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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1846-11-16 · Heft 47 (16.11.1846) · p. Seite 691

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
10 (1846)
Issue
Heft 47 (16.11.1846)
Date
1846-11-16
Page
Seite 691 (sequence 4)
Language
German
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691 Gehalt und Akzidenzien 50Ü Fl. rhein. Unverheirathete Bewerber, welche sich sowol über ihre Qualifikation in beiden Fächern als auch über ihren religiössittlichen Charakter durch Atteste ausweisen können, mögen ihre Anmeldungen portofrei bis Mitte Dezember c. an Unterzeichneten einsenden. Lengnau, Kanton Aargau (Schweiz), den 23. Oktober 1846. Jakob Braunschweig, Vorsteher. Zu Ostern?. I. wird die gut dotirte Stelle eines Lehrers, Schächters und Vorbeters bei der hiesigen Gemeinde erledigt. Auf portofreie Meldungen theilen wir die sehr annehmlichen Bedingungen mit. Neubuchow (Mecklenburg-Schwerin), 28.Okt. 1846. Vorstand der israelitischen Gemeinde. S. Goldschmidt^un. Cohen. Ein junger Mann (unverheirathet und Staatsbürger) kann vom 1. April 1847 ab in unsrer Gemeinde als Rcligionslehrer und Kantor, der hinreichende musikalische Bildung besitzt, um Chorgesang einzuüben und zu leiten, ein Engagement mit 200, nöthigenfalls aber auch 280 Thlr. jährlichen Gehalts exkl. Akzidenzien erhalten. Portofreie Anmeldungen werden erwartet. Leobschütz, den 5. November 1846. Die Vorsteher der Gemeinde. Gesuche. Die hiesige Gemeinde sucht zu -vw WH 1847 einen Religionslehrer (für 2 Kinder), Vorbeter und Schächter. Hierauf Reflektirende können das Nähere auf portofreie Anfragen erfahren durch den Vorstand der israel. Gemeinde zu Penzlin in Mecklenburg-Schwerin. Bei hiesiger israelitischer Gemeinde ist der Posten eines Kantors und Schächters erledigt und sofort zu besetzen. Sich hierzu Eignende wollen sich in portofreien Briefen unter Einsendung ihrer Qualifikationsatteste bei Unterzeichnetem Vorstand melden. Tarnowitz, den 29. Oktober 1846. Der Vorstand. Eröffnung eines Bildungsmslituts für Töchter zu Soest in Westfalen. Der Mangel an ^Hiehungsanstalten für israelitische Töchter in Rheinland und Westfalen hat den Unterzeichneten zu dem angekündigten Etablissement veranlaßt. Die Anstalt wird mit dem 1. Juni k. I. eröffnet und stellt sichs zur Aufgabe, den ihr anvertrauten Zöglingen eine 'zeitgemäße Bildung angedeihen zu lassen. Neben dem erforderlichen wissenschaftlichen Unterrichte soll, auf Verlangen der Eltern, auch eine genügende Anleitung zur Führung des Hauswesens gegeben werden. Die Lage des geräumigen, gesunden und stattlich gebauten Hauses, hinter welchem sich ein schön angelegter Garten befindet, bietet einen angenehmen, das Landmit dem Stadtleben verbindenden Aufenthalt. Mit der Ausbildung des Geistes sollen angemessene körperliche Uebungerr Hand in Hand gehen und so die Gesundheit und Blüthe der jungen Zöglinge namentlich berücksichtigt werden. Ueber die näheren Bedingungen zur Aufnahme, so wie über die einzelnen Gegenstände des Unterrichts, ist ein Prospektus angefertigt, welchen auf portofreie Briefe zu übersenden mit Vergnügen bereit ist der Direktor der Anstalt, Leopold Lehmann, konzess. Lehrer der französischen Sprache und Religkonslehrer und Hülfsprediger in der israel. Gemeinde zu Soest. Es sei gestattet, in diesem geschätzten Blatte, das jüngst unseres Herrn Julius Stern rühmlichst erwähnte, auch die Verdienste eines andern Mannes durch öffentliche Anerkennung zu lohnen. Der Vorsänger unsrer Gemeinde, Herr S. Lichten stein, der zugleich Gesanglehrer der israelitischen obern Schule, so wie Violinspieler und Sänger der hiesigen Hofkapelle ist, leistet in allen diesen Beziehungen durchaus Tüchtiges und wie er der Achtung und Liebe aller Gemeindegenossen sich erfreut, so blieb ihm auch die Anerkennung und Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, ja die Gunstbezeugung Sr. Durchlaucht unsres gnädigsten Landesfürsten nicht aus. Seine Durchlaucht schenkten jüngst in fürstlicher Huld Herrn Lichtenstein Sulzer's Synagogengesänge, eine wahrhaft fürstlich geschmückte Prachtausgabe; gewiß eine Auszeichnung, wie sie selten einem Vorsänger dürfte zu Theit geworden sein. Die Leistungen Herrn Ls. im Gesangunterricht, zu dem er Kraft seiner gründlichen musikalischen Bildung Befähigung und Berus hat, finden in der Synagoge wie bei den öffentlichen Schulprüfungen, denen, neben der Schulbehörde, auch stets die höchsten Herrschaften beizuwohnm geruhen, ihren Ausdruck, und außer einem sehr günstigen Zeugnisse des Herrn Kapellmeisters Täglichsbeck über die Leitung des von Herrn

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