Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 24 (8.6.1846)
- Date
- 1846-06-08
- Page
- Seite 359 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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359 „samurlung kirchenrechtliche Prinzipien, von welchen man „sich bei der Berathung leiten lassen könne, nicht aufgellen werde; daß aber vom Standpunkt der Logik Prä- „missen verlangt werden, wenn man sich über die Schlußsätze verständigen wolle, und daß noch immer die Kir- „chenversammlungen die obersten Grundsätze gesucht und „festgestellt haben, unter welche einzelne Anträge sub- „sumirt wurden." Sie sehen, daß ich mich in meiner Lermuthung nicht getäuscht hatte. Mißverständnisse sind unvermeidlich, wenn die Prinzipienfrage umgangen wird. Leben Sie wohl! vr. Samuel Mayer. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen 1 Vi Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Jeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Vakanzen. Cif“ Im hiesigen Landrabbinat sind mehrere Lehrer¬ und Schächterstellen, zu 50 bis 100 Thlrn. Gehalt (nedst freier Station und Sporteln), sogleich zu besetzen. Reflektirende wollen sich deshalb in portofreien Briefen, unter Beifügung ihrer Atteste, an mich wenden. Dr. Heilbut, Landrabbinec für die Herzogthümer Bremen und Verden. Bremervörde, Mai 1846. Ein lediger israelitischer Lehrer, der einen biedern Charakter und Dienstjahre im Schreibleseunterricht von R. I. Wurst an einer öffentlichen Schule unzweideutig Nachweisen kann, kann eine öffentliche Lehrerstelle erhalten, und sich dieserwegen mittelst frankirten, eigenhändig geschriebenen Briefes wenden an Ii. II., Direktor und Oberlehrer in der spanischhebräisch-deutschen Schule in Wien, Negrle- Gasse No. 712. Wien, 24. Mai 1846. Bei der Synagogen-Gemeinde Bremke bei Göttingen wird zum 1. September d. I. die Stelle des Lehrers, Schächters und Vorbeters vakant. Befähigte Bewerber um solche, die auch den Etementar-Unterricht zu ertheilen haben, wollen sich baldthunlichst in frankirten Briefen bei dem Unterzeichneten Vorstande melden, und wird bemerkt, daß die Stelle circa 200 Thlr. einträgt, und dabei noch die Aussicht auf Nebenverdienste darbietet. S. Oppenheim. Gesuche. Es wird für die hiesige israelitische Gemeinde ein Lehrer gesucht, welcher zugleich den Gottesdienst nach dem neuen Ritus leiten und das Schachteramt versehen kann. Diese Stelle soll spätestens Anfangs September wieder besetzt sein. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten wenden. Einbeck, den 21. Mai 1846. Meyerstein," Vorsteher der israelitischen Gemeinde. C*f' Unterzeichneter sucht zum sofortigen Antritte oder zu Johannis eine erfahrne Köchin jüdischen Glaubens, welcher die Leitung des Hauswesens überhaupt mit anvertraut werden kann. — Befähigte Personen wollen sich sofort direkt wenden an den Kaufmann I. Selig in Bern bürg im Herzogthum Anhalt. Cif“ Ein preußischer Elementar- und Religionslehrer, der sowol über seine Leistungen als solcher, wie über seine Tüchtigkeit als Prediger mit den vortheilhaftesten Zeugnissen von anerkannt großen Rabbinern und Predigern Deutschlands versehen und im Besitze einer snnn ist, sucht zu ynBn riS eine seinen Fähigkeiten angemessene Stelle. Hierauf reflektirende Gemeinden wollen sich gefälligst mit portofreien Briefen an die Berendsohnsche Buchhandlung in Hamburg unter Chiffre E. 0. R. wenden. Empfehlung. Bei der bevorstehenden Badcsaison beehrt sich Unterzeichneter den verehrlichen israelitischen Badegästen, seine sehr zweckmäßig eingerichtete Speisewirthschaft zu empfehlen. Ich werde für gute Speisen und Getränke, so wie für gute Bedienung alle mögliche Sorge tragen und wird jeden Mittag tadle d’lidte und Abends ä la carte gespeist. David Hartmann, israelitischer Speisewirth in Bad Kissingen. Danksagung. Herr Samuel Bert Lövi zu Breslau, derunserm Orte durch Geburt und frühem Wohnsitz angehört, liefert uns ununterbrochne Beweise von Wohlthätigkeic und wahrer Pietät. Außer den Beiträgen zu den Gemeindeausgaben und anderen Wohlthatigkeiten hat er die hiesige Gemeinde aus