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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1846-07-06 · Heft 28 (6.7.1846) · p. Seite 415

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
10 (1846)
Issue
Heft 28 (6.7.1846)
Date
1846-07-06
Page
Seite 415 (sequence 15)
Language
German
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415 sche geläufig und sinngemäße lese, das Diktirte ohne sonderliche Fehler niederschreibe, in den vier Spezies die nöthige Uebung und Bekanntschaft mit den ersten geographischen Begriffen habe. Außerdem muß ec Pentateuch und Raschi lesen und verstehen, Mischna-Stellen lesen, die täglichen Gebete übersetzen können, die gewöhnlichen gottesdienstlichen Gebräuche kennen und im Lesen und Schreiben der jüdischen Kursiv-Schrift geübt sein. Eine bestimmte Anzahl Seminaristen erhält freien Unterricht; das Honorar der zahlenden Seminaristen beträgt 48 Thaler für das Jahr. Berlin, den 8. Juni 1846. Die Aeltesten und Vorsteher der Zudenschaft. Gesuche. Ein geprüfter musikalisch gebildeter israel. Elementarlehrer, welcher zugleich als Kantor sungirrn, einen Chor einüben und leiten kann, findet bei hiesiger Korporation zu Michaeli c. mit 220 Thlrn. Gehalt, exkl. Wohnung, Beheizung und Emolumente eine Anstellung. Hierauf Reflektirende wollen daher ihre Qualifikations- und Führungs-Atteste recht bald portofrei bei uns einsenden. Strzelno im Posenschen, den 14. Juni 1846. Das Verwaltnrrgsarnt. Ein unverheiratheter Religionslehrer, Schächter und Vorbeter wird zu Michaelis d. I. bei l50Thlr. Fixum außer nrrmü und Akzidenzien von hiesiger Gemeinde gesucht. Portofreie Briefe oder persönliche Meldung (ohne Kostenvergütigung) bei dem Vorsteher S. Mcrrcus Salomon. Gommern, den 28. Juni 1846. Die hiesige israelitische Gemeinde wünscht einen Lehrer zu engagiren, der auch das Vorsänger- und Schächleramt versehen kann, und Michaeli d. I. die Stelle anzutreten im Stande ist. Die hierauf Reflektirenden wollen sich an Unterzeichneten in portofreien Briefen wenden. Moringen bei Göttingen, 20. Juni 1846. E. H. GlrasberH, Vorsteher. Für eine jüdische Restauration wird eine tüchtige Köchin, die im Kochen, Backwerk bereiten und Früchte einmachen geschickt ist, auf den 1. September c. gesucht. Es wird ein gutes Salär bewilligt. Frankirte Briefe an A. Sommerfeld in Magdeburg. Vakanzen. Zu Michaelis d. I. ist in hiesiger israelitischen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich als Vorsänger fungirt, vakant. Es wird demselben ein jährliches fixes Gehalt von 100 Thlr. N2/a (circa 115Thlr. Pr. Krt.) nebst freier Station zugesichert und bietet in hiesigem Orte einem kenntnißreichen Manne die Gelegenheit dar, sich durch Privatunterricht einen Nebenverdienst zu verschaffen. Hierauf Reflektirende, die genügende Zeugnisse beizubringen haben, wollen sich gefälligst recht bald mit portofreien Briefen an den Vorstand wenden. Ludwigstust in Mecklenb.-Schwerin im Juni 1846. Der Vorstand. A Josephy. Adolph Hirrrichserr. Eine mit 100. Thlr. Preuß. Krt. fixen Jahresgehalt nebst der sogenannten Schechita, freie Wohnung, Heizung, Mittag- und Abcndtisch besoldete Stelle eines Religionslehrers, Vorbetecs, Schächters rc., welcher die Approbation unsres Landesrabbiners erhalten muß, ist zu liwn rh in unsrer Gemeinde zu besetzen. Hierauf Reflektirende wollen ihre desfattsigen Zeugnisse an uns franko einsenden, auch müssen selbige mit einem Heimathschein versehen sein. Plau in Mecklenburg, den 24. Juni 1846. Die Vorsteher der hiesigen israelitischen Gemeinde. N. Elkan. I. A. Cohn. S. Goldschmidt. Ein geprüfter Lehrer, der nicht nur in der deutschen und hebräischen Sprache, sondern auch in der französischen Konversation wie in Musik (auf Letzteres würde sehr ungern verzichtet werden) gründlichen Unterricht ertheilen kann, wird als Hauslehrer bei 4 Kindern von einem jüdischen Rittergutsbesitzer in Oberschlesien gesucht. Gehalt bei freier Station 100 Thlr. jährlich. Der Antritt kann zum 1. August, September oder auch Oktober e. stattsinden. Hierauf Reflektirende belieben sich mit ihren Zeugnissen an den Unterzeichneten portofrei zu wenden. L. Hosch, Kantor und Lehrer bei der jüd. Gemeinde zu N e i ß e. Bei der Synagogengemeinde Aschen d o rf im Herzogthum Arenberg Meppen wird zum 1. Oktober d. I. die Stelle des Lehrers, Schächters und Vorbeters vakant. Befähigte Bewerber um solche wollen sich baldigst in frankirten Briefen bei dem Unterzeichneten Vorstande melden, und wird bemerkt, daß die Stelle nebst freier Kost und Logis 60 Thlr. Krt. einträgt. I. S. Wiefenfeld.

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