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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1850-04-01 · Heft 14 (1.4.1850) · p. Seite 196

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
14 (1850)
Issue
Heft 14 (1.4.1850)
Date
1850-04-01
Page
Seite 196 (sequence 16)
Language
German
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196 Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen l1/* Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum so wie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die VerlagshandLung. Zum 1. Mar d. I. oder nötigenfalls etwas spater soll bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ein Schächter, Vorsänger und Lehrer engagirt werden. Derselbe muß aber seine Studien auf einem jüdischen Seminar gemacht und absolvirt haben. Das Gehalt ist 200 Thlr. Pr. Krt. exkl. Nebeneinkünften. Reflektirende wollen ihre Zeugnisse so schnell wie möglich portofrei dem Unterzeichneten zustellen. Glückstadt im Herzogthum Holstein, den 22. Marz 1850. A. L. Daus, x. t. Präses des israelitischen Vorstandes. Ein tüchtiger geprüfter Lehrer und Kantor kann hiesige Stelle zu riS besetzen. Mit einem Gehalte von 50 Thlr. Fixum sind noch circa 50 Thlr. Nebenakzidenzien und freie Station verbunden. Den Choralgesang zu leiten wird gewünscht. Massow, 16. Marz 1850. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Anzeige. C5T Ein israelitischer, examinirter Lehrer, der durch das Medium der englischen Sprache, neben den gewöhnlichen Schulunterrichtsgegenstanden, auch in der hebräischen, deutschen, französischen und lateinischen Sprache Unterricht zu ertheilen vermag, kann bei einem jährlichen Gehalte von fünfzig Pfund Sterling, gleich nach Ostern eine Hauslehrerstelle finden. Die Reisekosten werden zurückerstattet, und der Gehalt, nach einem Jahre, erhöhet. Hierauf Reflektirende wollen sich bald mit ihren Zeugnissen über Qualifikation und Charakter in frankirten Briefen wenden an Herrn B Letvis, Brighton, England. Pensionat für Töchter gebildeten Standes. Denjenigen israelitischen Eltern, die für ihre Töchter eine sorgfältige Erziehung und beziehentlich Vorbereitung für ihren künftigen Beruf wünschen, wird in einem Pensionat in Dresden die vollkommenste Gelegenheit hierzu geboten, da eine wissenschaftlich gebildete Dame, einem achtbaren Hause angehörend, der bereits einige Töchter der angesehensten Familien zur Ausbildung anvertraut sind, noch mehr junge Damen bei sich aufzunehmen wünscht. Auf desfallst'ge Anfragen sind die Herren Oberrabbiner vr. Frankel, so wie S. G. Wallerstein in Dresden nähere Auskunft zu ertheilen gern erbötig. Direkte Anfragen bittet man an die Adresse Fräul. Minna Meyer in Dresden zu richten. Literarische Anzeigen. In Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Siloah eine Auswahl von Predigten. Zur Erbauung, so wie insonders zum Vorlesen in Synagogen, die des Redners ermangeln. Von Itr Ludtv. Philippfon, Rabbiner in Magdeburg und Redakteur der Allgem. Zeitung des Judenthums. 2te Sammlung. 308 Seiten in gr. 8. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. Die erste Sammlung kostet ebenfalls 1 Thlr. 10 Ngr. Die Religion der Gesellschaft und die Entwickelung -er Menschheit zu ihr, dargestellt in zehn Vorlesungen von I»I>. Ludwig Philippson. gr. 8. drosch. Preis 24 Ngr. Anzeige. Herr B. S. Berendsohn Buchhändler in Hamburg ist, zu mehrerer Bequemlichkeit des betreffende» Publikums, von uns ermächtigt worden: Inserate für unsere Zeitschrift: „Zeitung -es Judenthums," zur Beförderung, sowie deren Belauf, für uns anzunehmen. Leipzig, im April 1850. Baumgartners Buchhandlung. Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig.

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