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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1847-07-05 · Heft 28 (5.7.1847) · p. Seite 435

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
11 (1847)
Issue
Heft 28 (5.7.1847)
Date
1847-07-05
Page
Seite 435 (sequence 19)
Language
German
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435 den sind, soll sofort durch einen musikalisch gebildeten, unverheiratheten Schuldienstkandidaten, der durch vielfache Gelegenheit zum Privatunterrichte eine sehr gme und freundliche Existenz sich verschaffen, und dem eventuell seiner Zeit eine Lehrerstelle übertragen werden kann, provisorisch wieder besetzt werden. Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche mit beigefügten Befahigungs- und Leumundszeugniffen binnen vier Wochen dato frankirt einzusenden. Burgkundstadt in Oberfranken, am 27. Juni 1847. Die israelitische Kultusgemeinde. Gesuche. Für die hiesige Gemeinde wird zu Johanni oder spätestens zu Michaelis Cpiöti HS) ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter gesucht; selbiger bekömmt jährlich 80 Thlr. Pr. Krt. nebst Wohnung und Beköstigung so wie auch das Schächtgeld. Hierauf Reflektirende haben sich in portofreien Briefen zu melden bei dem Vorstand zu Nenkalden in Mecklenburg- Schwerin. Aum bevorstehenden Johannis oder Michaelis, spätestens riH ist in unserer Gemeinde die Stelle eines Religionslehrer, Vorbeters, Schächters rc., welcher die Approbation unseres Landesrabbiners erhalten muß, mit einem fixen Jahrgehalt von 100 Thlr. Pr. Krt. nebst der sogenanten Schechita, freie Wohnung, Mittag- und Abendtisch, Heizung und Aufwartung, zu besetzen; hierauf Reflektirende, welche mit einem Heimathschein versehen sein muffen, wollen ihre Zeugnisse an uns franko einsenden. Plau in Mecklenburg, den 1. Juni 1847. Die Vorsteher der hiesigen israel. Gemeinde. N. Elkau. I. A. Cohn. S. Goldschmidt. Die israelitische Religionsgemeinde dahier sucht einen tüchtigen, wissenschaftlich gebildeten Religionslehrer ledigen Standes, der auch im Stande ist, einen geordneten Vortrag in deutscher Sprache zu halten, und bis zum 1. August d. I. eintreten kann. Hierauf Reflektirende können bei dem Unterzeichneten Vorstande, unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse, die näheren Bedingungen erfahren. Vorläufig wird bemerkt, daß ein fixer jährlicher Gehalt von 400 Fl. ausgesetzt ist. Bad Homburg vor der Höhe, 9. Mai 1847.*) Der israelitische Gemeindevorstaud. L. S. Schiff, *) Erst jetzt uns zugekommen. Expedit, d. A. Z. d. Jud. Anzeige. Ein junger unverheiratheter Mann kann als Bassist an der hiesigen Konsistocial-Synagoge eine Stelle finden. Der Gehalt besteht aus 400 Franken fix, nebst einigen Nebenverdiensten. Da dieser Gehalt nicht ausreicht, die nöthigen Lebensbedürfnisse zu bestreiten, so müßte in Folge dessen ein nach diesem Platze aspirirendes Individuum nebenbei eine Kunst oder ein Gewerbe auszuüben verstehen. Die weiteren Anforderungen, die gemacht werden, bestehen, in einer guten, kräftigen Baßstimme, nebst nöthigen musikalischen Kenntnissen. Man bittet bis spätestens Ende Augusts in frankirten Briefen sich wenden zu wollen an 8. STatimfolirg^ ministre officiant (Kantor) au temple israelite de Paris, rue Neuf- St.-Laurent. Lehrlingsgesuch. Für Lehrlinge mosaischer Religion, welche die dritte Klaffe mit gutem Erfolg geleistet haben, ist zur Erlernung der gemischten Waarenhandlung ein Platz vakant. Nähere Auskunft ertheilt bei portofreien Anfragen Abraham Hirsch Sohn in Au sch a in Böhmen. Literarische Anzeigen. Empfehlenswert^ wohlfeilste illustrirte Zeitschriften. Das Hellerr-Magazrn nebst Mlder-Atlas, zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse, besorgt von einer Gesellschaft Gelehrten, mit circa 300 Abbildungen in englischen Holzschnitten. Vom Jahrgange 1834 bis 1836 und 1838, so wie von 1840 bis 1845 incl. (1837 und 1839 fehlen) sind nom Exemplare in elegantem Umschläge zu dem auf 20 Ngr. (16 gGr.) für den Jahrgang ermäßigten Preise zu haben. Die neuern Jahrgänge 1846 und 1847 kosten jeder 1 Thlr. 15 Ngr. (1 Thlr. 12 gGr.) Wie bekannt, sind alle diese Jahrgänge mit einem großen Reichthume schöner engl. Holzschnitte versehen, die Gegenstände aus der Natu rgeichichte, Erdbeschreibung, Menschenkunde, der neuern Geschichte u. s. w. darstellcn; der dazu gehörige Text ist eben so belehrend als unterhaltend.

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