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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1849-12-24 · Heft 52 (24.12.1849) · p. Seite 746

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
13 (1849)
Issue
Heft 52 (24.12.1849)
Date
1849-12-24
Page
Seite 746 (sequence 10)
Language
German
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746 nickt genügend, oder bleibt der Vorgeladene ohne gegründete Entschuldigung aus, so erklärt die Repräsentation denselben seiner Stelle verlustig. Durch diesen Beschluß verliert der betreffende Vorsteher gleichzeitig die in §§. 4—13 inklusive enthaltenen Rechte, so wie die Berechtigung zur Ausübung der Ehrenfunktionen für die Dauer der Wahlperiode, ohne seiner Beitragspflicht enthoben zu sein. Von der erfolgten Entscheidung hat die Repräsentation das betreffende Vorstandsmitglied schriftlich in Kenntnis zu setzen und steht es demselben frei, binnen einer Frist von 14 Tagen durch eine dem Vorsitzenden der Repräsentation einzureichende schriftliche Anmeldung Berufung an die Generalversammlung einzulegen. (Fortsetzung folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iViNgr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petitschrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Ein lad un g. Die hiesige israelitische Gemeinde hat vor Kurzem durch Errichtung neuer Statuten ihre kirchlichen Verhaltniffe gänzlich reorganisirt und beabsichtigt nunmehr die Anstellung eines Lokalrabbiners. Da indessen die Lage des Haushaltes ihr vorläufig nicht gestattet, für dieses Amt eine hohe Besoldung zu gewähren, so richten wir an die nicht allzu entfernt wohnenden Herren Rabbinatskandidaten, welche sich in der Lage befinden, auf die Erlangung eines ehrenvollen Wirkungskreises mehr Rücksicht nehmen zu dürfen, als auf die Einträglichkeit der Stelle, hiermit die freundliche Einladung, sich um das in Rede stehende Amt, unter Einsendung ihrer Studien- und sonstigen Zeugnisse, bis Ende Januar k. I. bewerben zu wollen. Jede gewünschte nähere Auskunft werden wir mit Vergnügen ertheilen. Aachen, den 12. Dezember 1849. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. I. Levy. N Marx. E. Meyer. Ein junger Mann, der sowol im Jüdischen als auch im Deutschen, Französischen und den Elementargegenständen gründlichen Unterricht ertheilt, und im Besitze empfehlender Zeugnisse ist, sucht zu Ostern 1850 eine Lehrerstelle. — Näheres erfährt man durch den Rabbiner Dr. Klein zu Stolp in Pommern. Nachstkommende Ostern wird bei unserer Synagogengemeinde die Stelle eines Lehrers, der zugleich auch Vorsänger und Schächter sein muß, vakant. Unverheirathete Reflektanten wollen sich zeitig beim Unterzeichneten in portofreien Briefen, wo sie das Nähere erfahren, melden. Osterode a. Harz, den 9. Dezember 1849. Joel Herzer, Vorsteher. Lehrlingsgesuch. Für ein frequentes Manufakturgeschäft wird ein Sohn rechtlicher Eltern (jüdischer Religion), der die nöthigen Schulkenntnisse besitzt und recht bald antreten kann, unter annehmlichen Bedingungen gesucht. Nähere Auskunft ertheilt auf frankirte Anfragen Herr B. Mag- NUs in Hannover. Ein junger verheiratheter Mann, der bereits mehrere Jahre als Kantor und Schächter fungirt und mit den besten Zeugnissen versehen ist, dessen Leistungen in der Zeitung des Judenthums gerühmt worden und gegenwärtig mit Chor und theilweise nach altem Ritus vorbetet, sucht zu Ostern auch später eine ihm angemessene Stelle. Bei Herrn Rabbiner Tiktin zu Breslau, Herrn irr. Meisel zu Stettin und Kantor Schlefinger zu Anklam in Pommern das Nähere. Hauslehrergesuch. Der Unterzeichnete sucht einen Hauslehrer, der im Stande ist, außer in Religion und den ebräischen, auch in den deutschen Elementar- und Realfächern, so wie im Französischen und Klavierspiel Unterricht zu ertheilen, zu engagiren. Ein Salär von 75 Thlr. nebst freier Kost und Logis wird zugesichert. Der Eintritt wird wo möglich auf kommende Ostern gewünscht. Willebadessen bei Paderborn, den 11. Dez. 1849. PH. Schönewald, Kaufmann. Literarische Anzeige. In Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kleiner Katechismus der Geschichte Israels (b)s zu unsrer Zeit), der Bibelkunde, der Landeskunde des alten Palästina und der jüdischen Liturgik. Bon vr. Ludwig Philippson, Rabbiner. In 8. roh 4 Ngr. (3 gGr.) geb. 5^2 Ngr. (4*/2 gGr.) Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig.

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