Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 46 (9.11.1846)
- Date
- 1846-11-09
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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aoSruftri „Wahriich," da»' Zodeuthum ist «ine wichtige P«eop de Galkzien^abergleichdarauf in ftioe» «cht> drntschrck logisthügrüitdlichrll Weise'zur mertwürrigea Kow» kkusten timmte, daß« tßctf im Interesse. WiftrmSc^tfgttr Pvtrax die'^sotzenanate'Iudniewaajipatiill^ daselbst nntn« «etbrw-müßker O Der gut« Mao» undehrliche Franrdd E «rglßt>! dass dies«- „mächtige Potenz^ (eiur-Zrucht: drr tUluepev Zeit, dioamch dorthin eiogrdrongen/'und den» iodtraMaffenleben Keime der botwickktng, de« geistige« Aufschwung» and de» menschlichen Selbflbrwnßlfeiu» eins« hauchte): eben nur durch moderne Jvetw- und Weltaoflchlew ein« dem Deutschthu» allirte Potenz bletbra kan». Dtmr Miiteklter und religiös« Qrthodoxir'Nach tadea; st wie bürgerlich« Aasschlleßnvg nach allsten: «iairseitll,: nndandererstit« wird» Reuzeit, religiöser Fortschritt nach tut»» und Iclttanj -—. di« Pik äußersten Konsequenz *- nach allsten/ find! fast identische Begriffspaare. Will now nufer p»l wohitböllender Korrespondent "der' AngSbnrgerar da« galijischr Zlldmthnwf ebea al«< mitteialierlich«' „mSchtigo Potenz dastrheu lassen, nun sohat er wahrlich für da« voll, ihm vMtretenr Drutschihn« wenige gewooaea; denn was.da» R^telaiter anbetrifft, so hat sich die deutsche Toleranz uw an«, gegenüber der politischen, gar nicht so sehr »erdirut gellrach!;^ äb^anfrichfig gestanden, von hi« sterischer Grit« betrachtet müßte da« Iudenthvm in den' chrmaligeirpokrischrn Linden sehr nadaakbar sein, weua e«. her großherzigeir, plolatschea Gastfrelllldschaft gegen das» selb« tBj einer Zetst wo Dratschland es zur Thüre hinwieS, vergessen wollte : allein im modernen Leben muß jede Erianernog an«^ der Vergqugeuheit der objektiven Wirklichkeit i» der breiten Gegenwart, und »och mehr der oaabweisbarea Frage de« SetbsibestehenSus« der Zokrofd weichen, und st wl^star gang gewiß auch im galizischeo JudenthllM all« etwaigen wittelalterlichea, gewissermaßen portischca. Sympathien für'da« Polenthum von. jenen modernen, realen und progressiven Sympathien für'« DemschthuA bei : Weitem verdräng» worden. Befrachten wir aber auch den einzelnen orthodoxen galizische» Juden, der seinem Kinde dirKenotniß der deutschen Sprache und Literatur entjirht, am e» nicht zum „Aufgetlärien" zu mächia', s» finden wir, daß er nicht« dagegen hat, wenn still Klub sich mit der polaischea Spracht beschäftigt'die seiner, de« Orthodoxen, Meinnag nach bloß al» Geschäft«- sprache erlernt wird, und keinen schädlichen Einfluß ans di« höher« Denknogtweise feine« Kinde« auSüben könne, «den weil die polnische Sprache und Literatur selbst noch nicht z« sehr „aufgeklärt" ist; aber au« ebendem Grunde wenbedsich auch-Machstnach' moderner. Knltu^fchmäeO lende" galizifchvjüdisch, Ingea^diri« der Sprachbildung nur da« RittA z» hihtrer Bckrjedigung geistiger Bedürft »iffe.d». Wissenschaft »od Kunst-, z« einem «ähreni B« «ußtstitr pioer: fttbtz'kmte anderen Worten;'zu -etoer^echü den Anfttärnnx stcht:. oad 'findet; »odzihlich: de» so: rekchrw und-auSgedildeleu deutsche »'-Sprache zH Mir «tn«m Worte, der Zeitgeist/ der in'« galizische Iudrnt chnmi etuAedrungen and da immer vorwärt« schreitest macht«-, und wacht, daran«, «inedeutsche' Bevölkernngy . doch wie' soll eia aog-barger Korrespondent einem Indent thum Nnd> uochdazn:: rinem galtzifchrn,. «inen Zeitgeist zat traue».DtesSHerrrnp j bf»' :fthte]§tit zw haben: schetuell ihren eignen Geist. zw studnenp mm M scheut, wie wenig erwir der^Zelt gqeittgt »stp:>-7- M/: wsti wiidetholen.e^ nnr dir Znknofd ifti« mit, ihrrur magische» Mwmenwoy Swa »zipatt o a,: dt«; den: Kern,: de» galizischtw IndeL thum« durchzuckt/-und-dies» „mächügr-:Potwj"^j»!«m«h . deutsche» macht;-die Zaknaft mit ihre» hohm strahlen« den- Bilder«»- von Veredlung nach, innen and^lNerkennmig von.außeu, diese ist?» diedieUasrigen belebt: oüdSemnu« trrt: inden- Tage» der Roth:: nah der Drangsale/: aast thnrw: al«7 levchteudev Sterne durch-: alle Labyrinthedep Gegenwart «vfde»: sichern. Pfade, der-Bürgettreuox de» anfopf»tnd«n Hingibung:on»-: der;an«ha»endt» Geduld ketttt und erhält. ch7-r Möge»' t»rs««> Me hohen 8taat«» wäanell, ln deren Hälldet da«-Geschickte« gaiizischenIude» . thum» gelegt: ist/-, wohl, berärkstchligrul:: Wögen, fie ab« auch au» der «de» zur Rühll: gekommenem Anfreguug in Galizien lrraeky daß ««-nicht.d«Iude, ifls deri m stiue» .tägilche» Vrrkehr mit-dem: Baue» tensetbc». drückt und übervortheiit, »der ga« al»D»rfsch«llk«v-dtasilbi».an«sangt- (wie dies«« die Waadernog nochvor: drei Jahren, bch sprechen nud damal« gegen die öffentliche: Meraawg widerlegt hat), denn bei qllea greulichen Szeueu der Bauern wurde mrior« Wissen» kein- Jude weder auf: dem Laude noch auf den Landstraßen mißhaudrik. Mögen fie feraer da« schon io drr Wanderung aogeventere Berhältuiß der iolrrmrdiäre» Vermittlung de» Extrem», di« di« Ratnr der Dinge dem galizischen Jaden angewiesen hat — wie *«« jeder Lirfblilkeode nicht verkennen wird — »ohi beachten and «llsehea lernen, daßje grösser der Wirkungskreis/ der dieser natürliche» VermittlungSklaffe aogewiesea sei» wird, desto sicherer dir Garantie für da« Heil de« ganzen Lande«. Rögen ff« nicht vergessen, daß r« die Juden waren» die j« de» eben verflvsseae» schrecklichen Tagen, wo die Welt an« ihren Angeln zu gehn Wea, di« durch