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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1847-01-01 · Heft 1 (1.1.1847) · p. Seite 16

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
11 (1847)
Issue
Heft 1 (1.1.1847)
Date
1847-01-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 Handlung in Göttingen wird unter M. auf frankirte Anfragen das Nähere zu veranlassen die Güte haben. Ein Kommis, mosaischen Glaubens, der die Spezereihandlung erlernt hat und gegenwärtig in derselben steht, der polnischen Sprache mächtig und mit den besten Zeugnissen versehen ist, sucht zu kommende Ostern ■ein derartiges Engagement, auch ist er gern bereit in eine andre Branche zu treten. Hierauf reflektirende Prinzipale wollen ihre Adressen gefälligst unter den Zeichen F. 8. poste restante Glehvitz franko einsenden. C^T Ein Mädchen mosaischer Religion, welche die Wirtschaft zn führen versteht, wird zum I« April d. I. gesucht von P 8, Hecht in Gützkow. Da einer meiner Pensionäre zur Universität abgegangen, wünschte ich einen andern unter billigen Bedingungen anzunehmen und sehe Offerten baldigst entgegen. Magdeburg, den 22. November 1846. I. Meyer, Lödischehof No. 20. Zur Nachricht. Diejenigen Gemeinden oder Personen, welche gesontun sind sich Maschinen zum m^n-Machen anzuschaffen, wollen gefälligst ihre Bestellungen recht bald einschicken. Nähere Erkundigungen werden franko erbeten. Baiersdorf in Mittelfranken. M. Engel, Drechsler und Mechaniker. Auch kann bei mir ein gut erzogener Knabe unter vortheilhaften Bedingniffen in die Lehre treten. Erklär« ng. Unter der Ueberschrift: Kann es etwas Schändlicheres geben? ist in No. 71. 72. des Hannoverschen Volksblatts ein Artikel abgedruckt, wodurch der HerrI. I. Rosenfeld, gegenwärtig erster Kantor der jüdischen Gemeinde zu Kopenhagen, der Bigamie und des Betrugs angeschuldigt worden ist. Indem ich, der Verfaffer und Einsender -jenes Artikels, die in jener Anschuldigung behaupteten Thatsachen für durchaus unwahr hiermit widerrufe, erkläre ich nicht nur, daß es mir aufrichtig und recht sehr leid thut, daß ich mich durch allerlei unwahre Vorspiegelungen einer auf das Mitleid ihrer Glaubensgenossen spekulirenden Frauensperson, welche den Beschuldigten als ihren Ehemann reklamirte, zu jener falschen Anschuldigung habe verleiten lassen, sondern daß auch der Herr I. I. Rosenfeld, so viel mir bekannt, ein durchaus rechtschaffner, biederer, Ehrenmann ist. Fuld. Literarische Anzeige. So eben ist bei uns erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Spruchbuch für jüdische Schulen. Bearbeitet von A. Horwitz, Schulvorsteher, und Rt. Steinschneider. Hebräisch und deutsch. S. 108. Preis 8 Ngr. Die Herren Rabbiner und Lehrer machen wir auf dieses treffliche Lehrmittel für jüdische Schulen ganz besonders aufmerksam und sind bereit, um die Prüfung desselben Behufs der Einführung in Schulen zu erleichtern, ein Freiexemplar davon auf Verlangen zu gewähren. Berlin, Dezember 1846. Comp. Berichtigung. In No. 51. S. 743. Sp. 2. heißt der Ort nicht „Osterberg", sondern: „Ottersberg". Bekanntmachung. Wir zeigen von Neuem an, daß wir Briefe, die uns nufrankirt mit Annoncen für den Anzeiger der Allgemeinen Zeitung des Zndenthums znkommen, wie bisher uneröffnet zurückweisen werden. Solche Anzeigen aber, deren ohngefährer Betrag nicht beigefügt ist, oder für deren Bezahlung eine auswärtige Buchhandlung oder ein hiesiges Handelshaus nicht garantiren, legen wir nnberücksichtigt bei Seite. Leipzig, im Januar 1847. Baumgärtners Buchhandlung. Druck von I. B. Hirschfeld.

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