Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 18 (1854)
- Issue
- Heft 1 (2.1.1854)
- Date
- 1854-01-02
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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11 Wickelung, die zum Zwecke des Buches viel, wichtiger war, zu wenig Platz eingeräumt; und dabei mußte der geschichtliche RückweiS systematischer hergestellt sein. Der Vers, muß es nicht übel deuten, wenn wir so seiner Schrift viele Ausstellungen nachgesagt Haben. Dafür räumen wir ihm gern ein, daß dies leichter ist, als seine Schrift selbst machen, und noch dazu in den engen Grenzen derselben. Herr Duschak hat das Verdienst, das erste derartige Werk gegeben zu haben, und dieses Verdienst rechnen wir ihm hoch an. Störend ist es, daß die meisten Fremdwörter fehlerhaft gedruckt sind, so z. B. alle griechischen Wörter, die ein y haben, wiederholt „Genitilien" für „Genitalien". Berichtigung. Im Leitartikel von Nr. 53 S. 669 Sp. 2. Z. 2. von oben muß cs heißen: „aber nimm er lassen wir uns auf den Grund ff." statt: „immer". Die Redaction. An zeig en. Eine sehr würdige Gemeinde mit einem sehr wohlgeordneten hebräischen' Gottesdienst mit Chor und Orgel, bei strenger Heilighaltung des Sabbats und der Festtage, in einer bedeutenden Stadt des Staates New-Mork in Nordamerika, will, da ihr von ihr sehr verehrter Rabbiner und Prediger zu einer hohem Stelle berufen ist, einen andern befähigten Mann annehmen, dessen Hauptfunction die deutsche Predigt an Sabbat und Festtag ist. Es wird ein angemessener: Gehalt gezahlt. Sie hat die Wahl in die Hände des Herrn Rabbiner UHr. Philippsvn in Magdeburg gelegt, an den deshalb Qualificirte sich zu wenden haben. In der Synagogen-Gemeinde Hanau ist die Stelle eines Religionshilfslehrers, welcher zugleich die Vorsängcrfunctionen zu versehen hat, mit einem Jahresgehalt von 350 st., erledigt. Geeigenfchaftete Bewerber werden aufgefordert ihre Gesuche binnen 4 Wochen bei der Unterzeichneten Stelle einzureichen. Ha n au, den 19. December 1853. Kurfürstlich hessisches israelitisches Provinzial- Vorsteheramt daselbst. - CJT ES wird sogleich oder zum 1. Januar 1854 ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter in hiesiger Gemeinde zu engagiren gesucht. Hierauf Reflcctirende wollen, sich in frankirten Briefen mit Beischluß ihrer Atteste, oder persönlich melden beim Vorstand der israelitischen Gemeinde. P. Wolsf. Goldberg im Mecklenburg., 13. Decemb. 1853. Mit dem 1. Mai 1854 wird die hiesige israelitische Lehrer-, Schächter- und Vorbeterstelle, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von 90 Thlr., nebst freier Wohnung, Heizung, Mittag- und Abendessen, vacant. Unverheiratete Reflectanten belieben ihre Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand franco einzusenden. Treptow a. Toll., im December 1853. Der Vorstand: Manasse Cohn. Die Schächter- und Cantorstelle in unsrer Gemeinde ist vom 1. Januar 1854 ab vacant. Äualificirte Subjekte werden hiermit aufgefordert, in portofreien Briefen unter Einreichung ihrer Qualificationsatteste oder persönlich bei dem Unterzeichneten Vorstande sich zu melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Schönlanke, 16. December 1853. Der Synagogen-Vorstand: Z. S Salzburg. Louis Levy. V a c a nz. Qr Sofort sucht die hiesige israelitische Gemeinde einen Prediger und Religionslehier. Fixer Gehalt ist 250 Thlr., doch hat der Prediger Hier viel Muße und eben so viel Gelegenheit durch Ertheilung von Privatunterricht seinen Gehalt bedeutend zu erhöhen. Ueberhaupt ist die hiesige Stellung eine angenehme. Theologisch und pädagogisch gebildete Bewerber mögen sich deshalb unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse ungesäumt wenden an Bützow, den 18. Decemb. 1853. S. Berg. Ein verheirateter jüdischer Lehrer, der sehr empfehlende Zeugnisse besitzt, den Religionswie den allgemeinen Elementar-Unterricht ertheilt, musikalisch und Vorbeter, so wie zur Uebernahme des Predigtamtes befähigt, welches er bereits an größern Synagogen mit Beifall ausgeübt, sucht eine entsprechende anderweite Anstellung. Derselbe kann sowohl mit nächstem April oder Mai, als auch später antreten, und ersucht reflectirende Gemeinden ihre bezüglichen Zuschriften an Herrn vr. L. Ph i lipp so n, Rabb. in Magdeburg, unter I. IT. adresstren zu wollen. In einem hiesigen Wechsel- und Manufacturgefchäft wird ein Lehrling jüdischen Glaubens von anständigen