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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1846-04-13 · Heft 16 (13.4.1846) · p. Seite 244

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
10 (1846)
Issue
Heft 16 (13.4.1846)
Date
1846-04-13
Page
Seite 244 (sequence 16)
Language
German
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244 Synagoge allsonnabendlich und an Feiertagen, so wie die Leitung des Konsirmanden-Unterrichts gehören. An fixem Gehalt werden von Seiten der Korporation 200 Thlr. jährlich bewilligt, doch kann ein Einkommen von mindestens 400 Thlrn. verbürgt werden. Kandidaten, die auf beregte Stelle reflektiren, mögen außer dem eurriculum vitae ihre Zeugnisse besonders über ihr absolvirtes triennum academicum und wo möglich auch ihre mni-r recht bald portofrei an uns einsenden; wie ihnen dann über die Abhaltung von Probepredigten rc. das Nähere sofort mitgetheilt werden soll. - Filehne a. N. im März 1846. Der israelitische Korporations-Vorstand. Hammerstein. Für die unterste Klasse meiner Anstalt suche ich einen Elementarlehrer, der seine Bildung in einem preußischen Seminar erhalten und seinem Berufe mit Liebe zugethan ist. Anmeldungen erbitte portofrei. Hamburg. Louis Simon. Zum 1. Mai d. I. wird für hiesige Religionsschule ein Lehrer gesucht, der die heilige Schrift im Original zu lehren im Stande ist. Gehalt mit Akzidenzien jährlich 130 Thlr. Solle derselbe in Elementarlehrgegenstanden und fremden Sprachen unterrichten können, so dürfte die Einnahme bedeutend sich vermehren. Portofreie Meldungen werden recht bald erbeten. W oll stein, den 2. April 1846. I. O. Hirschfeld, Dr., Rabbiner. Vakanz. Ein junger Mann, welcher der hebräischen Sprache und der deutschen Elementarwissenschasten kundig ist und eine gute Hand schreibt, kann, mit guten Zeugnissen versehen, in der hiesigen jüdischen Gemeinde eine Anstellung als Oberlehrer finden. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen, mit Beifügung ihrer Qualifikations-Attesie, bei dem Unterzeichneten melden.' Die Meldungen werden nur bis Mitte Mai c. angenommen. Moisling bei Lkrbeck, den 24. Marz 1846. Levy Philipp, Schulvorsteher. (ßT* In meiner seit 12 Jahren bestehenden Pensionsanstalt können wiederum einige Zöglinge, welche die hiesige israelitische Realschule besuchen sollen, ausgenommen werden. Die Zahl der aufzunehmenden Zöglinge, Ist beschränkt. Für eine religiöse und sittliche Erziehung, für geistige und körperliche Ausbildung, so wie für liebevolle Pflege ist neben dem ausgedehntesten Unterricht in Realien, neueren Sprachen und kaufmännischen Wissenschaften auf's Beste gesorgt. Die Zöglinge sind stets von mir und zwei anderen Lehrern überwacht und geleitet. Näheres auf gefällige Anfragen. Leopold Beer, Lehrer an der israel. Realschule in Frankfurt a. M. Lehr- und Erziehungsanstalt in Hamburg von Louis Simon (Böhmkenstraße No. 9). Pensionäre können zu jeder Zeit eintreten. Auch werden solche junge Leute ausgenommen, die hier die Handlung erlernen sollen und wird für deren Unterbringung und fernere Ausbildung Sorge getragen. Israelitische Speiseanstalt. Gasthaus zum Niederländischen Hof in 6ad Ems. Dieses vor Kurzem akqukrirte, neu und geschmackvoll hergerichtete Hotel, in der Nähe her Badehäuser „zu den vier Thürmen" und den Parkanlagen erlauben wir uns den resp. Herren Badegästen aufs Beste zu empfehlen, unter Zusicherung aufmerksamer, prompter und reeller Bedienung. Gebrüder Bernstein. Literarische Anzeige. Mit Oktober 1845 hat der zweite Jahrgang des in London erscheinenden: The Jewfsli Otronicle (New Series) begonnen. Me 14 Tage erscheint eine Nummer (ein Bogen in gr. 4). Extrablätter werden gratis geliefert. Wir haben den Debit für Deutschland übernommen und gelten für Deutschland folgende Preise: für 12 Monate 4 Thlr., für 6 Monate 2'/r Thlr., für 3 Monate l'/r Thlr., zu welchen Preisen jede Buchhandlung es liefcrr. Der erste Jahrgang (von 28 Nummern) steht ü 4 Thlr. auf Bestellung sogleich zu Dienst. Probeblätter sind an alle Buchhandhandlungen versandt. Hamburg, Februar 1846. Herold'sche Buchhandlung. Druck vou I« B. Hirschfeld.

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