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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-12-06 · Heft 50 (6.12.1852) · p. Seite 605

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 50 (6.12.1852)
Date
1852-12-06
Page
Seite 605 (sequence 13)
Language
German
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m schild und ueranlajjte diesen Herrn zur Verwilligung einer gleichen Summe. Nachdem auf diese Weise und so brevi manu ein Fonds von 1000 fl. hergestellt war, erwachte in der Gemeinde nicht minder der religiöse Geist, es wurde in derselben eine Kollekte veranstaltet,, die circa 1400 fl. ergab. Wenn auch diese Summe noch weit von 10,000 fl. entfernt ist, die eine neue Synagoge auf hiesigem Platze kosten wird, so ist doch durch das edle Werk eines Fremden die Gewißheit gegeben, daß wir nach Ablauf einiger Jahre zu einem Neubau schreiten können. Herr Leja war von seiner guten That so begeistert, daß derselbe beim Abschiede versprach, der Einweihung» des zu erbauenden Gotteshauses persönlich beizuwohnen, und einen silbernen Toraschmuck nebst gesticktem Tabernakelvorhang mitzubringen. Möge Israel solcher Männer recht viele zählen und der Segen Gottes über dieselben und ihre Familien reichlichen Maaßes sich ergießen. A n z e Z ge n. Eine mit 100 Thlr. preuß. Krt. fi.ren Jahresgehalt nebst der sogenannten Schechita besoldete Stelle eines Neligionslehrers, Vorbeters, Schächters rc., der die Approbation unsers künftigen Landrabbiners erhalten muß, ist kommende Ostern in unserer Gemeinde zu besetzen. Hierauf Reflektirende wollen ihre desfallsigen Zeugnisse portofrei an uns einsenden. Plan in Mecklenburg, den 17. November 1852. Die Vorsteher der hiesigen israelit. Gemeinde. N. (Mau. I. A. Cohn. S. Goldschmidt. Die israelitische Gemeinde Hierselbst sucht zu Ostern'1853 einen Religionslehrer, welcher auch die Futiktionen als Prediger, Vorbeter und Schächter zu verrichten hat, zu engagiren. Reflektirende ' wollen sich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Malchin in Mecklenburg, den 14. Nov. 1852. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. M. Weil. M. Meyer. . Ein junger Mann, der bereits zu vieler Zufriedenheit in mehreren Familien als Hauslehrer fungirt hat, wünscht seiner eigenen ferneren Ausbildung wegen in einer großem Stadt eine Hilfs- oder Hauslehrerstelle zu erhalten. Adressen bittet man an den Redakteur d. Ztg. Herrn Rabbiner vr. Philipp son in Magdeburg zu richten. Ein wissenschaftlich gebildeter, verhdkratheter Kantor- Schächter und N'i'ML der den Gottesdienst in zeitgemäßer Weise zu leiten versteht, diese Aemter seit einer Reihe von Jahren it} bedeutenden Gemeinden verwaltet und über 70 der entsprechendsten Oualifikatkvns- Und Moralitätszeugnisse aufzuweisen hat: sucht zum 1. April 1853 einen seinen Fähigkeiten würdigen Wirkungskreis. Hierauf reflektirende Gemeinden wollen sich gefälligst in frankirten Briefen wenden: An den Oberrabbiner Herrn Landsherg in Zülz (Oberschlesien). / , Cjr* Gesuch. Ein junger, verheiratheter Mann, der der französischen Sprache vollkommen mächtig ist und schon längere Zeit in einem großen israelitischen, Tempel Äls Kantor und O rgan i st. fung-krte, sucht e.iye.. für seine Fähigkeiten passende' Stelle. Auf Verlangen können die. befriedigendsten Zeugnisse v'or'gelegt cherdeg. . Aoßfallfige Offerten beliebe man unter iChlffre'.'12'.': dieErpe'd ition d. Bl. einzusenden.; Für eine Tuch- und Modewaarenhändlung wird ein Lehrling gesucht. Auf portofreie Anfragen unter den Buchstaben M. P. wird die Expedition dieses Blattes nähern Bescheid ertheilen. In unserer Penfionsanstalt fut Tochter jüdischen Glaubens finden junge Mädchen. im Alter von 10—16 Jahren jederzeit freundliche Aufnahme, resp. Unterrichtsertheilung in allen Schulgegenständen, in Sprachen und Musik.- Auskunft über uns ertheilen auf Verlangen: Der Geh. Kommerz.-Rath Jak. Abr. Meyer, BcUrvue-Str. 6a, Herr I. W. Meyer, Bellevue-Str. 8, der Schuldirektor A. Horwitz, Rosenstr. 12, und der Seminardirektor D iesterw eg, Oranienburger-Str. 65 — so wie der Herr Rabb. vr. P h ilippson in Magdeburg. Berlin, Stralauerstr. 57« Wittwe F. Louis. Mathilde Louis, geprüfte Lehrerin. Vorläufige Erklärung. Im verflossenen Monat Elul veröffentlichten wir und unser Rabbiner Dr. Meisel, gedrängt von unabweislkchen Umständen, die Mißbräuche bei der Beaufsichtigung der Koscherweine, nach vorhergegangener -sorgfältiger Prüfung. In einer Entgegnung erklärt L. B. Stahl Nachfolger alle von uns angeführten Thatsachen für ein Lügengewebe und das Rabbinat zu Berlin fonfentirt mit ihm in einer Anschrift. — Die Angelegenheit, an sich selbst von großer Wichtigkeit» wird durch den Umstand bedeutungsvoller, weil unbedingt, entweder nur auf Seiten der hiesigen Gemeinde, oder auf der deS berliner RabbinatS die Wahr-

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