger Mannschästen, als 'vielmehr eine 'Repressalie für die erfolgten zahlreichen Entziehungen der Militairpflichtigen äu'S der Judenschaft im Königreiche. (Repressalie öder nicht, das 'Factum ist, daß 9jährige.Knaben den Armen der Mutter und des Vaters entrissen weiden, um. in russische Militäirschülen gesteckt, natürlich äuch ihrer Religion beraubt zu werden!^ Uni^kann sich wirklich ein Mensch einbilden, hsiß'MS' eme bleibende'Weltordnung abgeben'könne? icmN wirklich -'ein' Mensch,! in welchem Ae Ideei Mer Gottheit lebt, wähnen , baß auf solchem Mtunde tzin Staat zu dauerndem Dasein erstarken könne? R^- -daction.) Literarische Itachrkchte«. ' Görz, im Februar. (Erklärung.) Wer das Mn mir züm ersten Mal veröffentlichte Büchlein ’St ol Sahäl -des berühmw'n .'Veiy' d-ä -Mb den a. Wt! sich -niMch^ vre jüdische Journalistik äUs diUe Art ausgesprochen, wodurch - ich -mich zu einer Entgegnung nicht- Mr vewnIlÄßt >'-'jÄ dern auch berechtiget, ja.-sogar' verpflichtet erächti:' ^Schön iur ersten- Jahrgänge -der 'Frälikel'schen Mbriatschilft' W Herr Br. Beer mit den Wditen- ,/üb'er -'Leb -dä-Mv'- dena siwd dre Akten woch'nicht igeschlosss'e'n^^MU . Verdacht einer stattgefnndrnen Fälfchuiigzu eKennen, Äb- Mch« ^erst sorgfältig - zu r Untersuchen - wäre)! W ÄiMich 1 LÄ dop Verfasser 'des Büches fei.' 'Aber ick - folgendest gange derselben Mon'atschrist -stellt - sich 'der -Verbächi'Mstch ™ klarer heraüs^ Der Herausgeber sselbst^be^eichttdt 'dörkMir Köl Sähäl als eine ältere, pöttckifche, Doch, Äteiid scheint, ssimgirte Schrift:^ : Nebst dem ^bin-ich noch düpchsteüMsschüftliche 'MitLheilüngenl iw KenNtniß Msttzt -wöMw,' -is Pi' in der gelehMn Welt getz'iN *b*iej AechHeit 'des M Sähai ein von Täg'zu Täg-stätkereZ WedmM'ÜüWDworden, welches bäld zu -bitter iunümsiößlichen- ^Gewißheit chiränreistn- "werde. - Niä nöch -eiü Schnitt pffo'/ 'MdlPe 'steht -da' die förmliche -Anklage: Leb da MÄena iffsschlschiervingS ein Pseudonym - die Dill züäefchriebeke 'Ntitistbitionelle ÄendeUz ist' Me-' erRchtete,- üi#«WjÄ b'ine öön mir üntergeschöbene Arbeit. - Mag es mm Mch dem' aufrichtigen WahLheitMrfcher nnerquMich sein, die Fider ergteifen ijst! müssen, ÜM Me -Last -einer ihm 'aüfgebürtzeteü'Mdichtüng^vvn sich! zü wälzen, so ^verlangt dychMe Währheitsliebe Me^die ttzeste ^Ehse>' Liefe - Den-' foDchäfsige' äls unbegründete WeHäb» -digung mit einem Stoße' zü vernichten-, -UUd'däM Md 'es wohl nicht vieler künstlichen und - 'weit h ergeh ölten' De- "weise bedürfen-; eine einfache Darstellung unwiderkeglichÄ Matsachen wird leicht zum Ziele'führen. Ein^bolbständiges 'autogräphifches Eremplär 'des in Rehe Hsteheiiden Kol Sähäl Wndet - sich' noch heut N lWrüiä) und wurde 'btteits' vor einem--' Mösn- ÄWündette"Äö^Äm däckaligdtt MfitzerMeURoffi'tML

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.