Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 20 (10.5.1852)
- Date
- 1852-05-10
- Page
- Seite 237 (sequence 9)
- Language
- German
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inliriet noch Äet^llriM Lemptlördnung'klagen/ - die -auch" diesen Peßäch' ÄD Keffer war: Lätmen- Geplauder', Min- und' Aaiislaufenv FaS find' die drei Hauptgebrechen z ja, ivir haben eine friidliche Gemeinde ~ aber könnte dieser schöne Friede nicht mit andächtigem GötteSdiesiste verbünden sein. Man fürchtet allzusehr streng' zu sein, zu strafen, und' unierdeß leidet'der Gottesdienst aufs Höchste. ' Rußlaüb. Brody, 19. April. DäS Correfpbk. a. Äöhm'. läßt sich schreiben: „Ein neuerlicher russischer UkaS regelt die Steppenkolonisätiost für Israeliten unter sehr günstigen BedindüNgen. Jeder'Israelit, der sich, dem Äckerbaue widmen will, erhält von der Mgierung ein Bäarg'eschenk von 150 Silberrubeln, mehrere Morgen unbebauien Landes und die' unter Viesen' Umständen sehr wichtige Erläubnisi, christliche Dienstboten und Äckerknechte Halten zu dürfen: Außerdem ist ein sülcher Ackerbauer auf' zwanzig Jährr für sich' und seine Angehörigen vock Militärdienste befreit." Das Bläti bemetkt aber selbst: -Faß diese AngabenünferS Korrespondenten von Venen, welche wir unlängst dem „Lloyd" über' denselben Gegenständ entlehnten, in mehreren Punkten' differiren." ' Literarische Nachrichten. Bad^WtNs.' Der Bezirksrabbiner vr. Billjamin H ochst ä df ft will eine Schrift erscheinen lassenbetitelt: „Beth-El,: die israelitische Relkgionsschule: Handbuch für israelitische Lehrer und Schüler, Eltern' und Klnder," und Hat dazu eine'' Subskriptioll eröffnet: Der Inhalt wird sich aus folgenden' Worten--des Prospektes ergeben. ' „Ein käkechetifcher Unterricht in der isrctelitischen' Religion Sleh're, eine auSz'ügliche Mittheilung dkr biblisch, jüdischen Volks- und Religion Kg esch ich te und eine praktische Anleitung zur^ biblischend. i. e b rä isch e n (und' chaldäischen) Sp rachkennt n i st:' däS wären ungefähr die Hauptlehrgegenstände der israelüifchen Religionsschule, welche in ein Handbuch—zu! billigem Preise für Lehrer und Schüler zusammengestellt zu sehen, ein längst gehegter Wunsch des Unterzeichneten ist. Allein nicht nut für die Schuljugend, sondetn ciuch für edüiachftne hürsts^ttck'-fötDs> Buch -M'HeifthikW'er Begleitet der heiligen Schriften^ aus tdelchen die Quellen zu den erröahlltest Hastptwissenschasten', ibie aüS eittem Lebeüsböln reichlich flkeßech öön mannigfacheni Nutzen fein; weshalb auch für die n'öthigen HilfSwiffenfchotflen' zu denselben dadurch gefotgt werden soll, daß eine Einleitung züM Berstästdlliß der-Ffra ei i tk scheu B i b eX als Anhcing jur ifraekitrschen ReligionSlehte, eine historische Darstellung der biblischell Geogta'phie nebst' einet Karte vöm heiligen Lckntze als Anhang zur biblisch-jüdischest Geschichte ünd eiste' biblische ÄZürzelwörtersaMm'lung als Alltzang zür ebtätsihen üstd chaldäischen Sprachketistilliß dkesein Wette beigegeben werdest:". ' Präg, im MäG Rapoport'S Erech millin. Artikel Asmodai.v Fortsetzung. Kap.- 5: 'Fassen wir unfern Gegenstand, näher „?§ Auge, so ergiebt.:fich, daß die eigentliche Quelle der Asmodai-Sage Salocko'S eigene LebenSumstände: sind. ^VoMihmberichtet die Schrift, daß er! in feiner Zugend,- in.der erstell Zeit .ferner Regierung , den Herrn geliebt uNd gern dem frömuren Beispiele feines.VäterS David nachgeeifert habe.' ..Als einst der Herr ihm im Traume.erschien und: ihn auffotderte, sich Etwas.W erbitten / .-da: bat er nur um. ein verständiges Herz/ : damit er im .Stande sei, , fein Volk.mit Gerechtigkeit zu. regieren und' das Gute vöür Bösell zu.unterscheiden. Dies, gefiel dem Herrn fo sehrdaß.Et ihm nicht nur. seine Bitte gewährte,.sondern sogax auch noch Reichthum uüd Ehre verhieß,, um die er. nicht gebeten (Msg. 3). Bald übertraf. er an Weisheit alle übrigen Menschen; er verfaßte, dreitausend: Gleichnisse/ und seiner Lieder : waren tausend und: fünf.. ■ Auch in derNatutwiffenschaft. that. et sich hervorer kannte alle Pflanzen,, von der Zeder des Libanon bis zum Usob.' Er kannte alle vierfüßigell Thiere, alle Vögel, .Würmer und Fische. (Siehe ibid.) Die Sage schreibt ihm auch Herrschaft u über die Dämonen zu. Siehe . Mid'r. Rabba (Genes. 30); daselbst heißt eS: „Wie viele Dämonen und böse Geister hatte Salomo nicht , bezwungen!" Und - ferner (Num. 11): „Ehe S al o m o: gesündigt hatte, war er Herrscher überdie Dämonen; nachdem et aber den Tempel gebaut ~ während dessen die Geschichte mit. Asm! o d a i stattfänd *) — ullb *) "3m. .Midrasch-.loc.’ eit. heißt es ausführlicher, - wie folgt: „Ehe Salomo gesündigt hatte., regierte er unter Gesang und Jubel, und beherrschte d'it Dämon'ell, denn so steht geschrieben: fch verschaffte^ ckir^Sästger' üstd Sängerinnen, ckNschÜches Bekgllü'gSn/ nämlich — B o d er, 20*