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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1846-03-30 · Heft 14 (30.3.1846) · p. Seite 211

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
10 (1846)
Issue
Heft 14 (30.3.1846)
Date
1846-03-30
Page
Seite 211 (sequence 15)
Language
German
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211 an den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Wittenburg in Mecklenburg. Wittenburg, den 7. Marz 1846. ißr’ Eine gebildete Dame mosaischen Glaubens, welche eine Wirthschaft in einem großen Hause zu führen gründlich versteht, aber nur eine solche wird unter annehmbaren Bedingungen gesucht. Adressen werden unter „L. W. m Breslau poste reslante franko erbeten. in der hiesigen jüdischen Gemeinde eine Anstellung als Oberlehrer finden. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen, mit Beifügung ihrer Qualifikations-Atteste, bei dem Unterzeichneten melden. Die Meldungen werden nur bis Mitte Mai c. angenommen. Moisling bei Lübeck, den 24. Marz 1846. Levy Philipp, Schulvorsteher. Dienstgefuch. Ein junger Mann von angenehmen Aeußern, mit guten Zeugnissen versehen, sucht seine jetzige Stellung zu Ostern d. I. zu verändern und wünscht deshalb in ein Auch-, Modewaaren- oder Manufaktur-Engros-Geschaft als Kommis plazirt zu werden. Die darauf reflektirenden Herren Prinzipate werden hoflichst ersucht, sich an Herrn Kaufmann A. Loe- Wenthal in Aschersleben zu wenden, welcher ihnen die genügende Auskunft ertheilen wird. Lehrlingsgesuch. Lehrlinge mosaischer Religion, welche in eine Spezerei- und Manufakturwaacen-Handlung ausgenommen zu werden wünschen, wollen sich deshalb mit frankirten Briefen anfragen in der Handlung des Ahrnhum Hirsch Sohn aus Auscha in Böhmen. Vakanzen. Bei der hiesigen israelitischen Waiienknaben-Anstalt ist eine Vakanz für einen Erzieher, welcher unverheirathet ist und außer der Nachhülfe in den Elementarkenntnissen auch im Hebräischen zu unterrichten hinlängliche Fähigkeit besitzt. Die Remuneration besteht in freier (einfacher) Kost oder angemessener Vergütung, Wohnung und 100 Thlr. baar, wobei noch täglich 5 Stunden Muße zum Privatunterricht gelassen wird, wahrend des Schulbesuchs der Knaben. Kann auch im Gesang unterrichtet werden, so steigt das Gehalt auf 115 Thlr. Anmeldung hierzu, unter Beilage der Mvralitats- und Qualifikatlons-Zeugnisse, werden portofrei bis zum 1. Mai entgegengenommen. Posen, den 17. Marz 1846. Die Direktion der israelitischen Waisenknaben-Austalt. Ein junger Mann, welcher der hebräischen Sprache und der deutschen Elementarwissenschaften kundig ist und eine gute Hand schreibt, kann, mit guten Zeugnissen versehen, In meiner seit 12 Jahren bestehenden Pensionsanstalt können wiederum einige Zöglinge, welche die hiesige israelitische Realschule besuchen sollen, ausgenommen werden. Die Zahl der aufzunehmenden Zöglinge ist beschrankt. Für eine religiöse und sittliche Erziehung, für geistige und körperliche Ausbildung, so wie für liebevolle Pflege ist neben dem ausgedehntesten Unterricht in Realien, neueren Sprachen und kaufmännischen Wissenschaften auf's Beste gesorgt. Die Zöglinge sind stets von mir und zwei anderen Lehrern überwacht und geleitet. Näheres auf gefällige Anfragen. Leopold Beer, Lehrer an der ksrael. Realschule in Frankfurt a. M. «SCBE THEE-fiw * DELICATES3EN •%= en gros en dttail. Ellernthorsbrücke No. 13. HASBlUBfi. Caffee-Damp [-Maschine, nt. m. SIllü ÜE! Aufträge frankirt auf das Schnellste und Billigste ausgeführt. Daselbst auch zu haben Engl. Pickels und Saucen aller Art, Eingemachter Ingwer in der vorzüglichsten Qualität. Für Israeliten zum bevorstehenden Pesach ein vollständiges Lager aller in dieser Zeit vorkommenden Bedürfnisse, welche unter Aufsicht eines dazu Autorisirren mit kostenfreien Attesten versendet werden. Man wende sich in frankirten Briefen an Leopold Jüdell, Ellernthorsbrücke No. 12.

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