Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 11 (1847)
- Issue
- Heft 33 (9.8.1847)
- Date
- 1847-08-09
- Page
- Seite 508 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3224737-3225497-3225531--08782-3239613- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
508 geordnet ist, nur mit der Direktion in Berührung kommt, monatlich seinen Gehalt von dem Kassier der Gemeinde ausgezahlt erhalt, und nichts weiter wie den Gottesdienst zu versehen hat. Sollte derselbe geneigt sein mit an der Schule unterrichten zu wollen, so honorirt ihn die Gemeinde besonders dafür; ebenso trägt diese Stelle viele Nebeneinkünfte, wofür jedoch weiter nicht garantirt wird. Hierauf Reflektirende haben bis zum 25. August längstens ihre Anmeldung zu dieser Stelle in Europa, mit Angabe ihres Alters, Geburts- und Aufenthaltsorts, und von wem die Zeugnisse ausgestellt sein werden, mit genauer Vermerkung nachstehender Adresse an den Unterzeichneten zur Post zu geben. New-York, 30. Juni 1847. Julius Meyer. Adresse: Julius Mcvcr, New-York Pitt Str. 105. per Steamer via England. Die hiesige Gemeinde wünscht sofort einen unverheiratheten Religionslehrer, der zugleich das Amt eines Schächters, Vorbeters und sonst vorkommende damit verbundene Verrichtungen versehen kann, zu engagiren. Bewilligt werden 90 Thlr. baar jährlich, Wohnung so wie Holz und Mittagstisch, und zwar Letzterer stets bei einer Familie, Nebenakzidenzien, Schechitagebühren und freiwillige Gaben. Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen wenden an die Vorsteher der Israel. Gemeinde zu Stralsund. Wolff Nathan. M. L. Israel. Ein Mann (preußischer Staatsbürger), der mtnruib gelernt und mit nrrnin mnft von den größten Rabbinern Preußens versehen ist, sucht eine seinen Fähigkeiten angemessene Stelle. Hierauf reflektirende Gemeinden wollen gütigst das Nähere in frankirten Briefen erfragen beim Herrn Bankier L. N. Meyer in Züllichau, der die Güte haben wird Auskunft zu ertheilen. Der Unterzeichnete versendet auch in diesem Jahre korsikamsche Gsrangim in Kisten von 25 und 50 Stück mit Attesten. Er verspricht dieselbe prompte und billige Bedienung wie im v. I. und erbittet sich die Aufträge recht frühzeitig in frankirten Briefen. Leopold Jüdell. Hamburg, Ellernthorsbrücke No. 12. Eine Familie in Mailand, die ein Mädchen von 6 Jahren hat, wünscht eine Israelitin, wenigstens 30 Jahre alt, die französisch und deutsch spricht, und selbes so viel zu schreiben versteht, um die Schulaufgaben mit diesem Kinde zu machen, im Uebrigen aber das Kind und dessen Zimmer vollkommen zu besorgen hat. Zur Ermittelung eines Nähern beliebe man sich in frankirten Briefen zu wenden an Joseph Neuburger in München. Literarische Anzeigen. Bei E. Gehrich & Comp, in Krefeld ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen Deutschlands, der Schweiz rc. zu beziehen: Das Porträt des Herrn Hnn. v. Beckerath, Landtagsabgeordneter der Stadt Krefeld, gezeichnet und lithographirt von Dirks auf chines. Papier 17^2 Sgr. Wir übergeben hier den vielen Verehrern dieses hochgefeierten Mannes ein Portrat, das nach dem Urtheile seiner eigenen Familie das Aehnlichste und Trefflichste der bis jetzt erschienenen ist. Im Verlage des Unterzeichneten ist so eben erschienen: Das wohlgelungeue und trefflich ausgefnhrte Porträt des verstorbenen Dr. Im. Wohlwill, Direktors der Zakobsonsschnle in Seesen. Mit Faksimile. Preis ans chines. Papier 25 Ngr. (20 gGr.) Den zahlreichen Freunden und Verehrern des Verstorbenen dürfte dies Porträt ein willkommenes Erinnerungszeichen sein. Hamburg, ult. Juni 1847. B. S. Berendsohn. Lei JE. Gebrich & Comp, in Krefeld ist so eben in Kommission erschienen und an die Abnehmer des ersten Heftes versandt: Bodenheimer, Jb*9 Konsistorial-Oberrabbiuer, das Testament unter der Benennung einer Erbschaft. Nach rabbinischen Quellen bearbeitet. 2s Heft. gr. 8. 10 Sgr. Die günstigen Rezensionen, welche das, durch Quellenstudium ausgezeichnete erste Heft in verschiedenen Zeitschriften gefunden hat, lassen uns auch dieses zweite, mit Fleiss und Sachkenntnis bearbeitete Heft dem gelehrten Publikum empfehlen. Druck von I. B. Hirfchfeld