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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-09-06 · Heft 37 (6.9.1852) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 37 (6.9.1852)
Date
1852-09-06
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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xvi. Jahrgang, Allg e in eine No. 37. . Ein : ■■■ ' unpaMWes Drgmr für alles jüdische Interesse. R e d ä 11 i o n: . Dr. Ludwig PHMypson, ’ Dr. B. Meyer, Rabbinev zü Magdeburg. Verantwortlicher Redakteur. Leipzig, den 6. September 1852. Drese Jeitüng erscheint wöchentlich einmal, Montags, und wird jährlich 78 Bogen in Quart inkl. des Titels, Registers ü.s. w'. umfassen. Ln Gemäßheit des Zweckes Verselben die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis äußerst niedrig; mit 3 Thlr. für den Jahrgang; — 1 Thlr. 15 Ngr^ (1 Thlr. 12 gGe.) für sechs Monate -^- 22 Vr Ngr. (18 gGr:) für das Vierteljahr angesetzt worden. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungs-Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspedition für beide Letztere hat sich die königl. sächs. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. I n h a l t. Leitender Artikelr Was.soll geschehen? . Zeitungsnachrichten r Deutschland: Frankfurt a. M., Arolsen, Württemberg, Worms, spreußen: Berlin. Oesterreichifcher Kaiserst'aat: Men.' D'o'Naüfür- . stenthümer: Foltischeny. Rußland: Kalisch. Korrespondenz: Die M.M.Davidfche Freischule inHannover. Bon I. M. Frensdorsf. (Schluß.) Belletristisches: Jüdische Mahrlein. (Fortsetzung.) Leitender Artikel. Magdeburg, 30. August. W a s sol l g esch eh ent. In diesen Tagen kam uns von geschätzter Hand folgender Artikel zu, den wir'gern mittheilen. Von der Donau, Ende August 1852. Die Zeit ist. aus ihrew Gelenken, Weh mir, daß'ich geboren ward Sie wieder einzurenken.... Hamlet. Wer Herz und Sinn für Juden und Judenthum hat, muß das Wirken der A. Ztg. des' Jud. im vollen Maße würdigen; insbesondere find es die Leitartikel, die mit außerordentlicher Wärme und mit tidfer Sachkenntniß geschrieben find und nur dazu beitragen können, „den Müden und Matten durch das beredt^ Wort aufzütveSkn". es der Sache halber und Sie werden ihm wol ein Plätzchen gönnen. Gilt doch bei uns'von jeher der Grundsatz stiinü tris “pN. Auf dem Boden der Wissenschüft giebt eS keine Autorität, nur das Recht entscheidet. Mögen Sw ja nicht glauben, als wäre ich unbescheiden genug meine Meinungen und Ansichten über die eines Andern stellen zu wollen, um so weniger über die Ihrigen. Ich will dadurch meine Rechtfertigung finden, wenn ich eS mir erlaube das Wort zu nehmen in einer Angelegenheit, die mir die heiligste ist. Habe ich gefehlt, so wird wol die Zurechtweisung nicht auf sich warten, lassen. Es sollen diese Zeilen gelten dem Leitartikk!l: Posttivität rc. in Nö. bä. Vor Allem muß ich bemerken, daß' ich bei' der Beurtheilung unserer so u>ie anderer Verhältnisse vor . allem Üit Dinge mit unbefangenem Auge betrachte. Derjenige, der den menschlichen Organismus kennen lernen will, muß ebenso " unbefangen darangehen den Kadaver eines Königs, wie dett eines Bettlers zu seziren, und muß ebenso unbestlNgen bei Krankheitsfällen, unter gleichen Bedingungen, gleiche' Mittel in Anwendung bringen^ MoseS weiß eS dem Stamtne Lewi nachzürühmen, daß er Pater und Mutter nicht als Solche erkennen wollte, wo sie im Unrechte! waren.' Hütett wir uns' daher parteiisch gegen uns selbst -zu sein. Und nun zur Sache. Sie sagen: die.Zeit der »Kritik ist zu Ende,.jetzt soll' das Positive.auftreten, und Wenn ich .mir dennoch ein» Wort-dagegest erlüüve, ist doch frage ich Sie, sind wir nicht heut fö klug wie zuvor? Wir fteheri Hdüte da; wo wir vor einem halben Jahrhundert gestanden. Glaubest Sie ja nicht, daß ich

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