Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 11 (1847)
- Issue
- Heft 9 (22.2.1847)
- Date
- 1847-02-22
- Page
- Seite 140 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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140 Ritus vorbeten, gegenwärtig noch im Amt als Religionslehrer, Kantor und Schächter, wünscht zu Ostern 1847, oder auch später, ein ähnliches Amt zu bekleiden. Atteste von den berühmtesten Männern Europas können nachgewiesen werden. Zu erfragen beim Obervorbeter Herrn Ascher Lion zu Berlin. Durch portofreie Briefe beim Kantor H. Schlesinger zu Nauen bei Berlin. Ein unverheiratheter, geprüfter Lehrer und musikkundiger Vorsänger, der seit mehreren Jahren zur größten Zufriedenheit (ganz besonders als Chorführer) gewirkt hat und darüber die besten Zeugnisse aufweisen kann, sucht eine Anstellung, da er Verhältnisse halber seinen dermaligen Wirkungskreis aufzugeben sich genöthigt sieht *). Geehrte Offerten wird die Red. d. Z. gefälligst besorgen. Zar gefälligen Beachtung. Lehr- und Erziehungs-Anstalt für israelitische Knaben (Handels-Institut) von Louis Simon in Hamburg. Der erste Jahresbericht wird auf Verlangen frei zugesandt. Literarische Anzeige. In der Krüll'schen Universitäts-Buchhandlung in Landsfjut ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Fuchs, Dr. Max. deutsch-hebräisches Uebungsbuch, enthaltend: die Erlösung der Menschheit durch Jesus. Versehen mit sprachlichen An- *) Wir können diesen musikalisch sehr durchgebildeten und würdigen Mann dringend empfehlen. Die Redaktion. merkungen und fortlaufenden Hin Weisungen auf die Gläser'sche Grammatik ed. Schmitter, nebst dazu gehörigem deutsch-hebräischen Wörterverzeichniß. gr. 8. 12J/2 Bogen. Preis geheftet 15 gGr. oder IS3/^ Ngr. * DELICATESSEN en gros en ddtail. Ellernthorsbröcke No. 13. HAMBURG. Caflee-Damp [-Maschine. Aufträge frankirt auf das Schnellste und Billigste ausgeführt. Daselbst auch zu haben Engl. Pickels und Saucen aller Art, Eingemachter Ingwer in der vorzüglichsten Qualität. Für Israeliten zum bevorstehenden Pesach ein vollständiges Lager aller in dieser Zeit vorkommenden Bedürfnisse, welche unter Aufsicht eines dazu Autorisirten mit kostenfreien Attesten versendet werden. Man wende sich in frankirten Briefen an Leopold Jüdell, Ellernthorsbrücke No. 12. Die israelitische Lehr- und Erziehungs-Anstalt in Dresden von M. Schwarzauer (Theolog und Pädagog), hat durch ihr mehrjähriges Bestehen, durch das Vertrauen, welches ihr von Nahe und Ferne fortwährend zu Theil wird, den sprechendsten Beweis gegeben, wie sie in ihrer Zweckmäßigkeit und ihren Leistungen einem längst gefühlten Bedürfnisse in dem, durch seine Lage und Institute jeglicher Art so ausgezeichneten Elbflorenz abgeholfen. Ebenso wird sie auch in dem sich vorgesteckten Ziele fortfahren, nicht nur den der Kaufmannschaft und der Kunst sich bestimmenden Jüngling, für seinen künftigen Beruf sittlich und wissenschaftlich zu bilden, sondern auch dem einstigen Fachgelehrten eine gründliche Vorschule für die höheren Klassen der Gymnasien zu bieten. Neben diesem aber ist ihre sorgfältigste Thätigkeit unablässig dahin gerichtet: daß das große Gebiet des Wissens ein Mittel werde, den ganzen Menschen m veredeln und für sein Leben hindurch zu beglücken; daß auch der Unterricht und die Erziehung eine — Wahrheit werde. — Die Aufnahme der Zöglinge kann zu jeder Zeit geschehen, und werden auf frankirte Briefe recht gern die Statuten und näheren Bedingungen der Anstalt mitgetheilt. M. Schwarzauer, Vorsteher der Anstalt. (Amatienstraße No. 20.) Druck von I. B. Hirschfeld.