Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1846)
- Date
- 1846-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3224737-3225443-3225445--07434-3238190- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
15 Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iViNgr. (I gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Erklärung. Dem Dr. I. Fürst in Leipzig eröffne ich hiermit, daß mir HerrDr. D. Cassel unaufgefordert am 4. Dezember die Mittheilung gemacht, er habe weder geschrieben noch unterzeichnet die Erklärungen in den No. 4L und 49 des Literaturblatts —; hiermit verbinde ich zugleich die Bemerkung, daß der große Pathos von nachgetragenen Artikeln ein leeres Gewäsche und auf die Täuschung des Publikums berechnet ist, indem die angeführten Artikel auf den vorgegebenen Seiten des de Rossi gar nicht vo rkommen und in meinem Register allerdings am gehörigen Platze zu finden sind. H. Joloiviez. Gesuche. CZf* Der Unterzeichnete Vorstand beabsichtigt vom I. Mai 1846 an einen zeitgemäßen, musikalisch gebildeten, verheicatheten Kantor anzustellen, der nicht allein ein guter 17N und b*n sein muß, sondern auch einen Choratgesang leiten und in der jüdischen Bürgerschule im Gesänge soll Unterricht ertheilen können. Auch muß derselbe hinreichende Kenntnisse besitzen, um die Funktionen eines Korporations-Rendanten und Sekretärs übernehmen zu können. Die jährlichen Einkünfte würden sich auf circa 500 Thalec belaufen, die in der Folge erhöht werden dürften. Qualisizenten wollen sich in portofreien Briefen, denen Zeugnisse der Befähigung, so wie des moralisch-religiösen Wandels beizufügen sind, melden. Gnesen im Dezember 1845. Der Vorstand der jüdischen Korporation. M. Russak. I. Heilbron. I. D. Lasker. Zwei jüdische Familien im hiesigen Orte wünschen für ihre sechs Kinder, von welchen das älteste 13 Jahre zählt, einen Lehrer zu engagiren. Es wird gewünscht. Unterricht in den Realwiffenschasten, in hebräischer und französischer Sprache, so wie im Klavierspiel; im Letzteren haben die Kinder bereits einige Fortschritte gemacht. Nebst freier Station, Wohnung und Heizung wird ein jährliches Honorar von 120—150 Thlr. zugesichert. Hieraus Reflektirende wollen Zeugnisse ihrer Befähigung und ihres moralischen Lebenswandels portofrei einsenden, letztere müssen jedoch von einem celebrirten Rabbiner unsrer Zeit sanktionirt sein. Die Stelle ist sofort zu beziehen. Strzellno im Großherz. Posen, 14. Dez. 1845. A. Malachowski. Ein unverheirathetec Hauslehrer und Erzieher, der Inländer ist, und über seinen religiösen und moralischen Charakter sowol als über seine Fähigkeit zum Unterrichte in den Elementar-Wissenschaften, dem Hebräischen und wo möglich auch im Französischen mit guten, authentischen Zeugnissen versehen ist, wird von mir, unter Zusicherung ganz freier Station und 100 Thalern jährlichem Gehalte, zu HOD d. I. gesucht. Hierauf Reflektirende können sich, unter Einsendung ihrer Attteste, bis Mitte Februar an mich wenden. Danzig im Dezember 1845. Jtzig Goldstern. Vakanzen. CST” Mit HS d. I. wird die Stelle des Vorbeters und Schächters bei der hiesigen jüdischen Gemeinde vakant. Individuen, die hinlängliche musikalische Kenntnisse besitzen, um Synagogen-Gesange mit Chor vorzutragen, die hebräische Sprache mindestens grammatikalisch lesen können, und über ihre religiöse und moralische Führung mit guten Zeugnissen versehen sind, wollen sich baldigst zur Probeablegung hier einsinden. Wir bemerken, daß obgleich das sixirte Gehalt nur 200 Thaler beträgt, wir dennoch ein jährliches Einkommen von 400 Thalern zusichern können. Reisekosten werden nicht vergütet. G ra udenz in Westpreußen, den 9. Dezember 1845. Der Vorstund. Herrmann Lachmann, Moritz Hirschberg, Wolf Bohm. An der hiesigen jüdischen Elementarschule ist die zweite Lehrerstelle, mit welcher ein fixes Gehalt von 120 Thlr. nebst freier Wohnung und Heizung verbunden ist, sofort zu besetzen. Hierauf Reflektirende werden nun hierdurch aufgefordert, sich unter portofreier Einsendung ihrer Prüfungszeugnisse bei dem Unterzeichneten Schulvorstande baldigst zu melden. Nakel a. d. Netze, den 17. Dezember 1845. Der Schulvorstand. In Barby ist die Stelle des Lehrers, Kantors und Schächters vakant, und kann sofort angetceten werden, und sei es auch vorläufig als Kantor und Schächter