Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 38 (13.9.1852)
- Date
- 1852-09-13
- Page
- Seite 460 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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nöta bene, ich habe längst das zweite Pferd und einen Kutscher angeschafft — der ist ein geborgener Mann, nun wißt Jhr'S. . Ich bin 'ein ehrlicher Mann und' ein gesuchter Mann und lebe sehr wohl- und doch ein Dalles." Ein allgemeines Freudengelächter erhob sich, vor Allem lachte unser Scholem, urib sprang vor Lust über die Kreidestriche -- PlumpS / waren die Lichter-'auS, Scholem bekommt einen furchtbaren Ruck, und liegt auf der blutenden Nase — auf dem harten Boden der Scheune im Todtengraberhause. ... V Einige Jahre, und unser Scholem hatte Frau und Kinder in einem Städtchen untergebracht, wo sie ganz gut lebten — er aber fuhr in einem zweispännigen Wagen schnurren durch das ganze Reich , wohlbeleibt und ^wohlgeputzt, mit BerlockS, Ringe», Bruftnadel und goldner Brille und wenn er nicht gestorben ist, fahrt er noch heutigen TageS. ' (Fortsetzung folgt.) A« zeig cn. .Kür 't^ isriielitischc Gemeinde hierselbft wird zu Ostern 1853 ein Religionslehrer gesucht,, der-nicht, nur die Funktionen eines VorbeterS „und Schächters zu verwalten hat, sondern auch zur Leitung des Chors und zur Haltung deutscher Vortrüge in der Synagoge verpflichtet ist. Reflektirende belieben sich in portofreien Briefen an den un-- terzeichneten Vorstand zu wenden. Malchow, den 16. August 1852. , M. Löwenthal, . als Vorstand der israelitischen Gemeinde daselbst^ Die hiesige Gemeinde sucht zu Ostern 1853 einen unverheirätheten Religionslehrer und Vorbeter, der befähigt ist die Choräle beim Gottesdienst zu leiten und deutsche Vorträge zu halten. Das Gehalt beträgt bei freier Station 130 Thlr. Krt. < Hierauf Reflektirende belieben. sich in portofreien Briefen, mit Einsendung ihrer Fähigkeits- und Moralktätszeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstand zu melden. ' LudwigSluft (in Mecklenburg), den l. Sept. 1852.' Der Vorstand der israel. Gemeinde Hierselbst. Ein geprüfter jüdischer Lehrer, der schon mehrere Jahre eine Schule selbstständig geleitet hatsucht kitte angemessene Stelle. Hierauf-Reflektirende wollen sich gefälligst wenden an den 8tuä. jur. Jonas in Berlin, Klosterstraße 13. Konkursausfchrejbung. Zur'Besetzung der bei der hiesigen Jsraelitengemeinde erledigte 'Stelle eines Religion sweisers und Predigers ttn dem decktsch-israelktischen Bethause wird im Grundes, k. kreidzntliche Ermächtigung-vom 25. August 1852 Z. 11216 der HönkurS -unter folgenden Bedingungen ausgeschrieben: 1) Die Stelle wird provisorisch auf drei Jahre, das iß. vom 1. Nov. 1852^ bis Ende Okt. 1855 verliehen. 2) Bewerber haben nebst, der Qualifikation zur Rabbinatsfunktion Zeugnisse über,zurückgelegte philosophische Studien, so' wie auch über die Erziehungskunde beizubringen, ihre bisherige Verwendungso wie auch sonstige literarische -Leistungen legal nachzuweifen, und sich einiger Probepredigten zu unterziehen. , 3) Mit dieser Stelle ist yorläustg ein fixer Gehalt v.on 560 fl. K. M. aus dem Tempelfonds liebst üblichen Sporteln, , welche beiläufig auf'500 fl. K. M. jährlich an- - gerechnet werden können, verbunden. - 4) Bewerber, welche auch die Verpflichtung zur Ertheilung des Religionsunterrichts an der hiesigen deutschisraelitischen Normalhauptschule zu übernehmen geneigt sein sollten, können mit dieser Stelle auch jene in Erledigung gekonMkUe BeligivnSlehrerstelle an der hiesigen deutschisraelitischen Hauptschule mit einem jährlichen fixen Gehalte von 500 fl. K. M. aus der Schülkasse in Verbindung 'setzen. -* Die auf diese Stelle Reflektirenden haben ihre mit den erforderlichen Behelfen versehenen Gesuche längstens bis Ende Oktober l. I. anher zu überreichen, oder portofrei einzusenden. . Vom Vorstande der Jsraelitengemeinde. Lemberg, den 31. August 1852. : In meiner Pensionsanstalt können wieder einige Knaben, die das hiesige Gymnasium oder die damit verbundene Realschule besuchen sollenplacirt werden. Potsdam, im August. -v Vr. Apolant, Lediger, der jüdischen Gemeinde. .... .. ,.. Das israelitischc Penfionat von N. Frank in Düsseldorf, jm schönsten und gesündesten Stadtthekle , .empfiehlt, sich zur l Aufnahme von Zöglingen, mit der Versicherung, denselben die sorgfältigste Pflege, Erziehung und Ausbildung angedeihen ztt lassen. Der Prospektus -ist direkt oder durch den Redakteur d. Bl. Herrn vr. Philippson in Magdeburg zu beziehen. Wenn D. Müller, Lehrer in Frechen, nicht in der kürzesten Zeit seinen Verpflichtungen gegen seinen frühern Oberlehrer nachkommt, so wird man seiner Gemeinde und der Welt sagen, wer er ist. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirfchfeld.