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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1846-01-05 · Heft 2 (5.1.1846) · p. Seite 32

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
10 (1846)
Issue
Heft 2 (5.1.1846)
Date
1846-01-05
Page
Seite 32 (sequence 16)
Language
German
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32 Zwei jüdische Familien im hiesigen Orte wünschen für ihre sechs Kinder, von welchen das älteste 13 Jahre zählt, einen Lehrer zu engagiren. Es wird gewünscht, Unterricht in den Realwissenschaften, in hebräischer und französischer Sprache, so wie im Klavierspiel; im Letzteren haben die Kinder bereits einige Fortschritte gemacht. Nebst freier Station, Wohnung und Heizung wird ein jährliches Honorar von 120—150 Thlr. zugesi'chert. Hierauf Reflektirende wollen Zeugnisse ihrer Befähigung und ihres moralischen Lebenswandels portofrei einsenden, letztere müssen jedoch von einem celebrirten Rabbiner unsrer Zeit sanktionirt sein. Die Stelle ist sofort zu beziehen. Strzellno im Großherz. Posen, 14. Dez. 1845. A. Malachowski. Bekanntmachung. Mit dem 1. April 1846 wird bei der hiesigen jüdischen Elementarschule das Amt eines Lehrers vakant. Es ist mit diesem Amte außer freier Wohnung ein sixirtes Einkommen von 150 Thlr. jährlich verbunden, wofür jedoch der neue Lehrer die Verpflichtung hat, außer dem jüdischen Religions-Unterrichte auch den Gesang- und Zeichen-Unterricht in der ihm anvertrauten Schule zu leiten. Wir fordern qualisizirte Bewerber hierdurch auf, sich innerhalb spätestens 6 Wochen unter Vorlegung ihrer Führungs- und Qualifikations-Zeugnisse persönlich oder in portofreien Briefen bei uns zu melden, und bemerken dabei, daß es einem tüchtigen Lehrer an Privat-Unterricht außerdem nicht fehlen wird. Unruhstadt, im Dezember 1845. Der Schulvorstand. Anerbieten. Ein von einer preußischen Regierung geprüfter Lehrer (Staatsbürger), der außer den gewöhnlichen Schulgegenständen auch im Hebräischen und im Französischen gründlichen Unterrricht ertheilen und zugleich das Amt als Kantor und Schächter (letzteres nur ungern) mit übernehmen kann, wünscht zu Ostern oder Johannis 1846 in einer ansehnlichen Gemeinde angemessen placirt zu werden. Derselbe hat eine regelmäßige Gymnasialbildung genossen, in gedachten Eigenschaften bereits seit einer Reihe von Jahren sungirt, besitzt auch hinlänglich musikalische Wissenschaft, als Kantor einen Eher zu leiten und ist auch im Stande, bei mäßigen Ansprüchen, gottesdienstliche Vorträge zu halten. Sehr vorteilhafte Zeugnisse können hergebracht werden. Hierauf reflektirende Gemeinden belieben sich franco an die lobt. L. Gerschel'sche Buchhandlung in Liegnitz zu wenden. Ein junger Mensch mosaischen Glaubens, welcher das Lohgerberhandwerk nebst allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten zu erlernen wünscht, kann bis zum 1. Mai d. c. unter vortheilhaften Bedingungen beim Unterzeichneten in die Lehre treten, und beliebe sich in frankirten Briefen direkt an mich zu wenden. 29? ♦ Reis, Gerbermeister in Walldorf bei Sachs-Meiningen. Gw" Wer alre tn-iso einzeln oder in Parthien zu verkaufen wünscht, wird ersucht, der Redaktion d. Ztg. unter Zeichen N. B. Verzeichnisse einzusenden, die solche an einen soliden Käufer gelangen laßt. Literarische Anzeigen. Bei G. C. E. Meyer son. in Braun schweig erschien so eben: Borschläge zu einer Reform der jüdischen Ehegesetze. Von Dr. Herzseld, braunschw. Landrabbiner. geh. Preis 71/2 Ngr. In der K ursch nerschen Buchhandlung (M. Marcus) in Schwerin i/M. ist erschienen uno durch die Plahnsche Buchhandlung )L. Ritze) in Berlin zu beziehen: vr. Samuel Hold heim, großherzoglich meklenburgschwerinifchem Landesrabbiner, der Segen des Gotteshauses und der Gottesdienst in der Wahrheit. Zwei Predigten, gehalten in der israelitischen Gemeinde zu Goldberg bei der Einweihungsfeier der neuen Synagoge (II.Sept.) und dem darauf folgenden Sabbat (13. Sept. 1845) und auf Verlangen in Druck gegeben. geh. 33 Seiten. 6*/4 Ngr. Bemerkung. Die Unterschrift No. 51 v. I. S. 755, Sp. 1 muß heißen: I). B. M. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfelv. (Hierzu eine Beilage.)

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