Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 11 (1847)
- Issue
- Heft 3 (11.1.1847)
- Date
- 1847-01-11
- Page
- Seite 47 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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47 Anzeiger. Irr demselben werden Annoncen aller Art gegen lV«Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Gesuche. Zu Ostern k. I. wird für die hiesige israelitische Gemeinde ein junger Mann als Vorbetec, Religionslehrer und Schächter gesucht, und wollen sich auf diese Stelle reflektirende Subjekte, unter Beibringung ihrer Zeugnisse, wenden an M. A. Wolff. Grabow im Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin, im Dezember 1846. Ein junger Mann (unverheirathet und Staatsbürger) kann vom 1. April 1847 ab in unsrer Gemeinde als Religionslehrer und Kantor, der hinreichende musikalische Bildung besitzt, um Chorgesang einzuüben und zu leiten, ein Engagement mir 200, nötigenfalls aber auch 250 Thlr. jährlichen Gehalts epkl. Akzidenzien erhalten. Portofreie Anmeldungen werden erwartet. Leobschütz, den 5. November 1846. Die Vorsteher der Gemeinde. Zu Ostern d. I. wird in hiesiger Gemeinde ein Schächter und Vorbeter gesucht, der auch fähig ist den Kindern Unterricht in der deutschen Sprache zu ertheilen; diese Stelle tragt bei 100 Thlr. Pr. Kour. noch einige Nebenakzidenzen ein. Hierauf Reflektirende wollen sich in frankirten Briefen oder persönlich wenden an den Vorsteher D. I. Würzburg. Schwaan in Mecklenburg-Schwerin, im Jan. 1847. Die israelitische Gemeinde zu Stralsund sucht zu 1847 rh einen unverheirateten Schächter. Hieraus Reflektirende erfahren das Nähere durch den Vorsteher. Ein mit den besten Qualifikationen versehener Lehrer, Kantor und Schächter, der schon mehrere Jahre als solcher fungirt, wünscht zum nächsten Semester eine größere Stelle. Eine Gemeinde, der v orzu g sw eise daran liegt, einen gewissenhaften Erzieher ihrer Jugend zu besitzen, möge gefälligst ihre portofreie Adresse mit genauer Angabe der Verhältnisse im Laufe d. Mts. unter 8. R. der Vossischen Zeitungsexpedition (in Berlin) einsenden. Ein jüdisches Mädchen, das weniger auf hohen Gehalt, als auf gute Behandlung sieht, in häuslichen so wie in Küchenarbeiten wohl geübt ist, sich auch als Gehülsin in ein Posamentirgeschaft paßt, wünscht sofort oder zu kommenden Ostern ein Unterkommen. Nähere Nachricht ertheilt der jüdische Kantor zu Schönebeck bei Magdeburg. Ein Kommis, mosaischen Glaubens, der die Spezereihandlung erlernt hat und gegenwärtig in derselben steht, der polnischen Sprache mächtig und mit den besten Zeugnissen versehen ist, sucht zu kommenden Ostern ein derartiges Engagement, auch ist er gern bereit in eine andre Branche zu treten. Hierauf reflektirende Prinzipale wollen ihre Adressen gefälligst unter den Zeichen F. S. poste restante Gleiwitz franko einsenden. Ein junger Mann, jüdischer Konfession, der seine Lehrzeit in einer Farben-Materialen-Handlung bestanden, und hierüber die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, sucht eine Stelle als Kommis in einem ähnlichen Geschäft. Hierauf Reflektirende werden gebeten, ihre Adresse unter der Chiffre H. A. an die Redaktion d. Bl. gefälligst zu richten. Lehrlingsgesuch. In meiner Tabaks- und Cigarrenfabrik wird auf Ostern, oder auch sogleich, ein Lehrling mosaischen Glaubens gesucht, da derselbe sich auch mit dem Verkauf im Laden beschäftigen muß, so ist es nöthig, daß er die gehörigen Schulkenntnisse besitzt. Reflektirende wollen sich direkt an mich wenden. Wolfenbüttel, den 6. Januar 1847. Julius Reis. Trauungsanzcige. Unfern Verwandten, Freunden und Gönnern widmen wir die Anzeige unsrer heute vollzogenen Trauung. Neu-Stettin in Pommern, 31. Dezember 1846. Fritze Victor, geb. Behrend. Hermann Victor, Rabbiner.