Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 14 (1850)
- Issue
- Heft 32 (5.8.1850)
- Date
- 1850-08-05
- Page
- Seite 452 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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452 und dem König Joram kündigte er eine Krankheit der j Eingeweide an, in welcher die verdorbenen Eingeweide ■ adzugchen schienen. (2. B. Ehron. 21, 19.) — Auch dem Zlchastja stellte er eine ähnliche ungünstige Prognose, ' die auch bei demselben eingetroffen ist. (2. B. Könige 1, 4.) Der Prophet Jeschaja heilte den König Ehlskija von einer Drüsenkrankheit durch aufgelegte Feigen (2. B. Könige 20, 7., Jes. 38, 21. Vergl. auch noch Joseph. Ant. Jud. I. 10. c. 2. p. 514.) (Fortsetzung folgt.) Athem ausging." Nichtsdestoweniger darf hier aber die göttliche Kraft des Propheten in Abrede gestellt werden, indem er ja das Kind nicht nur plötzlich aus seiner Ohnmacht erweckte, sondern es auch zugleich völlig von feiner Krankheit heilte. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen i1/* Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum so wie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlun g. Ein unverheiratheter Mann, der die Funktionen eines Lehrers, Kantors und Schächters übernehmen kann, findet zum September eine Stelle bei der israelitischen Gemeinde zu Lüthorst. Reflektanten wollen sich recht bald in frankirten Briefen melden bei dem Unterzeichneten Vorstand. Lüthorst bei Eimbeck, den 4. Juli 1850. S. Rosenstein. Wenn eine Gemeinde einen ^2, der auch "2 ist, und die Tora gut vorliest, zu den bevorstehenden hohen Festtagen braucht, so erbittet man Bemeldung durch die Redaktion unter Chiffre G. Ein junger Mann, mosaischer Religion, welcher seine Schulbildung in Dessau erlangt, in einem guten Tuch- und Modewarengeschäft die Handlung erlernt hat, seit Ostern Kommis ist und über seine Brauchbarkeit die besten Atteste beizubringen vermag, sucht in einem religiösen Hause, worin am Sonnabend nicht verkauft wird, ein Placement. Es wird weniger auf großes Gehalt als eben darauf gesehen, daß am Sonnabend das Geschäft geschloffen bleibt. Hierauf Reflektircnde belieben ihre Adresse an die Redaktion dieser Zeitung abzugeben. Unterzeichneter beabsichtigt zu Michaeli d. I. in hiesiger Stadt ein Pensionat für israelitische Knaben zu eröffnen. Eltern und Vormündern, die ihren Kindern und Pflegebefohlenen neben einer geeigneten Vorbereitung für ihren künftigen Lebensberuf auch eine sorgfältige, religiöse Erziehung zu geben wünschen, wird bei den "vielen vortrefflichen Unterrichtsanstalten hieselbst, eine günstige Gelegenheit dazu geboten. Für gute körperliche Pflege, gewissenhafte Beaufsichtigung und Ueberwachung des häuslichen Fleißes wird garantirt. Potsdam, im Juli 1850. irr. Apolant, Prediger der israelitischen Gemeinde hieselbst. Einen Lehrling wünscht in die Lehre zu nehmen die Manufaktur- und Modewaarenhandtung von M. S. Nathan in Magdeburg, Breite Weg No. 40. Literarische Anzeigen. In Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und durch alte Buchhandlungen zu beziehen: *33 •>nb,'b> 3>Tm oder Israelitischer Kinderfreund. Ein Lese- und Lehrbuch für Schule uud Haus. In ausschließlich erzählender Form, als in der einzigen dem kindlichen Gemüthe zusagenden Lehrweise abgefaßt, von S. Mauer, Lehrer und Prediger der isr. Gemeinde in Mümden. 349 Seiten in gr. 8. Preis 20 Ngr. (46 gGr.) Die Entwickelung der religiösen Idee im Iudenlhnme, Christenchume irr»- Islam. In zwölf Vorlesungen über Geschichte und Inhalt des Iudeuthnms dargestellt von irr. Ludwig Philippfon. Gr. 8. drosch. 189 Seiten. Preis 24 Ngr. Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig.