Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 11 (1847)
- Issue
- Heft 23 (31.5.1847)
- Date
- 1847-05-31
- Page
- Seite 352 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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852 ders, seines eigentlichen Oheims; hieß z. B. der Verstorbene Joseph, der die Leviratsehe vollziehende Bruder Levi und der aus der Leviratsehe entspringende Erstgeborene Benjamin, so nenne sich Letzterer nicht B. den Levi, sondern B. den Joseph. Diese Auffassung wurde bereits vom hebräischen Kommentar zu Mendelssohns Pentateuchübersehung und von Gutmann a. a. O. S. 68 theilweise gefunden, und wird dieselbe wol noch durch die Erzählung (1 M. 38, 9.) „Onan wußte, rri-p ib Nb 9"NN (daß ihm der Samen nicht angehören würde) erhärtet und gestützt. (Schluß folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iVsNgr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. diese Stelle, mit welcher ein fixer jährlicher Gehalt von 506 Fl. und nicht unbedeutende Emolumente — für welche jedoch nicht garantirt wird — verbunden sind, ist der durch entsprechende Zeugnisse zu liefernde Nachweis, über den Besitz einer kräftigen und wohlklingenden Stimme, gründlicherKenntniß derMustk und der hebräischen Sprache, so wie eines guten Rufes und religiösen Lebenswandels erforderlich und sich desfalls so wie um die näheren Bedingungen in frankirten Schreiben zu wenden an die Administration der israelitischen Kultnsgemeinde in München. Ein junger Mann, welcher in einem bedeutenden Manufakturwaaren-Geschäft gelernt, längere Zeit als Kommis servirt, flotter Verkäufer ist und die heften Zeugnisse bcibringen kann, wünscht jetzt oder zu Johanni ein anderes Engagement. Offerten sind unter Ehiffre 8. IVo. 1. bei Herren Dietrich Thieme, Nikolaistraße No. 54 in Leipzig einzusenden. Vakanz. Die hiesige Lehrer- und Kantorstelle wird Johanni d. I. vakant. Mit derselben ist ein festes Jahrgehalt von 150 Thlr., ausschließlich Akzidenzien verbunden. Durch den Unterricht in der deutschen und englischen Sprache würde das Gehalt sich bedeutend erhöhen. Hierauf Reflektirende wollen ihre Qualifikationszeugnisse unter der Adresse „An den israelitischen Gemeindevorstand" franko einsenden. Ribnktz im Großherz. Mecklenburg-Schwerin, im Mai 1847. D. Mayer. Gesuche. Die israelitische Gemeinde hieselbst sucht zum 10. Oktober d. I. einen Religionslehrer, der zugleich als Schächter und Vorbeter sungiren muß. Bewerber um dieses Engagement müssen mit einer guten Stimme zum Vorbeten versehen sein und mindestens so viel musikalische Kenntnisse besitzen, um bei dem Gottesdienste den Ehoralgesang leiten zu können. Der Ertrag dieser Stelle wird sich, außer freier Wohnung und Beköstigung, auf circa 140 Thlr. Pr. Krt. belaufen. Dargun in Mecklenburg-Schwerin, im Mai 1847. Der Vorstand. Die israel. Kultusgemeinde in München beabsichtigt die Aufnahme eines Vorsängers. Zur Bewerbung um CSf* Ein unverheirateter israel. Lehrerund Kantor, der auch deutsche gottesdienstliche Vorträge zu halten sich anheischig macht und mit den besten Moralitats- und Prüfungszeugnissen versehen ist, sucht eine Stelle auf Michaelis a. e. Portofreie Anfragen unter der Ehiffre B. R. poste restante Hessen-Oldendorf. Offene Stelle! Ein jüdischer Religionslehrer, welcher zugleich die Fähigkeit eines Küsters uns Schächters besitzt, und hierüber mit guten Zeugnissen versehen ist, findet hierorts unter annehmbaren Bedingungen vom 1. Juli d. I. eine Anstellung. Hierauf Reflektirende belieben sich entweder persönlich, oder in portofreien Briefen bei Unterzeichnetem zu melden. Patsch kau, den 9. Mai 1847. Der Vorstand. Annonce. Ein konzessionirter Religions- und Etementarlehrer (preuß. Staatsbürger), Kantor und Schächter, welcher im geforderten Falle einen Chor zu leiten versteht, auch in französischer Sprache Unterricht ertheilt, der seit mehreren Jahren in einer großen Gemeinde fungirt und wegen seiner Fähigkeiten sowol, als auch seines moralischen Betragens die besten Zeugnisse vorlegen kann, sucht zu rh dieses oder “riN HS k. I. eine andere angemessene Stelle anzunehmen. Reflektirende Gemeinden können unter Chiffre 8. M. Nro. 4. bei der Redaktion dieses Blattes Auskunft erhalten. Druck von I. B. Hirschfeld.