Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 19 (4.5.1846)
- Date
- 1846-05-04
- Page
- Seite 287 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3225443-3225463--07724-3238498- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
287 Johannens HLntergangen, die Frau, die Dein Vater für Dich gewählt hat, heirathen wirst." „Ich schwöre es Dir. Aber ich verlange einen augenscheinlichen Beweis." „Wirst Du dabei Deinen Augen und Ohren trauen?" „Oh, ja, ja, denen werde ich glauben." „Run wohl," erwiederte weine Mutter. Einige Minuten nach dieser Unterredung stiegen wir in den Wagen. „Wohin reisen wir?" fragte ich. „Rach Konary." (Fortsetzung folgt.) Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iViNgr. (1 gGr.) Gebühren .für die gespaltene Seile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Obrigkeitliche Bekanntmachung. Der auf den 11. und 12. Oktober fallende Vich- und Pferdemarkt zu Scharmbeck ist auf den 7. und 8. desselben Monats verlegt worden. Osterholz, den 14. April 1846. Königlich haimöversches AiM. O. W. Goeben. Isidor. Gesuche. Von der hiesigen Gemeinde wird zu Michaelis d. I. ein Lehrer gesucht, der zugleich als Vorbeter und Schächter fungiren muß. Das Gehalt ist auf 80 Thlr. Pr. Crt., freie Wohnung, Beköstigung und Holzbedarf, nebst dem nicht unbedeutenden Ertrag des Schachtens, festgestellt, und kann sich der Lehrer sein Einkommen durch den Unterricht im Deutschen bedeutend erhöhen. Hierauf Reflektirende haben sich in portofreien Briefen zu melden bei dem Vorstand der israelitischen Gemeinde zu N eukal den in Mecklenburg-Schwerin. Ein preußischer Elementar- und Relkgkonslehrer, der sowol über seine Leistungen als solcher, wie über seine Tüchtigkeit als Prediger mit den vorteilhaftesten Zeugnissen von anerkannt großen Rabbinen und Predigern Deutschlands versehen und im Besitze einer N8NN ist, sucht zu WH eine seinen Fähigkeiten angemessene Stelle. Hierauf reflektirende Gemeinden wollen sich gefälligst mit portofreien Briefen an die Berendsohnsche Buchhandlung in Hamburg unter Chiffre E. 0. R. wenden. Ein unverheirateter, musikalisch gebildeter Mann, der auch im Hebräischen und in dm Elementarkenntniffen Unterricht zu ertheilen fähig ist, soll bei der hiesigen Gemeinde als Vorbeter und Hülfstehrer angestellt werden. An jährlichem Gehalt wird Thlr. 300. bewilligt. Kandidaten mögen ihre Moralitats- und Qualisikationszeugniffe bis zum 1. Juli d. I. portofrei an uns einsenden. Der Vorstand der hiesigen jüdischen Gemeinde. Liegnitz, den 15. April 1846. Ein bedeutendes Manufakturgeschaft sucht einen Lehrling. Näheres anzugeben hat die Redaktion d. Z. freundlichst übernommen. Gif" Der hiesige israelitische Korporations-Vorstand hat durch die erlassene Aufforderung in der Zeitung des Judenthums No. 14 beabsichtigt, noch einen Rabbinats- Assessor und Prediger hier zu engagiren. Der größte Theil, worunter die achtbarsten Mitglieder unsrer Gemeinde, hat bereits gegen den Beschluß des Vorstandes bei der hohem Behörde protestirt, indem wir einen ehrwürdigen Ober-Rabbiner und Prediger wie auch mehrere Rabbinats-Assessoren in unsrer Gemeinde haben, welche unseren Wünschen auf's Vollkommenste entsprechen. Wir können daher den Amtsbewerbecn dieser Stelle nur rathen, die Aufforderung des p. Vorstandes unberücksichtigt zu lassen, indem sie nur unnütze Kostenverwendung zu Folge haben können. Fit eh ne, den 6. April 1846. Die Repräsentanten und Gemeinde- Mitglieder. Vakanzen. Zu Johannis d. I. wird an der öffentlichen und Freischule hiesiger jüdischer Gemeinde die Stelle eines Elementarlehrers vakant, der neben gewöhnlichem Unterricht auch die hebräischen Stunden an den unteren Klassen, den Gesangunterricht und die Leitung eines Chors übernehmen muß. Befähigte Subjekte, die sich über eine regelmäßige Seminar-Bildung auszuweisen haben, erfahren die näheren Bedingungen auf portofreie Briese von dem Vorstand der genannten Schule. Strelitz, den 14. April 1846. Die hiesige Rabbinerstelle wird am 1. Sept. d. I. vakant. Der Rabbiner hat auch als Prediger zu fungiren, und den religiösen und den höhern hebräischen Unterricht an der öffentlichen und Freischule zu ertheilen. Befähigte, mit dem Geist der Jetztzeit fortgeschrittene