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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1851-08-18 · Heft 34 (18.8.1851) · p. Seite 408

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
15 (1851)
Issue
Heft 34 (18.8.1851)
Date
1851-08-18
Page
Seite 408 (sequence 12)
Language
German
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408 Sache, wenn ich sie nach jedweder Seite hin von einer andern ähnlichsten Sache zu unterscheiden vermag. 13) Wen« ^'Aufmerksamkeit des Schülers auf zu viele, und gar vÄschiedenartige Dinge gerichtet sein soll, die ihm bisher noch alle völlig unbekannt waren: so wird er zerstreut, und schreitet viel eher rückwärts als vorwärts. 14) Das Gedeihen eines Unterrichts ist zum Theil durch die Methode bedingt, in welcher der Gegenstand gelehrt wird. Ganz besonders aber ist dies der Fall mit dem Unterrichte in der Religion. Schon der Ton des Vortrags in der Religionsstunde sollte es der Jugend darthun, wie hochwichtig der Gegenstand, und wie ihm, dem Lehrer, die Brust voll sei der treuesten und reinsten Liebe gegen Gott und seine Lehre. Jean Paul sagt in seiner Levana: Newton, der sein Haupt entblößte, wenn der größte Name genannt wurde, wäre ohne Worte ein Religionslehcer vor Kindern geworden. 15) In unserer Zeit, wo man auch in der religiösen Hinsicht so gern dem Fortschritt huldigt, sollte man es für eine gewissenhafteste Pflicht ansehen, häufiger zu forschen, ob mancher jüdische Religionslehrer auch ein Lehrer der jüdischen Religion ist. Fortsetzung folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen l1/* Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum so wie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Durch den Ankauf eines größeren und passenderen Lokals beabsichtige ich meine seit längerer Zeit bestehende Pensionsanstalt für Knaben zu vergrößern. Es können schon zu Michael d. I. noch Zöglinge, welche das hiesige Gymnasium, oder die Franzschule (neuorganisirte Handelsschule) besuchen wollen, unter den annehmbarsten Bedingungen ausgenommen werden. Mein Bestreben wird stets dahin gerichtet sein, dem mir von den Aeltern geschenkten Vertrauen in jeder Beziehung zu entsprechen. Deßau, 25. Juli 1851. Dr. Gustav Philippfon, Lehrer der Herzog!. Franzschule (Handelsschule) und Prediger des deutsch-israelitischen Gottesdienstes zu Leipzig. (Während der Messen, Thomaspförtchen No. 1 im Lokale des Tempels.) Ein israelitischer Kantor, welcher bereits 9 Jahre zur vollkommensten Zufriedenheit sungirt, mit authentischen Zeugnissen versehen und im Stande ist, neben seiner angenehmen und kräftigen Stimme einen vollständigen Chor einzusühren und zu leiten; auch befähigt ist, Gebetstücke nach dem alten Ritus auf's Beste zu rezitiren: wünscht in einer größer» Gemeinde eine seinen Fähigkeiten entsprechende Stelle. Reflektirende Gemeinden wollen sich in portofreien Anfragen unter der Adresse §. B. A. an die wohllöbl. Redaktion dieser Zeitung wenden. Ein Jüngling, der das 15te Lebensjahr zurückgelegt hat, und durch den Besuch einer guten Schule so vorgebildet ist, daß er den Unterricht an der Unterklasse einer Elementarschule übernehmen kann, findet Aufnahme bei Unterzeichnetem und wird ihm völlig freie Station und Gelegenheit, sich für das Lehrfach in allen Fächern gründlich vorzubereiten, geboten. H. Blumenfeld, Lehrer der isr. Gemeinde zu Essen an der Ruhr. Literarische Anzeigen. Aeusserst wohlfeil: Aus dem Verlage von Banmgärtiiers Bachhandlang zu Leipzig wird empfohlen und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Vlelliebclieii. Historisch-romantisches Taschenbuch. Herausgegeben von Berod von Guseck. Mit 8 Stahlstichen. Elegant geb. Früherer Iadenpr. a Jahrgang 2Va Thlr. Von den Jahrgängen 1841, 1842, 1843, 1844, 1845, 1846, 1847, 1848 und 1849 ist noch ein kleiner Vorrath zum herabgesetzten Preise zusammen für 4^/2 Thaler und einzeln der Jahrgang ä 17*/2 Ngr. zu haben. Der Preis der Jahrgänge 1850 und 1851 bleibt ä 2 J/2 Thlr. Die Jahrgänge 18T8 bis 1840 fehlen gänzlich. lü (ü iü iü Ci DJ j55535a555H535a5E5H5E5E5E53i C5r* Ohrcnleidenden aller Art {fl empfiehlt die Durchsicht des kleinen, jüngst in achter Auf- M läge erschienenen SchriftchenS „Taubheit ist heilstf bar", dessen in mehrfachen Bekanntmachnngen des Herrn ' Langenmayr in Kempten Erwähnung geschehen. Al. von Gerhauser, Apotheker in Olmütz. Dr. Fröhlich in Königsberg. Preis 7,/a Sgr. 27 Lr. und zu haben durch Herrn rn Otto Spanier in Leipzig. asasaSESESasaSESSHSaSasaS® Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld

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