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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1851-02-24 · Heft 9 (24.2.1851) · p. Seite 108

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
15 (1851)
Issue
Heft 9 (24.2.1851)
Date
1851-02-24
Page
Seite 108 (sequence 12)
Language
German
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108 Eine auf einem Landgute in Rheinhessen wohnende israelitische Familie sucht einen gebildeten Lehrer zum Unterrichte und zur Erziehung einiger Kinder von 6—11 Jahren, gegen ein Jahrgehalt von 150 bis 200 fl. nebst völlig freier Station. Auf die Konfession wird keine wesentliche Rücksicht genommen. Das Nähere erfährt man auf frankirte Anfrage bei Herrn Isaak Mayer: in Alzey. Ein jüdischer religiöser Lehrer, der außer einem gründlichen Religionsunterricht zu ertheilen, auch die Fähigkeit besitzt, Kinder für Tertia eines Gymnasii vorzubereiten, kann sofort bei mir eine angenehme Hauslehrerstelle mit einem jährlichen Gehalt von 200 Thlr. und freier Station erhalten. Hierauf Reflektirende belieben sich recht bald an mich zu wenden. Herrwann Lachwann in Gcaudenz. G3T' Unterzeichneter, welcher als Hauslehrer in den geachtesten jüdischen Häusern des In- und Auslands eine lange Reihe von Jahren aufs Ersprießlichste gewirkt hat und jetzt der Erziehung und Bildung seiner Kinder die größte Sorgfalt widmet, wünscht seiner zwölfjährigen Tochter noch einige Mädchen gleichen Alters, Töchter anständiger Eltern, beizugesellen und denselben gemeinschaftlich unter der geeignetesten Mitwirkung und jüdisch-religiöser Leitung seiner Frau elterliche Sorgfalt und Liebe nebst dem, den Ansprüchen der Gegenwart genügenden Unterricht angedeihen zu lassen. Eltern, welche diese Gelegenheit erwünscht finden, wollen wegen weiterer Auskunft an Herrn Oberrabbiner Dr. Frankel hier und wegen der Bedingungen sich wenden an H. Jacobson in Dresden, Baderg. No. 8. Ein israelitischer Lehrer, Kantor und Prediger, der ein Schullehrerseminar besucht hat, seit länger als zehn Jahren in diesen Aemtern fungirt, und dessen Zeugnisse über seine theoretischen und praktischen Leistungen den besten Beweis geben, wünscht mit Juni d. I. oder spater seine jetzige Gemeindestellung mit einer größern zu verwechseln. Derselbe unterrichtet gegenwärtig in allen Realien, dem Hebräischen und in allen zu diesem Fache gehörenden Wissenschaften, halt den Gottesdienst mit Choralgesang ab, und fungirt dabei als Prediger. Gemeinden, welche ihren Gottesdienst im Sinne gemäßigter Reform haben oder einrichten wollen und darauf, wie auf einen tüchtigen Lehrer reflektiren, ertheilt auf frankirte Briefe unter Chiffre 3-15. 0. nähere Auskunft die Redaktion dieser Zeitung. (Wir können diesen Mann als einen würdigen und brauchbaren empfehlen. Die Redaktion.) Ein mit sehr rühmlichen Zeugnissen versehener ap- | s probictec jüdischer Lehrer und P rediger, der ge- 5 5 genwartig in diesen Eigenschaften fungirt, sucht zum? 1. April d. I. oder zum 1. Jjar e. ein derartiges Engagement. Nähere Auskunft werden Herr Rab- * binec »r. Abraharn Geiger inBreslau,? auch der Buchhändler Herr TFilh. Jacobson? | daselbst, zu ertheilen die Güte haben. | Pensionats-Anzeige. Unterzeichneter wird am I.Mai c. hierorts ein Pensionat für israelitische Knaben eröffnen, in welchem dieselben bei gewissenhafter Pflege und religiöser Erziehung sowol für den Eintritt in die hiesigen höheren Unterrichtsanstalten vorbereitet, als auch bei dem Besuche derselben in den häuslichen Arbeiten geleitet werden sollen. Auf portofreie Anfragen wird nähere Auskunft ertheilen. Frankfurt a. d. O., im Februar 1851. Dr. L. Lewysohn. Ein junger Mann, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, findet in einem lebhaften Oetailgeschaft gleich oder zu Ostern eine Stelle als Lehrling. Anmeldungen franko bei der Redaktion einzusenden unter Ztdresse: L. P. in Dessau. Ein langjähriges Geschäft in Cedern (D^nis), die ich direkt aus Kalabrien rc. erhalte, setzt mich in den Stand, sowol kononer, kalabreser und korsikaner Cedern, als auch grüne und trockne Palmen, zu sehr billigen Preisen und in schönster Qualität abgeden zu können. Ich mache deshalb Händler und Gemeindevorsteher mit der Bitte hieraus aufmerksam, sich deshalb in portofreien Briefen an mich zu wenden, worauf ich sodann sowol Preise als Nachricht über die Zeit der Versendung rc. mittheilen werde, und sichre ihnen im Voraus die reellste Bedienung zu. B. M. Roth in H echin gen bei Hohenzollern. Ein Verzeichniß der von mir verlegten hebräischen Werke ist erschienen und durch alle Buchhandlungen gratis zu beziehen. Handlungen mit hebräischen Werken, die noch nicht mit mir in Geschäftsverbindung stehen, belieben sich mit mir in Verbindung zu setzen. Königsberg. Adolph Samter. &T* In unftrm Publikum haben wir eine bedeutende Klasse, welche nur des jüdischen Lesens kundig ist; und empfehlen daher unser Blatt zu Privatanzeigen. Die Expedition der „Jüdischen Post" zu L e mb erg. Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig.

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