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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1847-12-13 · Heft 51 (13.12.1847) · p. Seite 752

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
11 (1847)
Issue
Heft 51 (13.12.1847)
Date
1847-12-13
Page
Seite 752 (sequence 12)
Language
German
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752 Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iV-rNgr. (L gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Vakanz. Zum nächsten Ostern wird die Stelle eines Oberlehrers an hiesiger Gemeindeschule vakant. Dieselbe bringt ein jährliches Einkommen von 200 Thlr. Pr. Krt. Darauf reflektirende unverheirathete Personen wollen ihre Befähigungszeugnisse an Unterzeichnete Adresse franko zustellen. Emden, im November 1847. Der Gemeindevorstand. Konkurs. Durch Abdankung des Herrn Di*. S. M. Schiller ist die Predigerstelle bei unsrer Gemeinde vakant. Wir wünschen einen Rabbiner und Prediger in einer Person anzustellen. Die Stelle trägt fix 200 Fl. und 100 Fl. für den Religionsunterricht, außer den gewöhnlichen Rabbinatsemolumenten. Wir ersuchen die darauf reflektirenden Herren, die sich zur Führung der vereinten Funktionen befähigt fühlen, sich in portofreien Briefen längstens bis Ostern 1848 an das Unterzeichnete Vertreterkollegium zu wenden. Unerläßlich ist eine authentische anerkannte mnn nNTirr. Dem Eingebornen, der Landessprache Kundigen, wollen wir gern den Vorzug gönnen. Eperies, den 15. November 1847. Leo Holländer, Vertreter. Adalbert Fritsch. Zu Ostern 1848 ist hier die Stelle eines Religionsr lehrers, Schächters und Vorbeters zu besetzen. Reflektirende wollen sich mit portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse melden. Gehalt 130 Thlr. Pr. Krt. und Schachtgeld, so wie freie Wohnung und Heizung, Mittag- und Abendtisch. Röbel in Mecklenburg, im November 1847. Der Vorstand. B. Engel. Die hiesige jüdische Gemeinde beabsichtigt, zum 1. Januar 1848 einen Religionslehrer anzustellen, der gleichzeitig die Funktionen eines Vorbeters mit übernehmen kann. Qualift'zirte Inländer, die einen regelmäßigen Chorgesang zu leiten verstehen, wollen sich in frankirten Briefen unter Beifügung ihrer Zeugnisse bei uns melden. Dem Anzustellenden wird ein seinen Leistungen angemessener Gehalt zugesichert. Grünberg, den 26. November 1847. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Wr. W. Levysohn. L. Cohn. Levysohn. Ein jüdischer Arzt in einem kleinen Städtchen, dessen Praxis eine sehr einträgliche ist, wünscht eine größere Stadt zu beziehen, nachdem er vorher denen, welche ihm seit circa 10 Jahren ihr ausschließliches Vertrauen geschenkt, einen andern Arzt remplazirt haben wird, wozu er vielseitig beauftragt worden. Er ist bereit, seine Praxis sofort und ohne etwaige Vergütung den hierauf reflektirenden Glaubensgenossen zu übertragen. Nähere Auskunft ertheilt die Redaktion dieses Blattes. F. M. Aufforderung. Bernhard Simon, Färbergeselle aus Magdeburg, seit mehren Jahren in Ungarn sich aufhaltend, hat seit IV2 Jahren seinen Eltern keine Nachricht von sich zukommen lassen, und wird deshalb von seinem hier Unterzeichneten Bruder, auch im Namen der besorgten Ettern, dringend gebeten, sobald als möglich zu schreiben. Wenn aber Jemand über ihn, seinen Aufenthalt u. s. w. Auskunft geben könnte, würden die besorgten Eltern und Unterzeichneter es mit vielem Danke anerkennen, und bitten sehr darum. Hamburg. Louis Simon, Vorsteher einer Lehr- und Erziehungsanstalt. (Briefe können ebensowol nach Magdeburg an Herrn Abr. Simon adressirt werden.) Literarische Anzeigen. Bei Herrmann Wohl in Prag ist erschienen: Löw, die wirthschaftliche israelitische Köchin, oder vollständiges Kochbuch für Israeliten. 1 Fl. K. M. oder 20 Ngr. Bei A. Brockhaus in Leipzig erscheint neu und ist in allen Buchhandlungen zu erhalten: Rebekka und Amalia. Driefwechsel zwischen einer Israelitin und einer Adeligen über Aeit- und Lebensfragen. Gr. 12. Geh. 1 Thlr. 6 Ngr. Bemerkung. Für die Wlttwe des sel. Rabb. Wormser zu Michelstadt ist ferner I Thlr. von 8. 8. aus IV. eingegangen. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfeld.

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