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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-05-31 · Heft 23 (31.5.1852) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 23 (31.5.1852)
Date
1852-05-31
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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xti. Jahrgang. Allgemeine No. 23 Ein ' ' . unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Redaktion: Dr. Ludwig Philippfon,; Vr V. Meyer, Rabbiner zu Magdeburg: : : , . : verantw örtlich er Reda kteur. ' " ' Leipzig, den 31. Mai 1852. ■ Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Montags, und wird jährlich 78 Bogen in Quart inkl. des.Titels, Registers u.s. w. umfassen. Zn Gemäßheit,des! Zweckes derselben die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis äußerst niedrig: mit 3 Thlr. für den. Jahrgang; — 1 Thlr: 15 Ngr. (1 Thlr. 12 gGr.) für sechs. Monate — 22 V2 Ngr. <18 gGr.) für das Vierteljahr angesetzt worden.' Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungs-Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspedition für beide Letztere hat sich die königl. sächs. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. Inhalt. Zeitungsnachrichten: D e u t s ch l a n d: Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Hannover: Preußen: Berlin, Berlin, aus' der Provinz Posen.! Großb.ritanien: London, London. Kleine Berichte aus den Gemeinden: Martonvasas, Anrath. ' ' ' . Korrespondenzen: Prag, Nekrolog. — Breslau, Nekrolog. .. — London. - - Zeitungsnachrichten. ' Deutschland. Frankfurt am Main, 21. Mai. Bei Vergrößert Tragweitewelche die jetzt in Frankfurt schwebende Angelegenheit hat, ist.es unsere Pflicht, alles Hierhergehörige auch etwas.weitläufiger zusammenzustellen. Zunächst theilen wir einen Artikel des Franks. Journ. mit, der: eine Menge Jrrthümer bekämpft, welche - verbreitet -worden find! Er lautet: Frankfurt, 9. Mai. '. Es -kann nicht wohl anders sein, als daß sich über die eben schwebende Berfa ssungsfrage verschiedene Urtheile bilden und auch ausgesprochen werden. Zwischen einem Urtheile und offener Entstellung Jedermann bekannter Thatsachen. ist aber denn doch ein gewaltiger'Unterschied!. Der Letzteren scheinen sich zwei Korrespondenzen über die. Sitzung der gesetzgebenden VersammlunMvm 28. vox. Mts. , in der „Darmst. Z." -Mainz. Journ." schuldig zu machen; und sie'dürsten um so eher eine Erwähnung finden müssen, als sie'selbst wieder in einem ,-Eingesandt"- des hiesigen -„Jntelligenzbl." (Nr: 105), offenbar in zustimmender Absicht, - eine Stelle. gefunden. Wenn der erste Korrespondent von der „bekannten Absicht -der gesetzgebenden Versammlung spricht, unserer Vaterstadt jedes charakteristische Erkennungszeichen (!) zu benehmen, dieselbe aus allem (!) historischen Verbände mit sich selbst herauszureißen, alle (!) Verhältnisse der Bürgerschaft zur Magistratur, wie sie feit Jahrhunderten sich bewährt haben, aüfzulösen (!!) und durch Aufnahme der Juden in den Senat das germanische christliche Element unseres Gemeindewesens auszütilgen" (!!!) — so mag über diese Hyperbele und dem- Verfasser theilweise: wol selbst unverständliche Phrasen' keim Wort verlören werden. ' Wenn' sodann der zweite Korrespondent sich in ähnlichen Phantasten ergeht,' in Frankfurt 10,000 seither „permittirte" Juden zählt, denen man Gelegenheit geben wolle, ,chie Stühle der Raths-, Herren- Senatoren und Bürgermeister zubesetzen", so mag man sich auch hierbei durch die SorgloWW! der weit überwiegenden Majorität derWankfurter Bürgerschaft, ihrer MHMEisttichertMMHner, ruhigen, chMMDWMnd 'eine sosche'Usurpätion der , kürülischMSÄHle durch die 3,500 Juden (die 10,-000 pchDS „M. Jöurn."-Korrespondenten sind ein schon oft - zerstörtes Phantasiebild oder ein.arger geographischer Schnitzer, der in einerfrankfurter untern Schulklasse

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