Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 11 (1847)
- Issue
- Heft 32 (2.8.1847)
- Date
- 1847-08-02
- Page
- Seite 496 (sequence 12)
- Language
- German
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496 welchem sich die Masse wohl fühle, ihr zu rauben. Hier entfallt mir die Feder. Ich bin am Ende. Dieser Grundsatz möge die Krone allen denen auffetzen, die durch ihn Popularität erstreben und Humanität zu fördern sich befleißigen, vor Allem aber christliche Liebe, ja Feindesliebe durch Wort und That zu lehren berufen sind und schon hienieden für die Lehre sich lohnen lasten. Dr. Herzberg. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iVrNgr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Gesuche. Ein junger Mann, mit guten Schulkenntnisten versehen, kann sogleich oder zu Michaelis in einem lebhaften Tuch- und Manufakturgeschäft (welches Sonnabend den Laden geschlosten hat) als Lehrling placict werden. Wo? sagt die Redaktion dieses Blattes. Eine deutsch-israelitische Gemeinde zu New-Uork, an welcher zugleich der Oberrabbiner 0r. Lilienthal als Prediger angestellt ist, sucht einen Ehasan, welcher 1) ein wissenschaftlich gebildeter Mann sein muß, 2) muß derselbe musikalisch sein, um einen Chor leiten zu können, 3) muß derselbe, was man im Allgemeinen darunter versteht, ein guter yr> sein, und 4) hat derselbe über sein moralisches und religiöses Betragen glaubhafte Zeugnisse beizubcingen, wofür ein jährlicher Gehalt von 1000 preuß. Thalern ausgesetzt ist. Die Stellung des "in bei dieser Gemeinde ist sowot angenehm als ehrenvoll, da derselbe Niemandem untergeordnet ist, nur mit der Direktion in Berührung kommt, monatlich seinen Gehalt von dem Kassier der Gemeinde ausgezahlt erhalt, und nichts weiter wie den Gottesdienst zu versehen hat. Sollte derselbe geneigt sein mit an der Schule unterrichten zu wollen, so honorirt ihn die Gemeinde besonders dafür; ebenso tragt diese Stelle viele Nebeneinkünfte, wofür jedoch weiter nicht garantirt wird. Hierauf Reflektirende haben bis zum 25. August längstens ihre Anmeldung zu dieser Stelle in Europa, mit Angabe ihres Alters, Geburts- und Aufenthaltsorts, und von wem die Zeugnisse ausgestellt sein werden, mit genauer Vermerkung nachstehender Adresse an den Unterzeichneten zur Post zu geben. New-York, 30. Juni 1847. Julius Meyer. Adresse: .Iu1lU8 Meyer, New-York Pitt Sir. 105. per Steamer via England. Literarische Anzeigen. Durch alle Buchhandlungen ist zu beziehen: Geschichte der Juden von der Zerstörung Jerusalems an bis auf die gegenwärtigen Zeiten. Von Hanna A d a m s in Boston in Nordamerika. 2 Thle. gr. 8. 3 Thlr. So eben erschien und ist in alten Buchhandlungen zu haben: Ueber die Autonomie der Rabbinen und das Prinzip der jüdischen Ehe. Ein Beitrag zur Verständigung über einige das Judenthum betreffende Zeitsragen von Dr. S a m. Hold heim. 2. vermehrte Auslage. Geh. Preis 1 Thlr. C. Kürschnerffche Buchhandlung in Schwerin. Bei C. F. Amelang in Berlin ist erschienen? Allgemeine Geschichte des israelitischen Volkes sowol seines zweimaligen Sta atslebens als auch der zerstreuten Gemeinden und Sekten bis in die neueste Zeit, in gedrängter Uebersicht zunächst für Staatsmänner, Nechtsgelehrte, Geistliche, und wissenschaftlich gebildete Leser, aus den Quellen bearbeitet von I. M. Jost, Dp. (Verf. des Werkes: Gefch. der Israeliten, seit der Zeit der Makkabäer.) In zwei Bänden. Preis 4 Thlr. 22V2 Sgr. Bei A. Büchting in Nordhausen erschien und ist in allen Buchhandlungen zu haben: Die Gebete der Israeliten am Neujahrs- und Versöhnungsfeste in deutscher Sprache und hebräischem Texte aller Haupt- und Pflichtgebete. Neu übersetzt von Moritz Fränkel und Or. G. Kleefetd. Neue Ausgabe, gr. 8. 42 Vogen. Elegant geheftet. Preis 1 Thlr. 10 Sgr. Druck von I. B. Hirschfeld.