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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-05-17 · Heft 21 (17.5.1852) · p. Seite 252

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 21 (17.5.1852)
Date
1852-05-17
Page
Seite 252 (sequence 12)
Language
German
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M dem heiligen Ernste püart, daS begonnene Werk^duttchzuführen'?'- Nichts ist unmöglich, wenn wir nur unentwegt auSharren'' auf rber einmal betretenen Bahn. Dannwird' sich geÄiß auch an uns das alte Sprichwort bewähren : Wer äuSharret wird gekrönt. - Sie haben -soeben den Bau-- meisier unsere'Tempels hoch leben lassen,- mein Lebehoch gilt jenen Werkmeisternwelche "den großen Dom mit aufhelfen, in welchen das Judenthum eingehen kännmn von dem Altar der Gerechtigkeit und Liebe seine Rechte in Empfang zu nehmen/.' Oberlehrer Böllag brachte ein Lebehoch dem „Vorwärts und Aufwärts". Einen sehr gemüthlichen' und' wohlgemeinten Toasi brachte HerrAmtsftätthalter Meifel, der wünschte, der Gott Jehova Möchte das Werk der Gemeinde'-begünstigen-,- und daß er es werde, das habe er am Wetter gezeigt, indem der Täg vor der Einweihung .ein sehr trüber war und am EinweihüngStage' die Sonne so herrlich aufgegangen. Der Tag wird'für Endingen ein ewig denkwürdiger sein! Schöne Nachklange dieses Tages bildeten der rp-j Abends in der herrlich beleuchteten Synagoge gesungen, und der so wie ein trauliches Mahl israelitischer Notabilitäten am riyü), wo sehr viele schöne Vorsätze gefaßt würden. 'Möge der Herr die Herzen und Geister zu deren Ausführung lenken! Anzeiger. Zn demselben werden Annoncen aller Art gegen 1V* Ngr. (l gGr.) Gebühren für die gespaltene Seile aus Petitschrift oder deren Raum so wie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlags Handlung. Die Stelle des Kantors an der hiesigen Israel. Gemeinde soll wieder definitiv besetzt werden. Bewerber um dieselbe, welche neben der andern erforderlichen Befähigung auch musikalische Kenntnisse besitzen müssen, wollen sich baldigst, spätestens bis Ende Mai. d. 3., schriftlich an die Unterzeichneten wenden, und dabei ihre-O-ualifikations- und Sittenzeugniffe anfügen. Kassel, den 16. April 1852. Die Aeltesten der israel. Gemeinde dahier. Golbschmibt. Honnet. Horschitz. Für unsere Orivatschule suchen wir vom 1. Juni d. I. ab, zur UnterrichtSertheilung von 30 Kindern, einen jüdischen geprüften unverheiratheteZ.Kandidaten bei einem Gehalte von 200—250 Thlr. und freiem Lokale ..für l Schule und Lehrers Bewerber beliebensich - unter iEinsindmig.ihrer Atteste recht zeitig bei uns zu melden. : ^N.r.uenhurg in Westpre.ußen,-am .2. Mai 1852. - Der Vorstand. . . Danziger. Hirfchfeld.! - Ein solider junger- Mann, mit der Buchführung und; Korrespondenz vertraut', der gute Zeugnisse, Empfehlungen >riiw fertige Sprachkenntnisse im Französischen und Englischen besitztviele -Jahre hindurch in einer Modebandhand-' Iking zuerst -als.Kommis und..zuletzt, als Reisender servirt- > h^at, sucht in einem ähnlichen, am Liebsten in einem Engros- Geschäfte gegen ganz bescheidene'Ansprüche ein Engage-! ment. Nähere Auskunft ertheilt die löbl. Redaktion d. Bl. Literarische Anzeigen^! , In Baumgartners Buchhandlung zu Leip zig ist - erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Geschichte der Juden von der Zerstörung Jerü-! salems an bis auf die gegenwärtigen Zeiten. Von Hanna Adams in Boston in Nordamerika. 2 Theile. gr. 8.-.3 Thst. . '• bmw nrra? - Cfrants religieux des Israelltes. Gottesdienstlich-religiöse Gesänge der Israeliten. Herausge'geben unter Mitwirkung der größten jetzt. lebendin jüdischen Komponisten von 8. IkamvdourA, Oberkantor am Konsiftorialrempel in Paris. Anerkannt und . empfohlen vom Zentralkonsistyrium der Israeliten Frankreichs. Zweiter Thekl, enthaltend .die Liturgie von wy-iirn twVi v^Ä-, Preis 35 Fr. Das ' Ganze bildet mit dem ersten Theil einen Band von 353 Seiten Großpartiturformat. Preis 60 Fr- Zu haben . beim Herausgeber in Paris nie notre dame Nazareth 12. Wir geben hier in Kürze, was die ausgezeichnetsten Musiker und^> Kritiker der Weltstadt über^ das Werk aüssprechen. Die Gesänge des Herrn. Naumburg, welche ein echt jüdisch-religiöser Geist durchweht, zeichnen sich durch 'Originalität und gediegenen Styl aus', und ihre Ausführung ist nutgroßerStimmerikenntniß sowpl für größere als auch geringere Mittel, und Kräfte berechnet.' Außer 145 Terzetts, Quartetts, Solo's und Ehorgesängen vom Herausgeber, enthält das -Werk noch vier prachtvolle Originalkompositionen von F. Halövy, nämlich einen Jigdal, ein Aüsheben, so wie die Psalmen 118 und 122, nebst der Hymne "W&O, tirnsai von Meyerbeer. Das NSVN ^2)2 nWtt ist ins.fortlaufender Ordnung, echt, klar und in größter Vollständigkeit gegeben. Man kann e§.mit Recht über Alles stellen, was in' dieser-Art versucht würde, und wird jeden angehenden Kantör als nützliches Lehr-und Handbuch zum-sichern Leitfaden dienen. Wir.'erlauben uns daher, das Werk allen Freunden und Kennern der wahren religiösen Musik zu empfehlen, und bitten, dasselbe einer nähern Prüfung zu würdigen. . Die Verleger Thierry l’reres. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung inLeipzig. — Drück von I. B. Hirfchfeld?

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