Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 11 (1847)
- Issue
- Heft 4 (18.1.1847)
- Date
- 1847-01-18
- Page
- Seite 67 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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67 lieben sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse zu melden beim Vorstand der israelitischen Gemeinde. Bützow (Mecklenburg), im Januar 1847. Auf nächsten Purim wünscht die israelitische Gemeinde zu Lage im Fürstenthum Lippe-Detmold einen Lehrer zu engagiren, welcher sowol im Hebräischen als auch im Deutschen gut bewandert sein muß, und auch zugleich die Stelle eines Schächters und Vorbeiers versehen kann. Diese Stelle bringt außer freier Station noch hundert Thaler jährlich ein. Die hierauf Reflektirenden wollen sich baldmöglichst an einen der unterschriebenen Vorsteher unter fcankirten Briefen wenden. Der Vorstand der israel. Gemeinde zu Lage. Sal. I. Pardies. L. S. Robertfon. Offene Stelle. Zu wnn dieses Jahres wird die Stelle eines Religions- und Elementarlehrers, der zugleich die Funktionen eines örnö und ym übernehmen kann, in hiesiger Gemeinde vakant. Gehalt: SO bis 100 Thlr. inkl. Akzidenzien, die auf Verlangen garantirt werden, neben völlig freier Station. Bewerber um diese Stelle haben sich eines Examens beim Landrabbinate zu Hildesheim zu unterziehen und werden ersucht, die erforderlichen Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstande franko einzusenden. Mehle bei Elze, den 11. Januar 1847. A. Süßapfel. In einem Amtsstädtchen in der Nähe von Baden-Baden wird ein geprüfter Lehrer israelitischer Religion als Hauslehrer gesucht; man reflektirt jedoch nur auf solche Lehrer, die auch im Französischen gründlichen Unterricht ertheilen können, und im Turnen erfahren sind. — Frankirte Briefe mit 6. bezeichnet, befördert die Expedition dieses Blattes. Ein israelitischer Familienvater (Fabrikant) in einem Marktflecken an der Iller wohnhaft, sucht für seine zwei Kinder von 5 und 6 Jahren einen Lehrer und Erzieher, der in Religion, den gewöhnlichen Schulfächern und wo möglich auch in den Anfangsgründen der französischen Sprache Unterricht zu ertheilen hat, wofür demselben bei freier Station und freundlicher Behandlung jährlich 200 Fl. zugesichert werden. Doch müßte der Kandidat, inwiefern er nicht Württemberger ist und in Württemberg bereits eine Prüfung im Lehrfache erstanden, nach Art. 24. des Votksschulgesetzes von 1836, sich einem Examen bei der Oberschulbehörde in Stuttgart unterziehen. Reffektirmde wollen sich unter Verschluß ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen an Unterzeichneten wenden. Buchau am Federsee, 1. Januar 1847. Rabbiner Güldenstein. Ein jüdisches Mädchen, das weniger auf hohen Gehalt, als auf gute Behandlung sieht, in häuslichen so wie in Küchenarbeiten wohl geübt ist, sich auch als Gehülsin in ein Posamentirgeschäft paßt, wünscht sofort oder zu kommenden Ostern ein Unterkommen. Nähere Nachricht ertheitt der jüdische Kantor zu Schönebeck bei Magdeburg. Ein junger Mann, jüdischer Konfession, der seine Lehrzeit in einer Farben-Materialen-Handlung bestanden, und hierüber die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, sucht eine Stelle als Kommis in einem ähnlichen Geschäft. Hierauf R'esiektirende werden gebeten, ihre Adresse unter der Chiffre II. A. an die Redaktion d. Bt. gefälligst zu richten. Lehrlingsgesuch. Ein junger Mann, israelitischer Konfession, welcher Lust hat die Lohgerberei zu erlernen, kann sogleich oder auf Ostern dieses Jahres in Lehre treten; die näheren Bedingungen erfahrt man, unter frankrrten Briefen, bei dem Lohgerbermeister L. S. Robertson in Lage, Fürstenthum. Lippe-Detmold. Wichtige Anzeige. Meine geehrten Herren Kollegen benachrichtige ich hiermit, daß ich im Besitze der wiener und Münchner Partitur und 100 anderer Chorgesänge, für Synagoge bin. Abschriften hiervon werden auf Verlangen gegen Kopialgebühren auf's Pünktlichste angefertigt von dem israel. Kantor S. Kornick in Hoym (Anhalt).