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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1851-01-20 · Heft 4 (20.1.1851) · p. Seite 48

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
15 (1851)
Issue
Heft 4 (20.1.1851)
Date
1851-01-20
Page
Seite 48 (sequence 12)
Language
German
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48 flachmdenNihilismus der neuen Zeit, hat, vom Staat ignorirt, von den Gemeinden stiefmütterlich behandelt, keinen — Boden, und dennoch soll sie feststehen; dennoch soll sie eia „Faktor" sein, der das „Leben" gestaltet; dennoch soll sie, immer neu verjüngt, die Geistessaat des Guten auf den Acker Israels und der Menschheit streuen; dennoch soll sie erklimmen die Zinnen der Zeit, und dennoch ... doch wozu viele Worte — möge es bald bester werden; möge der ewige Schöpferruf: „Es werde Licht", sich endlich auch hierbei bewahrheiten. Ja, das Losungswort auf dem Banner der jüdischen Schule — ihr heißes Gebet zum Lenker des Lebens laute immer und immer: „Es werde Licht". Wedell. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen i1/* Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum so wie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Die Stelle eines Lehrers, Kantors und Schächters bei der Gemeinde in Vechta — Großherzogthum Oldenburg — ist erledigt und kann sofort oder zu Ostern besetzt werden. Auf portofreie Anmeldungen giebt weitere Auskunft B. Wechsler, Landrabbiner in. Oldenburg. Vakanz. C5T Ein jüdischer Religionslehrcr, welcher auch neben dem Schächteramte den Gottesdienst nach dem neuern Ritus zu leiten versteht, auch die Fähigkeit besitzt, Vorträge halten zu können: kann zu Goslar im Hannoversche» sogleich eine Anstellung finden. Das Einkommen dieser! Stelle beläuft sich außer freier Wohnung auf 160 Thaler. Auf portofreie Anmeldungen ertheilt weitere Auskunft Goltlieb Levy in Goslar. (£3^ Ein israelitischer Lehrer, der über seine Leistungen in den gewöhnlichen hebräischen und deutschen Elementargegenständen, so wie als Kantor und Prediger die besten Zeugnisse besitzt, wünscht mit Juni e. oder später eine angemessene Stelle zu übernehmen, und würde er einer größer» Gemeinde, welche einen geregelten Gottesdienst im Sinne gemäßigter Reform besitzt, resp. einzurichten wünscht, den Vorzug geben. — Derselbe ist im Stande, einen großem Chor einzuüben und zu leiten, so wie auch Unterricht in der Musik und der französischen Sprache zu ertheilen. Gef. Offerten beliebe man bald unter Chiffre 8. Li. franko zu richten an die I. C. Kriegev'sche Buchhandlung in Kassel. In einer der bedeutenderen Modewaarenhandtungen Braunschweigs kann sogleich ein Lehrling placirt werden. Nachricht ertheilt auf frankirte Briefe Herr H. Goldberg in Braunschweig. Pensionsanstalt vom Lehrer Hirsch Joseph zu Halberstadt, Verfasser des vollständigen kaufmännischen Rechenbuchs k. Knaben, welche sich hier auf Schulen ausbilden sollen, nehme ich zu jeder Zeit unter billigen Bedingungen in Pension, und werden Solche, die sich dem Geschaftsstande widmen, von mir im Rechnen, Buchführen, in der Korrespondenz rc. besonders ausgebildet. Hirsch Joseph. Literarische Anzeige. Stuttgart. Im Verlage von C. Diltrnarfch & Co. jetzt C. Kneller ist erschienen und in allen Buchhandlungen Deutschlands zu haben: Volkskalender für Israeliten auf das Jahr 3611 (1851). Mit Beitragen von: Rabbiner H. Arnheim in Großglogau, N. Adler, E. Cohn in Hamburg, Oberrath Epstein in Karlsruhe, Bezirksrabbiner Di*. Formstecher in | Offenbach, M. Haarbleicher in Hamburg, Di*. Jost in Frankfurt, Di*. Kampf in Prag, Di*. Kley in Hamburg, Leop. Kompert in Wien, Dr. Sachs, Dr. Salomon in Hamburg, Dr. Sanders in Strelitz, Rabbiner Leop. Stein in Frankfurt, A. Tendlau in Frankfurt a. M., Prof. Dr. G. Weil in Heidelberg. Herausgegeben von K. Klein. 10. Jahrgang. Mit dem Porträt und Faksimile des Herrn Dr. J. M. Jost in Frankfurt a. M. drosch. 14 Sgr. oder 48 Kr. Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig.

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