Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 30 (19.7.1852)
- Date
- 1852-07-19
- Page
- Seite 358 (sequence 10)
- Language
- German
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Geklapper-der/Störche-, Me vfich^Mf denuDLchexm ange- .siedele hatten. MolaueLrrft/öbon demZephhk, -der über -den. See^sanft .wehete, -gekühlt/ schien das Wohlgefühli in Aller Brust .-zu -vermehren.?Da.S.Fräuleinfragte mich, ob. ich.in Italien oder auch nur-in der. Schweiz gewesen. Ach .erwiderte, .haß Meine -Sehnsucht ödahm noch nicht be-; HciedigtöwordeMsek^ö-Die/erzäW dannvon/jenen Länj Hern mit großer. Lebhaftigkeit, sie.beschrieb mir den I.g§o j inaggjpre>f; den Cömer. See, -sie schilderte^ mir die .Herrj lichkeit.--der Alpengebirge. Ich war ihr/ dankbardafür, - aber o - ihr. ewig «nzufriedenew Menschen!; Warum -sucht i ihr, -jede Gegenwart durch Hrn Gedanken ay' vergangene,! -an entfernte Genüsse -zu^verhraygen;-oder gleitet -darüber f durch die Sehnsucht nach, der unbestimmten Zukunft hin. Doch auch-der/gMige /Abend -ist mir ja schonswieder j Vergangenheit geworden und ich schwelgeM dem Gedan-; ken an ihn. Ich suchte das Gespräch Won hen l fernen^ -Ländern abzulenken, sch machte meine - Zöglinge auf die ) Schönheit her- Gegend aufnrerksam,: ich deutete ihnen die k Ringe /und Dunkelheiten, am - Monde.. .Aber stehe,, das\ Mhrte auf eine noch entferntere Welt. -NachdemJeder seine Mermuthungemstber Mond, und-Sternezu erkennen, stegej . ben, Hertl von. RühShorf ihn füreinen felsigen Körper! erklärte, der nur -dazu, dienen könnte/ unS das Sonnen- / . licht, -das ihn erleuchtet, in -milderem Glanze für wie Nacht; . zu bringen^ daß/ er. als. Trabant öder! Erbe nur für diese! da. sei, die gnädige/ Frau/ihn sich inurl als Aufenthaltsort/ .abgeschiedener Seelen, welche - eben die Erde verlassen hätten undstch vonihren- Lieben^ ihren: Erdenfreuden und - Erdensoxgen«nM»nchtallzuwdit entfernen wollten/wachte,) .gleichsamals erste-- Station her großen. himmlischen- Reise. -.nach unserm Tode, daS/k-Fräulein^ ihn - für-' einen -großen j Magyeten -hielt , der /von' der/ Erde Dunst und- Dämpf,) ^Schaum und - -Traum zieW mußte ich ihnen - dir Resultate - feueren Forschuugepömitlheilen-,:Lbis mich herObest! -mtzerDM-und AlleshrlutuleS!Zeügnannte, dä/der Mensch kaum.wiste^wväS um ihm vorgeht und sich das? Irdische, nicht zu heuten vermöchte und, die himmlischen^ Körpers '^und WesM-fhmMnf immer Räthsel bleiben müßten.^ Mein l -Albert - traf das; Beste..:: Der'Knabe/, sah mitöhesritdigtem,) ja. freudestrahlendem;Gesichte den Wellen mach:, die die -G.ondel sm.Wasser-schlug,, er blickte mit stillem Etttzücken haS, Spiegelbad des - Mondes im See an/ er jauchzte, als ein Fischreiherherunterschoß/wnd der Ruderknecht > diesem den, gefangenen Fisch im NmMeggeschlagen hatte/ er hotte. dem Manne mit Aufmerksamkeit zu, als der ihm' erzählte, i . wie vor grauen- . Jahren; dieser 5 See plötzlich entstanden wäre-.und Mühkew uüd tHäuser'/<kWiesest Mh -'Kornfelder -mit IsemeniFlUthen 1 begrabenLhätteMndödaßuman' beilniedrigem .Stande hrs Wassersnoch/ iwher ÄieM dre -Flügel einer Windmühle^-bemerke-5däß die WässeröüberhäüH--mit hem großen'Meere in. e inerArtöStznlpathie' stehen'sollten. Auch wir wurd^ristill und^ Urteil ö^mr^mfacheni'-Maiine wohlgefällig zu. iDih/PorM des'Molkes' ist - die Säge, es verknüpft: -mit-- sein ent)-Alltäglichen )d äS Wunderbare, mit dem Lebenden daS Untergegangene/ mit seinemKler- Uen daS Große/r mit? seiner Gegenwart das Vergangene, -ohne sich der Zukunft! zu MMnern/ hie' ihmkein "Gegenstand /deS öWrschens) ösondW heS^l Glaubens ist. '-'Aber Albert wollte mehr.ö? Mch, Mületj?"^Wte Ä: mir/ >/wenn doch jetzt Einer unter AnS leine- - Flöte hätte ^ünd zü blasen /verstände,dhaS-:Mre)'H'immlisch'E °^Da^ Fräulein stimmte /zu. / Sie/ eriänerte d'ie Baronin - an Venedig ' ünd hen Gesang/ der Gondelführer! daselbst. - Mannst Dü singen, /Jakob?"!fragte. Albert den Ruderer. - Dewllächelte. ,>Nür in der Kirche^ erwiderte en Dies heranläßtd was Fräulein zu)einigen Bemerkungen über heü UntMsthidd im >Charakters-hesöN0rd- und^Sübtänders/'/Poesiostnd-Ge- Lsang seien her-wahre Ausdruck dieser Verschiedenheiten. /Der Süpländerrihat^die / feurige Romanze/! der Nordländer wie. düstere Säg-, -Asne'rllbestngt-Pink^sHöne? 'Nätür ünd hie 'Liebe / dieser nur wine frendenlöse Alltäglichkeit-ünd wen? ihm für mlleöEntbehEgW-Ersatz'UWrW'eädm"Klrchengott.' '' ' 't >fi~ **'*' --■ * - P- „Auch! wir - Deutsche Äwidertel ich den^ Eräülnn, Dhaben schon - eine?-reiche'- Wlle')'M''phMfcher'Mn^Tüuüg der - Natü'r/ ' wenn? ' sie l AüM noch inchl 'in>s -Volk -g edruügen Ast/ da s frrilich?PineiP öesiestrehj) ist her Äeschtchit sucht. Wielleicht/siüd wirMordlnndWhiejenigew/'' diel eiW-diese' Natürposte wahrNNhärakterÄüffassetk ünk'hat» stellen werden, wenn längst die, Geschichte nur eine Mnemonik unsers Unglücks geworden ist, diejenigen, welche die Schönheit nicht blos in der. äußern Gestaltung sondern in dem innern Züsaminenhang der ganzen Natur, in ihren geheimen Werkstätten erkennen und besingen werden. VorerWlietzmugeNiMiwüns/lMieö Schönheit in der äußern Gruppirung der Näturgegenstände zu feiern, allerdings eine zufällige, aber/hoch auch im Norden oft und vielfach die zartesten Saiten des GemükhS erweckende. - Indem wir. in. schöy?kHMk«hstanb5.^ UsrkAb^r/h^n- See fahren, fällt uns nicht daS hohe Lied unferS Klopstock bei/ daS er am Zürdhersee säng und daS in seinen Ver« -se'n mehr Grvankkn und -höhere Natüränschaüüng' hat als -Lüe--Pöefie'-Ver--RMänen'?; :