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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1850-11-18 · Heft 47 (18.11.1850) · p. Seite 642

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
14 (1850)
Issue
Heft 47 (18.11.1850)
Date
1850-11-18
Page
Seite 642 (sequence 12)
Language
German
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642 jährlichen fixirten Gehalte von 300 Thlr., ohne Akzidenzen, verbunden, und wollen sich qualifizirte Personen mit Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Vorstande der hiesigen jüdischen Gemeinde melden. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Wehlau. iQ^T Auf Ostern k. I. wird Hieselbst die Stelle eines Lehrers vakant; gefordert wird von demselben neben Religionsunterricht, guter Unterricht in den Elementarwissenschaften für circa 10 Kinder. Hierauf Rücksicht Nehmende wollen sich des Näheren unter Einsendung ihrer Zeugnisse bei mir erkundigen. Lübthen in Mecklenburg. M. Wolss. Ein Lehrer, der zugleich Schächter und Vorbeter sein muß (am Liebsten unverheirathet), findet vom 1. April k. I. hier ein Unterkommen. Hierauf Reflektirende belieben sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorsteher zu wenden. Rössel in Ostpreußen, den 4. November 1850. Jakob Simonsohm Ein unverheiratheter Religionslehrer, der zugleich Schächter und Vorderer ist, kann zu Ostern k. I. bei hiesiger Gemeinde angestellt werden. Hierauf Reflektirende können sich persönlich oder in portofreien Briefen an Unterzeichneten Vorstand wenden. Mabhau, 1. November 1850. Marens M. Löwenthal. Die israelitische Gemeinde zu Dargun in Mecklenburg-Schwerin sucht einen Retigionslehrer, der zugleich als Borbeter und Schächter fungiren muß und welcher diese Stelle am Liebsten sofort oder doch spätestens zum 2. Mai k. I. antreten kann. Das Einkommen dieses Engagements beläuft sich, außer freier Station, auf 140—150 Thlr. Pr. Krt. Frankirte Anmeldungen nimmt entgegen der Vorstand. Ein Lehrer, Vorbeter und Schächter, preußischer Staatsbürger, welcher in einem preußischen Seminar gebildet, sein Examen gut bestanden, seit einer Reihe von Jahren in einer Gemeinde fungirt, deutsche Vorträge hält und den Gottesdienst mit einem Chore leitet, auch in der französischen Sprache unterrichtet, die besten Zeugnisse vorlegen und den auch der Redakteur dieser Zeitung besonders empfehlen kann, sucht auf Ostern 1851 im preußischen Staate ein Engagement. Hierauf reflektirende Gemeinden wollen sich unter der Chiffre H. 8. M. an den Redakteur dieser Zeitung wenden. Ein jüdischer Lehrer, dem eine zwölfjährige Erfahrung im Amte zur Seite steht und den Erfolg seines Unterrichts in allen Schulwiffenschasten, durch glaubwürdige Zeugnisse Nachweisen kann, sucht zu Ostern d. I. (am Liebsten in der Provinz Br an den bu rg oder Sachsen) eine Gemeindelehrerstelle. Geneigte Offerten nimmt die Redaktion d. Ztg. unter Chiffre L. W. zur Weiterbeförderung entgegen. Zur Anlegung einer Wollen- und Baumwollenspinnerei im Hannoverschen wird ein Kompanion, der ein Vermögen von 15,000 bis 20,000 Thlr. besitzt, gesucht. Hierauf Reflektirende wollen sich der Chiffre ü. M. bedienen, und ihre Anträge an die Expedition dieses Blattes zur gefälligen Weiterbeförderung franko einsenden. Literarische Anzeigen. In Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig ist soeben erschienen und an alle Buchhandlungen versendet worden: Menschenhaß und Reue. Schauspiel von Kotz ebne. Zum Uebersetzen aus dem Deutschen in das Französische. Mt entsprechenden Noten und einem Wörterbuche. Für Schulen und zum Selbstunterrichte von C. Schnabel, öffentlichen Lehrer der französischen Sprache zu Leipzig, früher Sprachlehrer am amerikanischen Lyzeum zu Paris. 8. drosch. Preis 9 Ngr. In derselben Buchhandlung ist früher erschienen: Iraks de Correspondance Commerciale contenant des Modelles et des Formules epistolaires pour tous le eas qui se presentent dans les operations de commerce, avec des Notions Generales et Particulieres sur leur emploi suivi d’un recueil des termes les plus usites dans le commerce, par JP. Bree, avec des Notes allemandes par le Dr. E. J. Hauschild, Directeur du Gymnase moderne et de l’Institut francais de Leipzig.; 26 Bogen, gr. 8. drosch. Preis 1 Thlr. 6 Ngr. Dieses sorgfältig gearbeitete Werk des bekannten Verfassers enthält nächst der vollständigen Auswahl klassischer Handlungsbriefe, einen wahren Reichthum erklärender und grammatischer Noten, ein erklärendes Wörterbuch der am Meisten gebräuchlichen Handlungsausdrücke und ein sehr ausführliches Register. Wir sind überzeugt, daß dieser Briefsteller eins der vollständigsten und zweckmäßigsten Werke ist, welche für den angehenden Kaufmann oder für Solche, welche sich in der französischen Korrespondenz vervollkommnen wollen, jemals erschienen sind. Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig.

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