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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1847-02-01 · Heft 6 (1.2.1847) · p. Seite 96

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
11 (1847)
Issue
Heft 6 (1.2.1847)
Date
1847-02-01
Page
Seite 96 (sequence 16)
Language
German
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96 Die israelitische Gemeinde Hieselbst sucht zu Ostern n'S) dieses Jahres einen unverheiratheten Religionslehrer, Vorsänger und Schächter, welcher den Gottesdienst mit Choralgesang zu leiten im Stande ist, auch in der deutschen Sprache, Unterricht ertheilt. Hierauf Reflektirende wollen sich mit den nöthigen Zeugnissen in portofreien Briefen wenden an den Vorsteher der Ge- ""inde D. Mayer. Ribnitz im Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin, im Januar 1847. <£3T In einem Amtsstädtchen in der Nähe von Baden-Baden wird ein geprüfter Lehrer israelitischer Religion als Hauslehrer gesucht; man reflektirt jedoch nur auf solche Lehrer, die auch im Französischen gründlichen Unterricht ectheilen können, und im Turnen erfahren sind. — Frankirte Briefe mit B. bezeichnet, befördert die Expedition dieses Blattes. Ein israelitischer Familienvater (Fabrikant) in einem Marktflecken an der Iller wohnhaft, sucht für seine zwei Kinder von 5 und 6 Jahren einen Lehrer und Erzieher, der in Religion, den gewöhnlichen Schulfächern und wo möglich auch in den Anfangsgründen der französischen Sprache Unterricht zu ectheilen hat, wofür demselben bei freier Station und freundlicher Behandlung jährlich 200 Fl. zugesichert werden. Doch müßte der Kandidat, inwiefern er nicht Württemberger ist und in Württemberg bereits eine Prüfung im Lehrfache erstanden, nach Art. 24. des Volksschulgesetzes von 1836, sich einem Examen bei der Oberschulbehörde in Stuttgart unterziehen. Reflektirende wollen sich unter Beischluß ihrer Zeugnisse in srankirten Briefen an Unterzeichneten wenden. Buchau am Federsee, 1. Januar 1847. Rabbiner Güldenftein. an einer höher» jüdischen Schulanstatt unterrichtet hat, und sowol hierüber als auch über seine Moralität gute Zeugnisse besitzt, sucht eine angemessene Lehrer- oder Hauslehrerstelle. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen an den Rabbiner Herrn Dr. Philippson in Magdeburg wenden. Eine Gouvernante mosaischen Glaubens, die wissenschaftlich gebildet, zu gleicher Zeit gut französisch spricht und Klavier spielt, kann sogleich bei einem Arzte placirt werden. Auskunft giebt A. Hirfchbevg, Berlin, neue Friedrichsstraße 57. Anzeige. Ein Uhrmachergehülfe, der geübt ist in Reparaturen kleiner Arbeiten, kann zwischen Ostern und Pfingsten d. I. ein vorteilhaftes und dauerndes Engagement bei dem Unterzeichneten finden. Die hierauf Reflektirende» werden ersucht sich fördersamst zu melden. I. Frank, Uhrmacher in Salz Wedel. Literarische Anzeigen. Durch alle Buchhandlungen ist zu beziehen: N! Elknn, Leitfaden beim Unterrichte in der Geschichte der Israeliten von den frühesten Zeiten bis aus unsere Tage, nebst einem kurzen Abriß der Geographie Palästinas, für israelitische Schulen. Zweite, verbesserte und stark vermehrte Auflage. 8 gGr. oder 10 Sgr. Minden 1847. F. Eßrrrann. Ein wissenschaftlich gebildeter Lehrer israelitischen Glaubens, der im Hebräischen wohlerfahren und der französischen Sprache vollkommen mächtig ist, wünscht recht bald, oder zu Ostern d. I., einen seinen Fähigkeiten angemessenen Wirkungskreis. Hierauf Reflektirende belieben ihre Offerten portofrei, unter spezieller Angabe der Bedingungen, entweder an den Herrn Dr. Frankel in Hamburg gelangen zu lassen, der jede gewünschte Auskunft erlheilen wird; oder mit A. G. K. bezeichnet, dem Herrn Dr. Stern in Berlin gefälligst einzusenden. Ein von einer königl. preuß. Prüfungskommission geprüfter junger Lehrer, der bereits geraume Zeit 2n Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: S i l o a h eine A u s w a h l von Predigte n. Zur Erbauung so wie besonders zum Vorlesen in Synagogen, die des Redners ermangeln. Von Wr'. Ättdw. Philippsott, Rabbiner in Magdeburg und Redakteur der allgem. Zeitung des Jndenthums. 2te Sammlung. 308 Seiten in gr. 8. broch. Preis 1 Thlr. 10 Rgr. (1 Thlr. 8 gGr.) Die erste Sammlung kostet ebenfalls 1 Thlr. 10 Ngr. (1 Thlr. 8 gGr.) Druck von I. B. Hirschfeld.

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