Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 14 (1850)
- Issue
- Heft 8 (18.2.1850)
- Date
- 1850-02-18
- Page
- Seite 108 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3225660-3225669--10811-3240879- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
108 satten. Außerdem glaubten wir das Verdienst der Männer öffentlich anerkennen zu muffen, die in einer Zeit, in der fast allenthalben die Sucht überhand nimmt, jedes Gemeindeband zu lösen und den religiösen Glauben zu bespötteln und über Bord zu werfen, ihre geistigen und materiellen Kräfte aufbieten, um das kostbare Kleinod zu erhalten, um dessen willen Israel Jahrhunderte lang unsägliche Leiden willig ertragen. Vielleicht auch nehmen sich andere Gemeinden ein Beispiel daran, so daß auf diese Weise Ordnung und Friede heimisch werden in unserer Mitte. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen l1/* Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum so wie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Ein unverheiratheter Mann, der die Funktionen eines Lehrers, Kantors und Schächters übernehmen kann, findet gleich nach Ostern eine Stelle in der israelitischen Gemeinde zu Fürstenberg. Das Gehalt ist 150 Thlr. Pr. Kour., Emolumente 70—80 Thlr. Reflektanten wollen sich bald mit ihren Zeugnissen über Qualifikation und Führung in frankirten Briefen wenden: an den Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Fürstenberg (Mecklenburg-Strelih). Die Stelle eines Kantors bei dem hiesigen israelitischen Brüdervereine, mit welcher ein festes Jahresgehalt von 250 Thlr. verbunden ist, wird am 1. Juli e. vakant. Erforderlich ist eine gründlich musikalische Bildung, die Fähigkeit zur Ausbildung und Leitung eines Sängerchors, so wie ein sittlich religiöser Lebenswandel. Geeignete Bewerber wollen ihre Anmeldungen, unter Beifügung der Qualifikationsatteste, portofrei und baldigst zugehen lassen. Posen, den 27. Januar 1850. Das Konnte des israel. Brüdervereins. Kommendes Semester HS) wird an unserer Schule die Stelle des Religionslehrers vakant, für die eine Besoldung von 900 französischen Franken (circa 440 Gulden) bestimmt ist. Der betreffende Lehrer hat den Religionsunterricht, den der hebräischen und deutschen Sprache zu ertheiten und den Chorgesang beim Gottesdienst zu leiten, welche letztere Funktion besonders bezahlt wird. Tüchtige Kandidaten mögen zur Zeit ihre Anmeldung nebst Zeugnissen portofrei an die unten folgende Adresse einsenden. Hagen heim, den 10. Februar 1856. Moses Nordwann, Rabbiner in Hägenheim, Oberelsaß, par adresse von HH. Gebrüder Dietesheim in Basel, Schweiz. Bei der israelitischen Gemeinde allhier wird zu Ostern e. eine Kantorauch Schachterstelle, verbunden mit einem Fixum von 200 Thlr., vakant. Diejenigen Individuen, welche darauf reflektiren und sich durch hinlängliche Atteste über ihre Qualifikation ausweisen, auch erforderlichenfalls einen Chor zu leiten im Stande sind, werden hierdurch aufgefordert, sich bei dem Unterzeichneten Vorstande durch portofreie Briefe zu melden. Conitz, den 5. Februar 1850. Der Vorstand. A Eifenberg. Bei der israelitischen Gemeinde zu Dargum in Mecklenburg-Schwerin wird zum 13. April d. I. die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich als Vorbeter und Schächter fungiren muß, vakant. Das Einkommen dieses Engagements beläuft sich, außer freier Station, auf circa 140 Rthlr. pr. Krt. Solchen Bewerbern, die außer den sonst erforderlichen Kenntnissen so viel musikalische Bildung besitzen, um bei dem Gottesdienste den Choralgesang leiten zu können, wird der Vorzug gegeben. Frankirte Anmeldungen nimmt entgegen Der Vorstand. Es können noch einige Pensionäre zu Ostern d. I. bei mir Aufnahme finden. l>r. Heilbut, Landrabbiner. Stade, den 10. Februar 1850. In einem nicht unbedeutenden Band- und Kurzwaarengefchäft wird ein Kommis israelitischer Konfession gesucht. Derselbe muß gleich nach Ostern antreten können, eine deutliche Handschrift schreiben, mit guten Zeugnissen versehen, und im Buchführen erfahren sein. Sein Salar besteht in 12 Louisd'or Gold nebst freier Station und kann er für die folgenden Jahre auf eine mäßige Zulage rechnen. Offerten wolle man den Herren Brekelmnnn& GrundinHessen-Kassel franko zukommen lassen, die die Güte haben werden, das Weitere zu besorgen. Bemerkungen. Herr Rabbiner 6. in E. wird ersucht, recht qft und zwar unsrankirt zu schreiben. Die Reduktion. Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig.