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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1852-03-08 · Heft 11 (8.3.1852) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
16 (1852)
Issue
Heft 11 (8.3.1852)
Date
1852-03-08
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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xvi. Jahrgang. . Allgemeine No. 11. Zeitung -es Iudenthmns. unparteiisches Organ für alles jüdischeZnteresse. 'ii'> *' Redaktion: .;; ^,s'*' Dr. Ludwigs Philippson, Dr. B. Meyer, Rabbiner zu Magdeburg. - verantwortlich ep'Reoakteur. '— ‘ v! Leipzig, den 8. März 1852. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Montags, und wird jährlich 78 Bogen in Quart inkl. des Titels, Registers u.f. w. umfassen. Zn Gemäßheit des Zweckes derselben die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis ausserst niedrig'; mit 3 Thlr. für den ,Jahrgang; — 1 Thlr. 15 Ngr. (1 Thlr. 12 gGr.) für sechs Monate — 22>/L, Ngr. (18 gGr.)'für das Vierteljahr angesetzt' worden.' Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungs-Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Hauptspedition für beide Letztere hat sich die königl. sächs. Zeitungs-Expedition allhier unterzogen. I it h a 1 t. Leitender Artikelr Das Schweigen. Zeitungsnachrichten rDeutschlanb: Wiesbaden. O e st e rreicht sch er Kaiser st a at: Tachau. Pr eust e n:1 Berlin, aus der Provinz-Posen. Großbritannien: London. , Rußland: von der rusfisch-bukowinaer Grenze. Abhandlungen verschiedenen Inhalts: Drei Vorlesungen über die Gesetzlichkeit in der Natur, im menschlichen Geiste und an der Geschichte. (Fortsetzung.) — Die mathematischen Wissenschaften unter den Juden. Eine historische , Skizze von Daniel Ehemann, Rabbiner in Hohenems. Korrespondenz: Oldenburg. Die Wiederverheirathung einer - gerichtlich geschiedenen Frau. Von Wechsler.' (Schluß.) Leitender Artikel. . Magdburg,'29. Februar. DÄs Schweigen. Von einigen Seiten wurden wir jüngst befragt, warum wir. in der letzten Zeit, zwar vor wie nach Alles, was unfern Kreis Berührendes geschieht, notiren und mittheilen, jedoch seltner in leitenden Artikeln besprechen und unsre Stimme darüber vernehmen lassen. Wurde doch in meinem an uns gelangten Schreiben dringend gewünscht, daß wir die Lage der jüdischen Lehrer an geeigneter Stelle in . einer aus unsrer Feder' gestossnen Vorstellung zur Darlegung, bringen möchten, In der That, wenn wir unserm Herzens folgen, sollten, würden wir sicher -nlchb anstehen, und an Veranlassung und Stoff fehlt es gewiß nicht. . . Mer; eS Ist; wahMch!j jetzt., keine Zeit E u f. fron. Ein simpler Schriftsteller vermag jetzt Nichts, und wenn er die Stimme noch so laut erhöbe. Es^ist-genug gesprochen, es sind die Ansichten hinlärigllch bekanüt, sein Prinzip, keine Richtung, die -nicht bestimmt, kein: Bedurfniß, kein Wunsch, die nicht genügend und uklär zu-Aller Kenntniß stünden. Gerade darum ist die Disküsston am Wenigsten noch an ihrem Platze, da am' Ende doch 'Nur die Richtungen sich erfüllen, und geschieht, -was'geschehen soll. Hat dieser Kreislauf sich erst vollendet, dann vielleicht ist es wieder an der Zeit, zu djskutiren, zu beleuchten, auseinanderzusetzen, einzuwirken. - , . n Was jetzt unsre Aufgabe ist, das ist, nach innen zu wirken. Hier Erkraftigung des religiösen Elements hier den Geist wecken und befruchten, hier entwickeln und durcharbeiten. Israel wird vor Allem wieder auf sich selbst gewiesen, und die Jahre, die vorübergegangen find, müssen ebenso viele tieferschütternde Mahnungen sein, von der eigentlichen und wesentlichen Aufgabe Israels nicht zu lassen und zu ihr zurückzukehren. Es ist genug nun na ch außen gelebt und gebildet, und viel mehr Noch chut es, den schwach und immer schwächer gewordenen Herzschlag zu beleben, als Worte zu verschleudern, die macht- und wirkungslos find. Es sind so viele Glieder abgestorben, es macht sich rin fremder Geist in so Vielen; geltend, daß die Arbeit, die hier zu thun ist, sicher groß genug ist, um jedes Denkenden und-Fühlenden 'Interesse-zu beanspruchen. Dahiu laffet"unS ''thStigr-sein^ da tyäHixi feit volle Kraft und freien Spielraum- Mnv''entspricht

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