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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1846-07-27 · Heft 31 (27.7.1846) · p. Seite 455

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
10 (1846)
Issue
Heft 31 (27.7.1846)
Date
1846-07-27
Page
Seite 455 (sequence 15)
Language
German
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455 man ein von der Religion geheiligtes Herkommen nie zwecklos antasten darf! 9) Ebendas. „In konsequenter Weise ist jedoch der erste Tag Neumond, umn ©an, welcher aber wirklich noch nicht Monatsanfang ist, ganz abzuschaffen." Hiergegen will ich nur kurz bemerken, daß die gottesdienstliche Auszeichnung des ersten Neumondstags nicht geradehin deshalb ist, weil er den Monatsanfang bedeutet, sondern weil sehr häufig am Vormittage unsers ersten Neuwondtages der wirkliche Neumond (Moled) eintritt. (S. Jesaias den Elia im 2^125 •’üb© zu Rosch haschana Kap. 1 ad ün.) Wollte man dieses vermeiden, so müßte man nach Slonjursky's Vorschläge (im 5.Bd. des Kerem Chemed) eine Radikalveränderung des Kalenderwesens vornehmen, wogegen wieder die Bedenken Reggio's (ibid.) zu berücksichtigen sind. — Mögen obige, ohne Gehässigkeit und ohne Verdächtigungssucht niedergeschriebene Bemerkungen dazu beitragen, daß der Gegenstand nach allen Seiten hin beleuchtet werde! I)r. B. Beer. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen 1 Vi Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Gesuche. Ein unverheiratheter Religionslehrer, Schächter und Vorbeter wird zu Michaelis d. I. bei 150 Thlr. Fixum außer und Akzidenzien von hiesiger Gemeinde gesucht. Portofreie Briefe oder persönliche Meldung (ohne Kostenvergütigung) bei dem Vorsteher S. Marcus Salomon. Gommern, den 28. Juni 1846. Die hiesige Gemeinde wünscht zu Michaelis d. I. einen Lehrer zu engagiren, der auch zugleich die Funktionen eines Kantors und Schächters zu übernehmen hat. Salär 125 Thlr. pro Anno nebst Aussicht auf gute Emolumente. Befähigte Bewerber wollen sich fördersamst portofrei wenden an den Vorsteher Hirsch Cohen. Gleidingen im Juli 1846. Zum Engagement zu Ostern 1847 sucht die hiesige Gemeinde einen musikalisch gebildeten Vorbeter, der eine schöne Stimme hat und einen Chor einüben und leiten, so auch dem Schächteramt vorstehen kann. Gehalt 100 Thlr. Pr. Krt. Fixum und Schechita-Einkommen 80 bis 100 Thlr. Pr. Krt., nebst freiem Mittag- und Abendtisch. Postfreie Meldungen nimmt bis Michaelis d. I. — bis wohin das Engagement nach voraufgegangenem abzuhaltenden Probe-Gottesdienst entschieden wird — entgegen der Vorstand der israelitischen Gemeinde, Herrmann Hirsch. Waren in Mecklenburg-Schwerin, 16. Juli 1846. Ein junger Mann, der eine gründliche Gymnasialbildung genossen, an einer preußischen Universität die philosophische Doktorwürde erlangt hat und in der Mitte des nächsten Monats das Rektor-Examen zu machen beabsichtigt, wünscht zu Michaelis d. I. an einer jüdischen Schulanstalt als Lehrer angestellt zu werden. Hierauf Reflektirende wollen sich gefälligst per Adresse k. I. 138 an die Baumgartnersche Buchhandlung in Leipzig wenden. In einer Provinzialstadt Anhalts wird bei freier Station und angemessenem Salär zu Michaelis dieses Jahres ein Hauslehrer israelitischer Konfession gesucht, der mit tüchtigen Sprach- und realwissenschaftlichen Kenntnissen, allgemeine Bildung und die Befähigung verbindet, die ihm anvertrauten Zöglinge bis zu deren Abgänge in eine höhere Gymnastatklasse tüchtig auszubilden. Ein wohllöbl. Postamt zu Dessau wird betreffende Anerbietungen unter der Chiffre H poste restante — und frankirt — entgegen nehmen. Aufforderung. Die Stelle als Schächter und Kantor bei der hiesigen Korporation ist durch ein Individuum, welches sich in beiden Fächern hierzu qualisizirt, zu besetzen. Geeignete Subjekte, welche sowot in Betreff der ersten Stellung durch Atteste der vorzüglichsten Rabbiner, als zur zweiten über die zeitgemäße Befähigung, den geeigneten Nachweis führen können, wollen sich in portofreien Briefen bei den Unterzeichneten melden. Lissa, den 24. Juni 1846. Die Verwaltuiigsbeamten der Israel. Korporation. Vakanzen. Zu HS ist die Stelle eines Etementarlehrers, Vorbeters und Schächters bei der hiesigen Gemeinde zu besetzen; dieselbe bringt bei freier Wohnung und Heizung ein jährliches Gehalt von 150 Thlr. Kour. und den Ertrag der ftüTi©. Unverheiratete, hierauf reflektirende

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